Fujitsu vor weiterem Stellenabbau bei Fujitsu Siemens

Tomita: "So wie es jetzt läuft, kann es nicht bleiben"

Der japanische Fujitsu-Konzern prüft einen weiteren Stellenabbau bei Fujitsu Siemens Computers in Deutschland. Fujitsu hatte das Joint Venture für rund 450 Millionen Euro komplett von Siemens übernommen und die Streichung von 700 der insgesamt 6.000 Stellen in Deutschland angekündigt. Jetzt wird ein weiterer Abbau geprüft.

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Tatsuo Tomita, Senior Executive Vice President bei Fujitsu, hat einen weiteren Arbeitsplatzabbau bei der Auslandstochter Fujitsu Siemens Computers (FSC) angekündigt. Er sagte der Nachrichtenagentur Reuters, im April 2009 stünde eine genaue Prüfung von FSC an, um einen Restrukturierungsplan zu entwerfen, der den Abschied von der Fertigung von Computern aus dem Low-End-Bereich und von "notleidenden Produktionsstätten" bedeuten könne, so Tomita. Dabei werde es möglicherweise auch Stellenstreichungen geben. "In unserer jetzigen Lage wird es künftig sehr schwer. So wie es jetzt läuft, kann es nicht bleiben, meinen wir", erklärte Tomita zur Lage bei FSC. "Und wir wissen, dass wir etwas tun müssen." Ende November 2008 wurde bereits angekündigt, dass 700 der insgesamt 6.000 Stellen in Deutschland wegfallen.

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Fujitsu wolle herausfinden, warum die PC-Sparte der FSC unprofitabel sei, obwohl sie mehr als das Doppelte an PCs verkaufe als die Konzernmutter. Ein Verkauf der Auslandstochter sei gegenwärtig nicht geplant. Berichte über Verhandlungen mit Lenovo seien falsch, sagte Tomita.

Der Hersteller Fujitsu Siemens Computers hat im laufenden Geschäftsjahr knapp 1 Milliarde Euro Umsatz eingebüßt und schreibt hohe Verluste. Die oberste Führungsebene hat der neue FSC-Chef Kai Flore reduziert. Verabschiedet wurden die Marketingverantwortlichen Barbara Schädler, Thomas Sieber (Vertrieb), Herbert Schönebeck (Endkundenprodukte) und Richard Schlauri (Services). Die Positionen sind nicht neu besetzt worden.

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