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Schweiz: Freenet verkauft Anteile an Sunrise für 1,1 Milliarden Euro

Sunrise und UPC Schweiz werden doch ein integriertes Unternehmen mit Kabelnetz und Mobilfunk. Freenet steigt komplett aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Sunrise-Shop in der Schweiz
Sunrise-Shop in der Schweiz (Bild: Sunrise)

Liberty Global will die Schweizer Sunrise übernehmen. Das gab der US-Kabelkonzern am 12. August 2020 bekannt. Dabei wird der zweitgrößte Schweizer Mobilfunkbetreiber mit 6,8 Milliarden Franken (6,3 Milliarden Euro) bewertet. Der größte Aktionär, Freenet aus Deutschland, will seinen Anteil von 24 Prozent komplett für rund 1,2 Milliarden Franken (1,1 Milliarden Euro) verkaufen.

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Liberty Global wird Sunrise mit UPC Schweiz, seiner TV-Kabelnetztochter, zusammenlegen.

Im Februar 2019 wurde bereits der umgekehrte Kauf versucht: Sunrise wollte UPC für 6,3 Milliarden Franken übernehmen. Doch das Geschäft kam nicht zustande. Freenet erklärte im August 2019, im Zusammenhang mit der Übernahme von UPC Schweiz gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen.

Auch der aktivistische Investor Active Ownership Capital (AOC) und der Stimmrechtsberater ISS waren gegen die Übernahme, weil ihnen der Preis zu hoch war. Für Freenet hätte die Kapitalerhöhung eine Verwässerung ihrer Anteile bedeutet.

Sunrise wechselte nach der gescheiterten Übernahme des Kabelnetzunternehmens drei führende Manager aus. Sunrise-Chef Olaf Swantee und Verwaltungsratspräsident Peter Kurer traten im Januar zurück.

Sunrise und UPC Schweiz : Zustimmung von allen Seiten

"Mit der Unterstützung von Liberty Global haben wir die kritische Masse, um auf dem Schweizer Markt etwas zu bewegen", sagte Baptiest Coopmans, Chef von UPC Schweiz.

"Nach sorgfältiger Prüfung erachtet der Verwaltungsrat von Sunrise die Transaktion als im besten Interesse von Sunrise und ihren Aktionären, und hat daher einstimmig beschlossen, das Angebot zur Annahme zu empfehlen", erklärte Sunrise. Damit entstehe ein landesweiter konvergenter Betreiber mit Glasfaser, Kabel, TV und Mobile. Das kombinierte Unternehmen werde gut positioniert sein, um den Ausbau der Netzinfrastruktur der nächsten Generation, einschließlich 5G und zukünftiger Technologien, fortzusetzen und bis ins Jahr 2021 90 Prozent der Schweizer Haushalte mit Internet von bis zu 1 GBit/s zu versorgen, mit dem Ziel, die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit bis zu 10 GBit/s zu erhöhen.

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