Abo
  • Services:

Verbraucherschützer: Verlieren durch neue Onlineauktion

"Diese Auktionen sind wie Glücksspiele"

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor neuen Erlebnis-Versteigerungshäusern wie Hammerdeal, Swoopo, Luupo oder Rabattschlacht. Die dortigen Auktionen seien "wie Glücksspiele", Nutzer können den gesamten Einsatz verlieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Neue Onlineauktionsplattformen wie Hammerdeal, Swoopo, Luupo oder Rabattschlacht bergen für den Nutzer viele Risiken. Darauf weist Georg Tryba, Sprecher der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, hin. "Diese Auktionen sind wie Glücksspiele. Jeder Mitspieler muss damit rechnen, seinen gesamten Einsatz zu verlieren", sagte er dem Magazin Focus. Die neue Branche bezeichnet ihr Konzept selbst als "Entertainment Shopping". Die Betreiber lehnen dagegen jeden Vergleich zum Glücksspiel ab.

Stellenmarkt
  1. Technische Informationsbibliothek (TIB), Hannover
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg, München

Auf rabattschlacht.de können Produkte in begrenzter Stückzahl erworben werden. Nur wer 90 Cent zahlt, erfährt den aktuellen Preis, wodurch der Verkaufspreis der Ware um 50 Cent fällt. "Schnäppchenjäger können Produkte bis zu 80 Prozent unter dem Herstellerpreis kaufen", behaupten die Betreiber.

Swoopo wird von der Münchner Entertainment Shopping AG betrieben und bezeichnet sich selbst als "Erlebnis-Auktionshaus". "Durch jedes abgegebene Gebot steigt der Preis des Produktes um 10 Cent und die Auktionszeit verlängert sich automatisch um bis zu 20 Sekunden. Jedes abgegebene Gebot kostet 50 Cent." Der letztbietende Teilnehmer erhält den Zuschlag, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Zugleich sind bei den Abenteuerauktionen immer wieder tatsächliche Glückstreffer zu Spottpreisen möglich: Der 48-jährige Dirk Jacobsen aus Westerland auf Sylt erhielt tatsächlich einen Fiat 500 für 21,68 Euro. Ein Tankgutschein im Wert von 3.000 Euro fand so für 1,20 Euro einen neuen Besitzer. Ein Glücklicher bekam eine digitale Spiegelreflexkamera für 95 Cent.

Gezielt günstig einzukaufen, sei bei diesen Plattformen nicht möglich, so der Verbraucherschützer. Die Käufer würden teilweise dazu gelockt, mehr zu bieten, als die Ware wert ist. Zugleich stünde der Gewinner des Geschäftsmodells "Erlebnisshopping" von Anfang an fest. Denn der Auktionsbetreiber erhalte oft ein "Vielfaches des Kaufpreises", so Tryba.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

spanther 17. Feb 2009

Kopf ich gewinne, Zahl du verlierst! :-P

Kakashi 16. Feb 2009

JA toll, ist ja wie Lotto und ähnliches, natürlich verdienen die mehr als sie...

Hans Schlau 16. Feb 2009

Das ist wie Lose kaufen auf der Kirmes, nur dass du am Ende auch noch für den Hauptpreis...

byti 16. Feb 2009

Patent Pending = Angemeldetes Patent. Is warscheinlich noch nicht offengelegt (erst 18...

potter 16. Feb 2009

Duu hast das Prinzip nicht verstanden!


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /