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Bitkom: "Wir sind weniger gebeutelt als andere Branchen"

Beschäftigung soll stabil bleiben

Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer verbreitet im Vorfeld der Branchenmesse Cebit Optimismus. "Personalabbau planen nur wenige." Die IT-Branche sei von der Weltwirtschaftskrise nicht so gebeutelt wie andere, doch Qimonda und Hewlett-Packard bauen Stellen ab.

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Die IT-Branche geht trotz globaler Rezession optimistisch nach Hannover. Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im Vorfeld der Cebit: "Unsere Branche ist längst nicht so gebeutelt wie Autoindustrie oder Banken. Wir rechnen immerhin mit einer schwarzen Null für den Umsatz im Jahr 2009 - die Informationstechnik mit einem leichten Plus, die Telekom-Unternehmen mit einem leichten Minus."

Stellenmarkt
  1. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  2. ARIBYTE GmbH, Berlin

Entgegen dem Trend werde es auch keinen massiven Stellenabbau geben, aber die Zahl der offenen Stellen sei rückläufig. "Im Januar gab es weniger arbeitslose IT-Fachleute als noch vor einem Jahr. Viele Unternehmen sind vorsichtiger bei Neueinstellungen geworden, aber nur wenige planen einen Personalabbau." Im Herbst 2008, also vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, ging der Bitkom von 45.000 offenen Stellen für IT-Experten in Deutschland aus. Die Zahl der Beschäftigten sollte sich 2009 nach Angaben vom 11. Dezember 2008 sogar um 0,4 Prozent erhöhen. Davon ist nun keine Rede mehr. "Die Beschäftigung bleibt stabil", räumt Scheer nun ein.

Der IT-Branchenverband Bitkom nahm seine Umsatzschätzung für 2009 Anfang Dezember 2008 zurück. Statt einem Plus von 1,5 Prozent gingen die Mitgliedsunternehmen von stagnierenden Geschäften aus.

Bei dem Speicherchiphersteller Qimonda sind durch den Konkurs des Unternehmens alle Arbeitsplätze bedroht. Für den Konzern arbeiten weltweit 12.200 Menschen, davon 4.600 in Deutschland. Die DRAM-Branche ist schon längere Zeit in der Überproduktionskrise. Der Computerkonzern Hewlett-Packard wird in Deutschland doppelt so viele Arbeitsplätze abbauen wie geplant. 556 Jobs fallen der Integration des IT-Services-Dienstleisters EDS zum Opfer. Der Hersteller von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten, Medizin- und Lichttechnik Philips wird weltweit 6.000 Arbeitsplätze abbauen. Wie stark die deutsche Landestochter davon betroffen ist, wurde bislang nicht bekanntgegeben.

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Siga 23. Feb 2009

Wo habe ich dann "ohne Deutschkenntnisse" geschrieben ? Ich gebe mir oft keine besondere...

August-Wilhelm... 22. Feb 2009

August-Wilhelm Scheer ist wirklich eine Marke für sich. Zumeist muss man den Eindruck...

aheg 21. Feb 2009

Wenn ich IT-Firma wäre, nicht in diesen Laber-Branchen-Verband eintreten ist wohl die...

Pullman. 21. Feb 2009

Entweder man ist es oder man redet drüber.

meme 21. Feb 2009

Oder man schickt seine Mitarbeiter 5 monate auf Kurzarbeit, um dann 50% dennoch zu...


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