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Achim Sawall

Citrix Systems baut 500 Arbeitsplätze ab

Unternehmen gibt enttäuschenden Ausblick. Für Citrix Systems, einen Anbieter von Infrastruktursoftware zur Applikationsbereitstellung und von Virtualisierungssoftware, brachte das vierte Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang. Die Firma will 500 Arbeitsplätze abbauen.

Amazon: Mit Sonderangeboten durch die Krise

Nachfrage für den E-Book-Reader Kindle ungewöhnlich stark. Der Onlineshop Amazon konnte den Gewinn im vierten Quartal um 9 Prozent und den Umsatz um 18 Prozent steigern. Mit aggressiven Sonderangeboten, kostenloser Lieferung und der fortwährenden Ausweitung des Angebots auf neue Produktgattungen behauptet sich der E-Commerce-Konzern damit bislang in der Wirtschaftskrise.

Sun trotz roter Zahlen über den Prognosen (Update)

Server- und Softwarehersteller macht Verlust von 209 Millionen US-Dollar. Sun Microsystems, ein Hersteller von Servern und Software, schrieb im letzten Geschäftsquartal zwar weiter rote Zahlen, konnte vor Sonderposten aber die Erwartungen der Börsenanalysten übertreffen.

Und wieder ein Datenleck bei der Deutschen Telekom

Diesmal Gefahr für online registrierte Neukunden. Bei der Deutschen Telekom gibt es offenbar ein neues Kundendatenleck. Mehrere hundert Datensätze von Neukunden, die sich online angemeldet haben, waren ungenügend gesichert und über einen einfachen Link tagelang für jeden verfügbar. Das Magazin Stern berichtet, die Telekom habe ihm das bestätigt.

USA müssen Abschaltung des Analogfernsehens verschieben

Ausstattung der Haushalte mit Konverterboxen hinkt hinterher. Der US-Senat, eine der beiden Kammern des Kongresses der USA, hat die Abschaltung des Analogfernsehens verschoben. Statt wie geplant zum 17. Februar soll der Umstieg nun zum 12. Juni 2009 erfolgen, weil die Ausstattung der Haushalte mit Konverterboxen nicht weit genug ist.

IBM baut 2.800 Arbeitsplätze ab

Betroffene erhalten ein ungewöhnliches Kündigungsschreiben. Der IT-Konzern IBM hat in der vergangenen Woche ungewöhnliche Kündigungsschreiben an 2.800 Beschäftigte versandt. Betroffen waren die Bereiche Sales und Software in den USA.
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Berlinförmiger Multitouchtisch im Roten Rathaus

Wowereit präsentiert interaktive Satellitenkarte für Touristen. Im Berliner Rathaus können Besucher künftig an einem interaktiven Medientisch die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten virtuell kennenlernen. Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die Tischoberfläche, die eine Satellitenkarte der Stadt zeigt, im Foyer des Roten Rathauses eingeweiht.

Kabelnetzbetreiber: 100 MBit/s für 60 Prozent der Haushalte

Konjunkturpaket-II-Förderung für Breitbandausbau soll nicht nur in DSL fließen. Der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA will das Geld zum Breitbandausbau aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung nicht auf DSL-Betreiber beschränkt wissen. Per TV-Kabel und DOCSIS 3.0 könnten bis Mitte 2009 circa 60 Prozent aller deutschen Haushalte mit 100 MBit/s angeschlossen werden.

Philips macht Verlust von 1,47 Milliarden Euro

6.000 Arbeitsplätze werden abgebaut. Erstmals seit 2003 hat der niederländische Elektronikkonzern Philips einen Quartalsverlust erwirtschaftet. Das Minus beträgt 1,5 Milliarden Euro. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten, Medizin- und Lichttechnik wird 6.000 Arbeitsplätze abbauen.
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Bürgernetzvereine bauen Internet mit 100 MBit/s

Gemeinden sollen Glasfasernetz ohne Telekom selbst vergraben. Der Bürgernetzverband fordert den Ausbau der Datenleitungen auf 100 MBit/s mit Glasfaser statt Kupferdraht. Das Verlegen nehmen die Kommunen ohne die Deutsche Telekom selbst in die Hand, ähnlich wie im Kanalbau für die Wasserversorgung.

Wikipedia prüft Einschränkung der Editierbarkeit

Flagged Revisions Process soll Onlinevandalismus verhindern. Die englischsprachige Wikipedia erwägt eine Einschränkung der Editierbarkeit von Artikeln nach dem Vorbild der deutschen Version. Bei ausgewählten Artikeln soll auf das System der gesichteten und geprüften Versionen gesetzt werden, um Falschmeldungen zu verhindern.

Qimonda-Pleite gefährdet auch Infineon

Neue Belastungen durch Rückgabe von öffentlichen Fördermitteln möglich. Die Insolvenz des Speicherchipherstellers Qimonda gefährdet mittelfristig auch den Mutterkonzern Infineon. Dem drohen neue Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe für die Rückgabe von öffentlichen Fördermitteln und für Abfindungen.
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Qimonda stellt Insolvenzantrag (Update)

Speicherchiphersteller reicht Eilantrag am Amtsgericht München ein. Der angeschlagene Speicherchiphersteller Qimonda ist insolvent. Die Infineon-Tochter hat den Insolvenzantrag im Eilverfahren beim Amtsgericht München gestellt.

Samsung schreibt erstmals Verlust

Handysparte bricht um 72 Prozent ein. Der südkoreanische Konzern Samsung Electronics ist mit seiner Handyfertigung eingebrochen und schreibt Verluste bei LCDs und Speicherchips. Erstmals seitdem die Firma ihre Geschäftsergebnisse vierteljährlich ausweist, schreibt Samsung rote Zahlen.

Google liegt bei Umsatz und Gewinn über den Prognosen

Hohe Abschreibungen drücken Gewinn um 68 Prozent. Der Internetkonzern Google konnte im vierten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Prognosen der Wall Street übertreffen. Google erwirtschaftete im vierten Quartal einen Gewinn von 382,4 Millionen US-Dollar (1,21 Dollar pro Aktie) nach 1,21 Milliarden US-Dollar (3,79 Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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Qimonda-Rettungsplan erneut vertagt (Update)

Beschäftigte: Chiphersteller versucht, Schwangeren und Behinderten zu kündigen. Der Rettungsplan für den angeschlagenen Chiphersteller Qimonda lässt weiter auf sich warten. Die sächsischen Regierungsparteien CDU und SPD haben heute im Landtag überraschend eine Entscheidung vertagt. Derweil bekämen Schwangere und Schwerbehinderte im Dresdner Werk die Kündigung, erfuhr Golem.de.

Nur Internetabschaltung könnte Kinderpornos ganz stoppen

Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert Sperren und mehr spezialisierte Ermittler. Im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie kann es keine Generallösung geben, meint der Bund Deutscher Kriminalbeamter, sonst müsse das Internet abgeschaltet werden, was unmöglich sei. Internetsperren, wie sie die Regierung plant, seien zwar ein Mittel, wichtig wären aber zusätzlich mehr spezialisierte Ermittler.

Umsatz bei eBay geht erstmals zurück

Gewinn des Onlineauktionshauses folgt dem Abwärtstrend. Der US-Konzern eBay folgte im Feiertagsgeschäft der Abwärtsspirale der US-Konjunktur. In einem "harten und wettbewerbsintensiven Umfeld" sank der Gewinn im vierten Quartal auf 367,2 Millionen US-Dollar (29 Cent pro Aktie), nach 530,9 Millionen Dollar (39 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Apple macht weiter Rekordgewinne

Absatz des iPhones leicht unter den Erwartungen. Der Computer- und Elektronikkonzern Apple konnte im Weihnachtsgeschäft 2008 weiter solide wachsen. Der Absatz des iPhone 3G lag leicht unter den Erwartungen der Analysten.
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Manipulation von Geldautomaten nimmt massiv zu

Banken knausern bei Anti-Skimming-Technik. Das Bundeskriminalamt schlägt Alarm, weil die Manipulationen von Geldautomaten im Jahr 2008 massiv zugenommen hat. Verbraucherschützer beklagen, die Banken seien untätig und setzten zu wenig Anti-Skimming-Technik ein.
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BVDW: Sperrungen gegen Kinderpornos schädigen das Internet

Gutachter rechnen mit "erheblichen Kollateralschäden". Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) stellt sich gegen geplante Internetsperren gegen Kinderpornografie. Eine echte Blockade ist wegen der dezentralen Strukturen des Internets seiner Auffassung nach nicht möglich, ließe sich einfach umgehen und könnte zu Störungen im Internet führen.
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Ericsson streicht vorsichtshalber 5.000 Jobs

Mobilfunkausrüster bisher von Krise nicht betroffen. Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson streicht 5.000 Arbeitsplätze. Das Kerngeschäft sei bislang von der Krise nicht betroffen, das Jahr 2009 berge jedoch erhebliche Unsicherheiten.
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SAP wagt keine Gewinnprognose für 2009

Konzern will die Nische "Unternehmenssoftware" verlassen. SAP, der Hersteller von Unternehmenssoftware, wird bei der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum abgelaufenen vierten Quartal vor Analysten am 28. Januar 2009 keine konkrete Umsatzprognose für 2009 abgeben. Früher als geplant übernimmt zudem Léo Apotheker allein die operative Führung.

Datenschützer: Neues Gesetz sieht Surfprotokollierung vor

Brisante Passage in Gesetzentwurf zur Informationstechnik des Bundes. Datenschützer kritisieren einen neuen Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Schäuble, der Anbietern von Webseiten erlauben soll, das gesamte Surfverhalten der Nutzer aufzuzeichnen. Selbst die umstrittene Vorratsdatenspeicherung sieht das nicht vor.

Deutsches Bündnis gegen Google-Dienst für gescannte Bücher

Börsenverein mit Schriftstellern und VG Wort gegen "Google Books". Deutsche Verleger machen mit Autoren gegen Googles Dienst für gescannte Bücher in den USA mobil. Der Vorwurf: Google habe sieben Millionen Bücher ohne Genehmigung der Rechteinhaber vervielfältigt, so Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Milliardenskandal: Indische Softwarefirma denkt an Verkauf

Neues Führungsgremium will diese Woche entscheiden. Die neue Führung der indischen Softwarefirma Satyam Computer Services diskutiert laut einem Zeitungsbericht, Investmentbanken mit der Suche nach einem Käufer für das angeschlagene Unternehmen und seine 53.000 Beschäftigten zu beauftragen.

Gerücht: Apple-Chef Steve Jobs prüft Lebertransplantation

Inselzellentumore in der Bauchspeicheldrüse könnten sich in die Leber ausbreiten. Apple-Chef Steve Jobs prüft eine Lebertransplantation. Das will die Nachrichtenagentur Bloomberg aus Kreisen erfahren haben, die sich mit dem kranken 53-Jährigen beschäftigen. 2004 war Jobs erfolgreich an einer seltenen, heilbaren Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs operiert worden.

Telekom-Partner löschen Kundendaten nicht

Ultimatum des Konzernvorstands wird weitgehend ignoriert. Der neue Chef der Datensicherheit bei der Deutschen Telekom hat Probleme, Vertriebspartner zum Löschen der Kundendaten zu bewegen. An eine gesetzte Frist hielt sich erst die Hälfte der Firmen.

Europaweiter Biometriedatenbank droht das Scheitern

Schengen-Informationssystem II hat technische Probleme. Dem Schengen-Informationssystem II (SIS II) zum grenzübergreifenden Austausch biometrischer Daten zwischen Polizei und Geheimdiensten droht das Aus. Die Technik spielt nicht mit. Bei vielen Tests des ambitionierten EU-Datenbankenprojekts gab es Pannen.

Nuance kauft IBM-Sprachtechnologie

Dragon-NaturallySpeaking-Hersteller holt 175 Millionen Dollar ins Unternehmen. Das US-Softwareunternehmen Nuance Communications, bekannt für Dragon NaturallySpeaking, kauft von IBM Know-how und Patente im Bereich Spracherkennung. Großaktionär Warburg Pincus investiert zugleich 175 Millionen US-Dollar bei Nuance.

Samsung Electronics baut den Konzern um

Firma in zwei neue Sparten umgruppiert. Der südkoreanische Konzern Samsung Electronics will die Weltwirtschaftskrise durch eine Aufspaltung in zwei Sparten besser überstehen. Die eine Unternehmenssäule wird das Geschäft mit Chips und LCDs tragen, die andere die Bereiche Digital Media und Telekommunikation.
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Krise bei Apple-Händler Gravis (Update)

Firmengründer Archibald Horlitz kündigt Entlassungen an. Der Apple-Händler Gravis plant nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft Entlassungen. Das geht aus einem Schreiben des Firmengründers Archibald Horlitz an die Mitarbeiter hervor. Gravis-Sprecher Oliver Middelhoff hat die Authentizität des Schreibens gegenüber Golem.de bestätigt.

Intels Gewinn fällt um 90 Prozent

Ein Lichtblick ist der Atom-Prozessor. Der Halbleiterhersteller Intel musste im vierten Quartal 2008 durch einen überraschend schnellen Rückgang der Nachfrage und Umschreibungen einen Gewinneinbruch um 90 Prozent hinnehmen. Zugleich gab der Umsatz um 23 Prozent nach. Ein deutlicher Lichtblick war der Atom-Prozessor.
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BSI darf gesamte Bürgerkommunikation mit Behörden abhören

Bundesdatenschützer Schaar: Neue Befugnisse gehen zu weit. Bundesdatenschützer Peter Schaar hat die neuen Befugnisse der IT-Sicherheitsbehörde BSI als zu weitgehend bezeichnet. Er kritisiert die Ermächtigung des Bundesamtes, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation aller Unternehmen und Bürger mit Bundesbehörden abzuhören und auszuwerten.

Hersteller gegen EU-Verbot von Plasmafernsehern

Droht das Schicksal der 100-Watt-Glühbirne? Der EICTA, ein Verband der europäischen Digitaltechnologie, hat einen Bericht dementiert, nach dem großformatige Plasma-Fernsehtechnologie schon bald wegen fehlender Energieeffizienz nicht mehr auf dem EU-Markt zugelassen wird.