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Über 400 TV-Stationen in USA schalten Analogbetrieb ab

Regulierungsbehörde versucht sich in Schadensbegrenzung

Trotz eindeutigen Votums des US-Repräsentantenhauses über die Verschiebung der Abschaltung des Analogfernsehens haben über 400 TV-Stationen in den USA den Sprung bereits vollzogen. Offiziell ist die Umstellung auf die digitale Übertragung von terrestrischen Fernsehsignalen auf den 12. Juni 2009 festgelegt.

Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) beklagt, dass über 400 TV-Stationen die Aussendung eines analogen terrestrischen Fernsehsignals bereits beendet haben, obwohl beide Kammern des Kongresses nach einigem Ringen einer Verschiebung der Abschaltung zugestimmt hatten. Die Sender, die unter rückläufigen Werbeeinnahmen leiden, wollen so Geld sparen. Ursprünglich war die Umschaltung für den 17. Februar 2009 geplant.

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Terrestrische Nutzer brauchen mit der TV-Umstellung eine Konverterbox, die ihnen der Staat mit 40 US-Dollar pro Stück bezuschusst. Doch das Hilfsprogramm von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush hatte schwere Planungsfehler: Die Regierungsgutscheine wurden ungültig, bevor genügend Konverter auf den Markt kamen. Außerdem war es nicht ausreichend durchfinanziert. Die Regierung verdiene 19 Milliarden US-Dollar durch die Versteigerung des analogen TV-Spektrums an Telekommunikationsbetreiber, und das Volk müsse in die Geschäfte gehen und Geld für eine Konverterbox ausgeben, kritisieren Verbraucherschützer wie Joel Kelsey von der Consumers Union. Obama hatte 650 Millionen US-Dollar zusätzlich für das Hilfsprogramm angekündigt.

Im Dezember 2008 hatte Nielsen Media Research vorgerechnet, dass 7,8 Millionen Haushalte durch die Abschaltung von der TV-Versorgung abgeschnitten sein werden. Nach Zahlen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte (Stand 2007) nutzen 64 Prozent der mehr als 110 Millionen Fernsehhaushalte in den USA das Kabel zum Fernsehempfang. Zu 27 Prozent kommt das Fernsehen per Satellit. Nur neun Prozent (knapp zehn Millionen Haushalte) setzen auf Terrestrik. Andere Studien gehen von 15 Millionen Haushalten aus.

Die 421 Sender, die den Analogbetrieb eingestellt hätten, seien zumeist kleinere Stationen. Zusammen mit den 220 Sendern, die bereits länger ausschließlich digital senden, sind nach FCC-Angaben 36 Prozent der TV-Stationen umgestiegen. Man habe versucht, in jedem Markt zumindest einen Ableger von ABC, CBS, Fox oder NBC zum Weitermachen bis zum Monat Juni 2009 zu bewegen. "Wir versuchen, das Beste aus der schwierigen Situation zu machen", sagte FCC-Chef Michael J. Copps. In den meisten Metropolen wie New York sind die wichtigsten Programme weiter analog verfügbar. In San Diego haben sich dagegen die drei größten Sender aus dem Analogbereich verabschiedet. 7 Prozent der Zuschauer seien damit abgehängt, so die FCC. In den USA gibt es fast 1.800 Fernsehstationen mit Vollprogramm.


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inselberg 20. Feb 2009

ja frankreich :D hast du dir schon mal tf1 und co angeschaut - das war vor 20 jahren...

inselberg 20. Feb 2009

dass es auch sehr sehr dumme menschen ohne tv gibt. danke

Jazzman 19. Feb 2009

Zeitung lesen bildet!! In Berlin haben die Sozialämter ihre Kundschaft beim Kauf bezuschu...

typhoon 18. Feb 2009

tja, ein hochintellektueller würde das sofort erkennen :P



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