Pirate Bay: Mitbetreibern des BitTorrent-Trackers droht Haft

Prozessbeginn in Stockholm

Vier Männern, die den populären schwedischen BitTorrent-Tracker "The Pirate Bay" mitbetreiben, droht eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren und 111.000 Euro Geldbuße. Der Prozess in Stockholm beginnt in dieser Woche.

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Filesharing-Nutzer beobachten mit Interesse einen Urheberrechtsprozess, der in dieser Woche in der schwedischen Hauptstadt Stockholm beginnt. Angeklagt sind Peter Sunde Kolmisoppi, Carl Lundström, Fredrik Neij und Gottfrid Svartholm Warg, Mitbetreiber des BitTorrent-Trackers "The Pirate Bay". Der Dienst stellt selbst keine Tauschdateien bereit, sondern nur Informationen zu vorhandenem Content im .torrent-Format. Die Anklage lautet auf Verschwörung und Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung. Im Falle einer Verurteilung drohen zwei Jahre Haft und 111.000 Euro Geldbuße.

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Warg erklärte am 15. Februar 2009, dass "The Pirate Bay" ein legales Angebot sei und der Prozess keinen Einfluss auf den Betrieb der Suchmaschine hätte: "Was wollen sie dagegen machen? Sie haben schon einmal versucht, uns abzuschalten. Sie werden wieder scheitern. Der Dienst hat ein eigenes Leben, auch ohne uns." 22 Millionen Menschen nutzen nach den Angaben das kostenlose "Pirate Bay"-Angebot.

Nach Auffassung von Sunde Kolmisoppi ist Filesharing nach schwedischem Recht legal. Pirate Bay werde den Fall "zu 99,999 Prozent gewinnen", sagte er im April 2008 im Interview mit Golem.de. Ein minimales Restrisiko verbleibe "für den Fall, dass das schwedische Rechtssystem komplett inkompetent ist".

In einer zivilrechtlichen Klage fordern die Medienkonzerne 20th Century Fox, Columbia Pictures, EMI, MGM Pictures, Sony BMG, Universal und Warner Bros zudem 120 Millionen schwedische Kronen (11 Millionen Euro) Schadenersatz. Kolmisopp erklärte, dass keiner der Betreiber über so viel Geld verfüge. "Wir sind nicht reich und haben das Geld nicht. Die kriegen keinen Cent."

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Der Chef des Weltverbandes der Phonoindustrie IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) sieht die Interessen der Urheberrechtsinhaber von Musik, Filmen, Büchern und Fernsehsendungen verletzt. "Besonders schmerzhaft sind die Veröffentlichungen vor dem offiziellen Marktstart", so John Kennedy.

Prozessbeobachter erwarten, dass die Verhandlung über circa 13 Tage läuft.

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ThadMiller 17. Feb 2009

USB?

rumpumpel 17. Feb 2009

...es liegt bei den amis nicht nur an der Synchronisation sondern auch daran das sie...

ThadMiller 17. Feb 2009

Naja, irgendwie doch psycho...

ThadMiller 17. Feb 2009

Du schreibst ziemlich wirres Zeug. Nur ein Beispiel: "Wenn in China wieder mal ganze...



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