• IT-Karriere:
  • Services:

Verdi: Kasse für Streiks bei Telekom gut gefüllt

Konzernführung drängt auf schnelle Lösung

In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Telekom ruft die Dienstleitungsgewerkschaft Verdi am 12. und 13. Februar 2009 zum Streik auf. Die Streikkasse sei gut gefüllt, sagte Verdi-Streikleiter Ado Wilhelm. Die Konzernführung drängt auf eine schnelle Lösung.

Artikel veröffentlicht am ,

Verdi bereitet sich im Telekom-Tarifstreit auf eine längere Auseinandersetzung vor. Verdi-Streikleiter Ado Wilhelm sagte dem Tagesspiegel, die Streikkassen seien voll. "Gehen Sie davon aus: Wenn wir etwas anfangen, wissen wir auch, wie wir es zu Ende bringen." 2007 hatten sich Telekom-Beschäftigte zwölf Wochen gegen die Auslagerung in Servicegesellschaften gewehrt.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Sindelfingen
  2. über duerenhoff GmbH, Hamburg

Verdi will nun 8,5 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitsnehmerseite beklagt, dass auch in der dritten Tarifrunde kein verhandlungsfähiges Tarifangebot vorgelegt wurde. Um die unteren Einkommensgruppen stärker anzuheben, sollen die Gehälter um monatlich mindestens 220 Euro steigen. Auch die Beamten sollen einen Zuschlag bekommen. "Dem Unternehmen geht es wirtschaftlich ausgezeichnet. Fair ist es, die Beschäftigten daran teilhaben zu lassen. Die Finanzkrise darf nicht auch noch als Instrument für Lohndumping missbraucht werden", erklärte Verdi-Fachbereichsleiter Hugo Waschkeit aus Niedersachsen.

Es sei eine Vereinbarung denkbar, so Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger, die den Beschäftigten abhängig von einem positiven Geschäftsverlauf für 2009 ein Plus in die Portemonnaies bringe. Die Telekom habe in der zweiten Runde eine schrittweise Erhöhung der Gehälter angeboten: Zum 1. Januar 2009 sollen sie um 3 Prozent steigen, ein Jahr später um weitere 2,5 Prozent. Er strebe ein faires und schnelles Ergebnis an. "Jetzt muss aber auch Verdi zeigen, dass sie ein Ergebnis am Verhandlungstisch will", sagte der Personalchef.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,90€
  2. 349,00€
  3. (aktuell u. a. Deepcool Castle 240EX Wasserkühlung für 109,90€, Asus VG248QZ LED-Monitor 169...
  4. (u. a.Battlefield V für 21,49€ und Star Wars Jedi: Fallen Order für 52,99€)

spanther 13. Feb 2009

Leider oft vorhanden...

ABE 13. Feb 2009

So wie beim letzten mal wo Verdi viel Geld möglichst Gewinnbringend bei dem Investor...

Pyramidenspiel 13. Feb 2009

Oder auch Schneeballsystem. Die letzten die unterschreiben beissen immer die Hunde. Und...

aluny 12. Feb 2009

Wenn Du lange schlafen willst, dann nimm die Abfindung! Auf Typen wie dich kann...

Herb 12. Feb 2009

Jaja.. dass bei der Müllabfuhr, in Krankenhäusern und im ÖPV gar nicht mehr gearbeitet...


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

    •  /