• IT-Karriere:
  • Services:

Städtetag und Bitkom begrüßen Breitbandstrategie Merkels

Bundeslandwirtschaftsministerin: 50 MBit/s erst im zweiten Schritt

Das Bundeskabinett hat heute die Breitbandstrategie beschlossen, die laut Bitkom 50 Milliarden Euro kosten wird. "Die flächendeckende Verfügbarkeit von leistungsfähigen Breitbandanschlüssen bis Ende 2010" sei wichtigstes Ziel dabei, sagte die Bundeslandwirtschaftsministerin. Die Versorgung von 75 Prozent der Haushalte mit 50-MBit/s-Zugängen kommt für Aigner aber erst an zweiter Stelle.

Artikel veröffentlicht am ,

Ilse Aigner (CSU), die Bundesministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat den Plan des Bundeskabinetts zur flächendeckenden Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen bis Ende 2010 begrüßt. Frequenzen, die durch die Digitalisierung des Rundfunks freigeworden sind, sollen künftig für den Breitbandausbau in ländlichen Räumen genutzt werden, sagte Aigner. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land dürften hier nicht länger als gegeben hingenommen werden.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin

Das zweite Ziel, die Versorgung von 75 Prozent der Haushalte mit Breitbandanschlüssen mit mindestens 50 MBit/s, sei für die Ministerin zwar "auch sehr wichtig", zunächst müssten aber die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass überall auf dem Land "überhaupt breitbandiges Internetsurfen möglich ist", forderte Aigner.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte die besondere Konzentration der Maßnahmen auf den ländlichen Raum. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, verwies darauf, dass ein flächendeckendes Breitbandnetz die Schaffung von circa 250.000 Arbeitsplätzen, gerade in ländlichen Gebieten, begünstige.

Von den Ländern forderte Landsberg, die vom Bund für den Ausbau der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellten Mittel zielgerichtet einzusetzen. Annähernd 90 Prozent der Breitbandausbaukosten resultierten aus Grabungs- und Verlegungsarbeiten. Die Ausbaukosten ließen sich durch gezielte Förderung von Baumaßnahmen zur Verlegung von Leerrohren im Rahmen schneller und unkompliziert wirkender Sonderförderprogramme senken.

Die Länder sollten zudem auf kommunale Mitfinanzierung ganz verzichten oder diese zumindest stark zurückfahren. "Der Bund hat günstige rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen geschaffen, jetzt sind die Länder am Zug", so Landsberg.

Der IT-Branchenverband Bitkom hat für den "kostspieligen Breitbandausbau ein investitionsfreundliches Umfeld mit langfristiger Planungs- und Rechtssicherheit" gefordert. "Es sollte künftig auf belastende Regulierungsentscheidungen verzichtet werden", sagte Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer. In der Breitbandstrategie würden die wesentlichen Punkte umgesetzt, die die Wirtschaft im Rahmen des dritten IT-Gipfels der Bundesregierung gefordert hatte. Laut Breitbandstrategie sollen den TK-Unternehmen für den Netzausbau außerdem Bürgschaften des Bundes, der Länder und der staatlichen Förderbank KfW offenstehen. Auch die Zusammenarbeit von TK-Unternehmen soll dabei künftig erleichtert werden. "Kooperationsmodelle innerhalb der Branche können helfen, die Ziele beim Breitbandausbau schneller und günstiger zu erreichen", sagte Scheer.

Nach aktuellen Angaben des Verbandes verfügten Ende 2008 rund 23,2 Millionen der insgesamt 39,8 Millionen Haushalte über einen schnellen Internetzugang. Das entspricht 58 Prozent aller Haushalte in Deutschland.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

sgrgr 19. Feb 2009

... sie dann einen schnellen Internetzugang haben. Bezüglich der Krise wird das aber...

sgrgr 19. Feb 2009

... sie dann einen schnellen Internetzugang haben. Bezüglich der Krise wird das aber...

typhoon 19. Feb 2009

ich denke das problem sind eher die mondpreise der telekomiker für die anschlüsse. wer...

FTTH 18. Feb 2009

Wann bekommen es endlich die Gemenden gebacken, bei jeden Infrastrukturarbeiten...

Keimax 18. Feb 2009

und dann nach kurzer Zeit nicht mehr funktionierten. Einfach so. Hach das waren noch...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

    •  /