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Spansion und Micron Technology bauen 5.000 Stellen ab

Speicherchiphersteller ringen ums Überleben

Der angeschlagene Flashspeicherhersteller Spansion will weltweit 3.000 Arbeitsplätze abbauen. Betroffen seien vor allem die Produktionsarbeiter. Die japanische Landestochter musste wegen eines Schuldenberges von 629 Millionen Euro bereits Insolvenz anmelden. Der DRAM-Hersteller Micron Technology kündigt 2.000 Beschäftigten.

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Die beiden US-Unternehmen Spansion und Micron Technology verkleinern die Belegschaft. Bei Spansion wird die Beschäftigtenzahl um 35 Prozent reduziert. Am Mutterkonzern Spansion mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale sind der Computerhersteller Fujitsu mit 11,4 Prozent und AMD mit 8,7 Prozent beteiligt.

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"Die globale Rezession zwingt uns zu dieser sehr schwierigen Entscheidung, mit der wir unsere Kosten in Einklang mit den erheblich reduzierten Einnahmen bringen", sagte Spansion-Chef John Kispert. Der Abbau koste in der ersten Jahreshälfte 2009 voraussichtlich 25 Millionen US-Dollar, die Einsparungen betrügen aber circa 225 Millionen US-Dollar.

Am 23. Februar 2009 hatte der taiwanische Anbieter von Chip-Test- und Montagedienstleistungen, Chipmos, einen Vertrag mit Spansion gekündigt, mit der Begründung, dieser habe seine Rechnungen nicht bezahlt. Zukünftig würde Chipmos nur noch gegen Barzahlung für Spansion aktiv, hieß es.

Unterdessen kündigt Micron, der größte Speicherchiphersteller der USA, bis Ende August 2009 bis zu 2.000 Arbeitern. In der Niederlassung in Boise (Idaho) werde die Verarbeitung von 200-mm-Wafern eingestellt. Schuld sei die schwache Nachfrage für DRAMs.

Schon im Oktober 2008 hatte Micron die Entlassung von 3.000 Beschäftigten bekanntgegeben, als die Produktion von NAND-Chips auslief. Damals umfasste die Belegschaft 19.000 Menschen. Aktuell lägen die Restrukturierungskosten bei rund 50 Millionen US-Dollar, was Einsparungen von 150 Millionen US-Dollar gegenüberstünde. Im letzten Quartal, das am 4. Dezember 2008 endete, hatte Micron einen Verlust von 706 Millionen US-Dollar erlitten.



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