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178 TBit/s: Forscher wollen Rekord für Datenrate gebrochen haben

Wissenschaftler des University College London (UCL) haben mit Partnern einen Rekord im Glasfasernetz gemeldet.

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Leiterin Lidia Galdino vom UCL
Leiterin Lidia Galdino vom UCL (Bild: UCL)

Wissenschaftler des Bereiches Optische Netzwerke des University College London (UCL) haben eine Datenrate von 178,08 Terabit pro Sekunde (TBit/s) über eine Entfernung von 40 Kilometern per Glasfaser erreicht. Das gab die Universität bekannt. Partner sind der Experte für optische Transportsysteme Xtera, und KDDI Research des japanischen Telekommunikationsbetreibers. Die Leitung lag bei Lidia Galdino vom UCL.

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Laut der Ankündigung von UCL ist die Datenrate "doppelt so hoch wie die Kapazität der derzeit weltweit besten eingesetzten Technik". Die Übertragungsleistung, die in einem UCL-Labor demonstriert wurde, sei ein Fünftel schneller als der bisherige Weltrekord eines japanischen Teams im Labor.

Die Forscher kombinierten zur Maximierung der Datenübertragungsrate verschiedene Verstärkertechnologien zur Steigerung der Signalleistung, indem sie neue Geometric-Shaping-Konstellationen (GS) entwickelten. Bei Geometric Shaping geht es um Muster von Signalkombinationen, bei denen die Phasen-, Helligkeits- und Polarisationseigenschaften des Lichts optimiert genutzt würden, um die Eigenschaften jeder einzelnen Wellenlänge zu manipulieren.

Wie die Wissenschaftler in einem Forschungspapier des IEEE Photonics Technology Letters beschreiben, wurden hybride Raman- und Thulium dotierte Faserverstärker eingesetzt, ohne es zu spektralen Lücken zwischen den Verstärkungsbändern kommen zu lassen. "Wir demonstrieren die Übertragung von 660 × 25 GBd-Kanälen über 40 Kilometer, was zu einem Single-Mode-Glasfasernetzdurchsatz von 178,08 TBit/s führte", erklärte die Forschergruppe. Die kontinuierliche Übertragungsbandbreite von 16,83 THz wurde bei gleichzeitiger Verwendung der S-, C- und L-Bänder erreicht.

Die Technik könne nach den Angaben der Wissenschaftler in bereits vorhandenen Netzen eingesetzt werden, indem man Verstärker aufrüste, die sich in Abständen von 40 bis 100 Kilometern in Glasfasernetzen befinden.

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oYa3ema5 25. Aug 2020

Wer weiß, vielleicht finanziert das deutsche Bildungssystem die Ausbildung in der Breite...

43rtgfj5 25. Aug 2020

Sei froh, ich mit 10/1 ;) Mittlerweile ist's durch LTE etwas besser geworden, danke an...


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