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Software-Lizenzen: Microsoft geht mit Staatsanwaltschaft gegen Lizengo vor

Software-Keys von Microsoft bei Edeka wirken erst einmal seriös. Die Staatsanwaltschaft Köln sieht das nicht so und ließ den Händler Lizengo in Köln durchsuchen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sitz der Staatsanwaltschaft Köln
Sitz der Staatsanwaltschaft Köln (Bild: Staatsanwaltschaft Köln)

Bei dem Software-Händler Lizengo wurden am vergangenen Dienstag Privat- und Büroräume der Geschäftsführung von der Kriminalpolizei durchsucht. Einen Bericht von Heise Online hat Lizengo Golem.de teilweise bestätigt. "Wir bestätigen, dass es ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gibt. Lizengo ist in diesem Zusammenhang als Zeugin durchsucht worden", sagte Dörthe Minde, Anwältin von Lizengo. Ein Zivilverfahren über den Sachverhalt ist nach ihren Angaben anhängig.

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Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte Golem.de, dass im Laufe der vergangenen Woche Durchsuchungsmaßnahmen bei einem Online-Händler durchgeführt wurden, dessen Verantwortlichen und weiteren Beschuldigten vorgeworfen wird, im Jahr 2019 in Märkten Produktschlüssel als Lizenzen für Computerprogramme eines US-amerikanischen Softwareherstellers verkauft zu haben, ohne dass der Käufer ein tatsächliches Nutzungsrecht hatte. "Bei der Durchsuchung sind Daten und Datenträger sichergestellt worden, die nunmehr ausgewertet werden müssen. Weiteres kann ich mit Blick auf die laufenden Ermittlungen wegen Betruges nicht mitteilen. Namen von Beschuldigten oder beteiligten Firmen werden ausdrücklich nicht bestätigt", erklärte Staatsanwalt und Pressesprecher Christoph Hebbecker.

Der IT-Handelsfachdienst CRN berichtete im Oktober 2019, dass Microsoft den Anbieter Lizengo wegen des Vertriebs von Keys bei Edeka, in Getränkemärkten und anderen Verkaufsstätten ohne gültige Nutzungsrechte verklagt habe.

Microsoft hat nach eigenen Angaben wegen des Verkaufs von Software-Karten durch Lizengo rechtliche Schritte gegen das Kölner Unternehmen eingeleitet. In einer Erklärung des US-Unternehmens heißt es dazu: "Ein funktionierender Product-Key ist nicht gleichbedeutend mit einer gültigen Lizenz. Product-Keys sind keine Lizenzen, sie dienen lediglich dazu, dass derjenige Kunde, der bereits ein Nutzungsrecht ('Lizenz') für ein Computerprogramm erhalten hat, dieses installieren und aktivieren kann."

Ein nach dem Verkauf bei Edeka bei einem Kunden angezeigter Product-Key für die Aktivierung von Microsoft Office Home & Student 2016 gehörte zu einem OEM-Programm von Microsoft für das Gebiet der Volksrepublik China und sei im Ausland ungültig. Der zweite, demselben Kunden angezeigte Product-Key, sei Teil eines Volumenlizenzvertrags, der im Namen einer Universität in Bulgarien abgeschlossen worden sei, erklärte Microsoft.

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Neuro-Chef 28. Aug 2020

.. wer Microsoft Office beim Edeka kauft, braucht es wahrscheinlich garnicht und wäre mit...

gadthrawn 28. Aug 2020

Warum denkst du seriöser deutscher Laden? Die Lizenzen stammen aus günstigen Quellen...

gadthrawn 28. Aug 2020

Da gibt es nur andere kleine Probleme. Lizenzgo kauft nicht bei MS. Artikel zu Ende...

gadthrawn 28. Aug 2020

Erstens nein und zweitens hat der hiermit gar nichts zu tun. Hat auch damit nichts zu...

gadthrawn 28. Aug 2020

Wobei die EU Urteile sich ausschließlich auf in der EU legal erworbene Lizenzen...


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