Abo
  • IT-Karriere:

Rückzieher: Microsoft lässt Gekündigten die Abfindung

"Wir hätten die Situation mit mehr Feingefühl behandeln sollen"

Nach einer Welle der Empörung hat der Softwarekonzern Microsoft im Streit um die Rückforderung von Abfindungszahlungen an ehemalige Mitarbeiter den Verzicht erklärt. "Ich denke, es lohnt sich für uns nicht, das Geld weiter zurückzufordern", sagte Personalchefin Lisa Brummel.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsoft-Personalchefin Lisa Brummel übt sich nach Negativschlagzeilen über Rückforderung von Abfindungszahlungen von ehemaligen Beschäftigten in Schadensbegrenzung. "Ich denke, es lohnt sich für uns nicht, das Geld weiter zurückzufordern", sagte Brummel dem San Francisco Chronicle. "Es hat für uns keinen Sinn mehr, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen."

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. operational services GmbH & Co. KG, München

In einer offiziellen Stellungnahme erklärte Microsoft: "Wir hätten die Situation mit mehr Feingefühl behandeln sollen. Wir wenden uns an die Betroffenen und erklären, dass wir von ihnen kein Geld mehr wollen."

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft, der im letzten Geschäftsquartal einen Gewinn von 4,17 Milliarden US-Dollar erzielt hatte, kündigte Ende Januar 2009 die Streichung von rund 5.000 Stellen an. Einige der Betroffenen sollen dabei zu hohe Entschädigungszahlungen erhalten haben. Diese hat Microsoft in einem Schreiben zurückgefordert, das die Betroffenen am Wochenende der Presse zugespielt hatten. Darin heißt es: "Wir bitten Sie, den zu viel bezahlten Betrag zurückzugeben und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstanden sind." Das Schreiben hatte Microsoft als authentisch bezeichnet.

Brummel legte dar, dass 25 Beschäftigte zu hohe und 20 zu niedrige Abfindungen erhalten hätten. Diejenigen, die zu viel ausbezahlt bekamen, verbuchten zwischen 4.000 und 5.000 US-Dollar mehr auf ihrem Konto. "Ich habe bisher nur 22 der 25 Betroffenen angerufen, weil ich für die übrigen drei noch keine Zeit gefunden habe. Ich rufe sie sofort an, wenn unser Gespräch beendet ist, versicherte Brummel weiter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 135,00€ (Bestpreis!)

Nameless 15. Mär 2009

Mit was - außer Mafia-Methoden - konnte M$ jemals auftrumpfen?

hihi 24. Feb 2009

Der kleine Buchhalter, der den Fehler gemacht hat, hat sicher keine 4 Milliarden Gewinn...

Himmerlarschund... 24. Feb 2009

Und trotzdem liest du die News hier... Es gibt schon seltsame Masochisten...

Himmerlarschund... 24. Feb 2009

Ich gehe eher davon aus, dass die Lohnbuchhaltung Navision einsetzt.


Folgen Sie uns
       


Ikea-Symfonisk-Lautsprecher im Test

Wir haben Ikeas erste beiden Symfonisk-Lautsprecher getestet. Sie sind vollständig Sonos-kompatibel und können mit anderen Sonos-Lautsprechern verbunden werden. Klanglich liefern sie gute Ergebnisse und das zu einem niedrigeren Preis als die Modelle von Sonos direkt.

Ikea-Symfonisk-Lautsprecher im Test Video aufrufen
Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    •  /