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GSMA: Ericsson, Huawei, Nokia und ZTE lassen 5G-Security prüfen

Bei den Branchenorganisationen GSMA und dem Normierungsgremium 3GPP haben vier große 5G-Ausrüster ihre Produktentwicklung und die Updates prüfen lassen. Neben Ericsson, Huawei, Nokia und ZTE fehlten ein paar Namen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Huawei 5G Core wurde im Jahr 2018 vom der GSMA ausgezeichnet.
Der Huawei 5G Core wurde im Jahr 2018 vom der GSMA ausgezeichnet. (Bild: Huawei)

Das Sicherheitsprogramm NESAS der weltweiten Branchenorganisationen GSMA und des Normierungsgremiums 3GPP ist einen Schritt vorangekommen. Das gab die GSMA am 24. August 2020 bekannt. Die Ausrüster Ericsson, Huawei, Nokia und ZTE hätten eine Bewertung ihrer Produktentwicklungs- und Lebenszyklusmanagementprozesse nach NESAS erfolgreich abgeschlossen. Nicht genannt wurden Samsung aus Südkorea und NEC aus Japan.

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Beim NESAS (Network Equipment Security Assurance Scheme) geht es darum, weltweit 5G-Ausrüster einer unabhängigen Sicherheitsüberprüfung der Industrie zu unterziehen. Nach Informationen von Golem.de aus Branchenkreisen könnte NESAS auch beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in Deutschland als Grundlage für 5G-Sicherheit dienen.

"Die GSMA erkennt die Unterstützung und Teilnahme von Ericsson, Huawei, Nokia und ZTE an, die die Sicherheitsanforderungen durch ein unabhängiges Sicherheitsaudit erfüllt haben, und wir gratulieren ihnen zu diesem wichtigen ersten Schritt", sagte Alex Sinclair, Chief Technology Officer der GSMA. Es gehe darum, eine Security-by-Design-Kultur in der Branche zu fördern.

In der zweiten Phase von NESAS werden Anbieter von Netzwerkausrüstung ihre 5G-Produkte Prüflabors zur Bewertung vorlegen. Die Prüfung endet mit der Erstellung eines Bewertungsberichts durch die Prüflabore, den der Hersteller "nach eigenem Ermessen seinen Kunden und anderen Interessengruppen zur Verfügung stellen" könne. Die Labore müssen nach dem weltweit gültigen Standard Norm 17025 für die Akkreditierung zertifiziert sein.

Der Vorstand der GSMA besteht aus 26 Vertretern der wichtigsten Telekommunikationsbetreiber, darunter Telefónica, AT&T, Verizon, América Móvil, China Mobile, China Telecom und China Unicom. In der Branchenorganisation sind rund 750 Mobilfunkbetreiber und rund 200 Hersteller von Netzwerkausrüstung und Smartphones organisiert.

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asa (Golem.de) 25. Aug 2020 / Themenstart

Ja es müsste "beim" heißen, vielen Dank!

ikhaya 24. Aug 2020 / Themenstart

So ala ZRTP mit kurzen Strings die man vergleichen kann um MitM auszuschließen.

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