Rassismus: Zalando ordnet Anti-Diskriminierungstrainings für alle an

Zalando reagiert auf Rassismusvorwürfe. Aber die Kernvorwürfe haben sich nach eigener Darstellung nicht bestätigt.

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Zalando: Der Konzern sitzt mitten in Berlin.
Zalando: Der Konzern sitzt mitten in Berlin. (Bild: Zalando)

Zalando will mit zahlreichen Maßnahmen gegen Rassismus im eigenen Unternehmen vorgehen. Das gab der Online-Modehändler am 21. August 2020 bekannt. Dazu zählen laut den Angaben verpflichtende Anti-Diskriminierungs- und Kommunikationstrainings für alle Beschäftigten. Auch Weiterbildungen für Führungskräfte zum Thema Inklusion soll es geben.

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Laut mehreren internen Kritikern wurde bei Zalando Rassismus geduldet. Das berichtete Business Insider unter Berufung auf den ehemaligen Zalando-Art-Director Fernando Torres und weitere Zalando-Beschäftigte. Torres hatte auf Instagram kritisiert, dass Zalando sich dort gegen Rassismus ausspreche, aber eine "rassistische Model-Bookerin" beschäftige.

Zalando beklagt unwahre Tatsachen

Golem.de hatte in seinem Bericht auch einige Aussagen von Business Insider zitiert. In der Folge beanstandete Zalando dies, weil der Bericht angeblich "unwahre Tatsachen" beinhalte, die nicht zitiert und weiterverbreitet werden dürften. Wir haben die Aussagen daraufhin ohne Anerkennung einer Rechtspflicht vorerst entfernt.

Zalando habe die Kernvorwürfe, die sich auf das Jahr 2018 beziehen, unter der Leitung seines Compliance Teams untersucht und die Rechtskanzlei Pohlmann & Company für Nachforschungen beauftragt. "Die Untersuchung hat die Kernvorwürfe nicht bestätigt. Sie ergab allerdings, dass es 2018 Einzelfälle gab, in denen diskriminierende oder unsensible Sprache verwendet wurde." Laut Unternehmensdarstellung hat das zuständige Führungsteam von Zalando damals umgehend eingegriffen und in Gesprächen mit den Beteiligten über "Missverständnisse und Achtlosigkeit im Sprachgebrauch" aufgeklärt.

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