Nur 18 Prozent der Deutschen gehen online zum Amt

Deutschland bleibt im Vergleich international zurück

18 Prozent der Deutschen erledigen den Gang zu Behörden über Internetseiten. Nur in Japan gehen weniger Menschen online zum Amt, 13 Prozent. "Behörden und Bürger in Deutschland nutzen die Möglichkeiten des Internets zu wenig, um miteinander zu sprechen", sagt Michael Pitsch vom Beratungsunternehmen Accenture.

Artikel veröffentlicht am ,

Deutschland bleibt bei elektronischer Kommunikation zwischen Bürgern und Verwaltung international zurück. Das ist das Ergebnis einer Accenture-Untersuchung, für die die Verbreitung des E-Governments in 21 Ländern abgefragt wurde. Im Durchschnitt nutzen 36 Prozent der Menschen Websites, um mit Ämtern in Kontakt zu treten. Am weitesten verbreitet ist dieser Weg im dünn besiedelten Flächenland Norwegen (56 Prozent) und im Stadtstaat Singapur (55 Prozent).

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"Anfragen und Anträge lassen sich online schneller und günstiger bearbeiten", sagt Michael Pitsch, Geschäftsführer des Bereichs Public Service bei Accenture. Er verweist darauf, dass es in Deutschland große Unterschiede zwischen Bundesländern und Kommunen gibt. Zahlreiche Gemeinden und Landesbehörden hätten in den letzten Jahren bereits vielversprechende E-Government-Anwendungen auf den Weg gebracht. Doch selbst innerhalb einer Stadt gibt es Unterschiede zwischen den Behörden: So ist es in Berlin seit längerem möglich, schnell und unkompliziert Termine beim Bürgeramt oder beim Standesamt per E-Mail abzumachen, dagegen ist die Ausländerbehörde mit elektronischer Post so gut wie unerreichbar.

Laut Accenture verwenden durchschnittlich 22 Prozent aller befragten Bürger E-Mail im Behördendschungel. Norwegen liegt hier mit 42 Prozent wieder vorn, gefolgt von Dänemark (37 Prozent). Deutschland rangiert mit 18 Prozent im letzten Viertel der 21 Nationen.

Um eine Behörde zu erreichen, greifen die Deutschen weiter zum Telefon. Für 31 Prozent bleibt das der wichtigste Kontaktweg. Im Frühjahr 2009 starten zur einheitlichen Behördenrufnummer "115" Pilotprojekte in vielen deutschen Ballungsgebieten. Das Prinzip des einheitlichen Behördenrufs habe sich bereits bewährt, zum Beispiel in der 8-Millionen-Metropole New York City, so Pitsch.

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tonydanza 25. Feb 2009

Ich glaub ich hab noch nie zuvor einen solchen Schwachsinn gelesen.

NoBlork 25. Feb 2009

Blorkinenz?

LRA 25. Feb 2009

Das liegt auch daran, dass Dein Sachbearbeiter Dir von Angesicht zu Angesicht den Antrag...

Blork 25. Feb 2009

Schließlich lernt man seine Frau doch auch im Internet kennen?



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