Hewlett-Packard kürzt die Gehälter

Krise erwischt auch den weltgrößten PC-Hersteller

Hewlett-Packard, der weltgrößte PC-Hersteller, hat im letzten Quartal 13 Prozent seines Gewinns eingebüßt. Als Reaktion kündigte die Konzernführung die Kürzung der Gehälter der meisten Beschäftigen um 5 Prozent an. Auch das Topmanagement bekommt ein paar Millionen weniger.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Computerkonzern HP hat im ersten Quartal seines Finanzjahres einen Gewinnrückgang von 2,13 Milliarden US-Dollar auf 1,85 Milliarden US-Dollar hinnehmen müssen. Das Ergebnis lag unter den Schätzungen der Analysten. Der Umsatz stieg von 28,47 Milliarden US-Dollar auf 28,8 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnmarge im Geschäftsbereich Drucker kletterte auf 18,5 Prozent, bei IT-Services lag die Marge bei 12,8 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager (m/w/d) IT- / Netzwerkprojekte
    Geiger Maximizing Net-Solutions GmbH, Irschenberg
  2. Spezialist Tarifimplementierung (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
Detailsuche

Konzernchef Mark Hurd erwartet, dass die Wirtschaftskrise für den Rest des Jahres 2009 anhält. Sein Festgehalt wird um 20 Prozent gesenkt, das gesamte Topmanagement bekommt Kürzungen zwischen 10 bis 15 Prozent zu spüren. Hurd hatte im Jahr 2008 insgesamt 42,5 Millionen US-Dollar von HP gezahlt bekommen. Bei seinem Eintritt in den Konzern im Jahr 2005 lag die Begrüßungsprämie bei insgesamt 20 Millionen US-Dollar. Die aktuelle Kürzung macht 290.000 US-Dollar weniger für Hurd aus.

Die circa 300.000 Beschäftigten erhalten 5 Prozent weniger. "Mein Ziel ist es, die Kraft dieser Organisation zu erhalten, aber wir müssen etwas tun, weil die Zahlen einfach nicht stimmen", heißt es in einem Rundschreiben an die Mitarbeiter. Im September 2008 hatte er nach der Übernahme von Electronic Data Systems (EDS) die Streichung von 24.700 Arbeitsplätzen angekündigt. 9.000 davon sind bereits umgesetzt.

Das Unternehmen senkte seinen Ausblick für das Geschäftsjahr 2009. Wenn die Lage sich bessere, könnten die Beschäftigten hoffen, die Kürzung durch eine Bonuszahlung auszugleichen. "Es gibt keine Garantien. Wenn das wirtschaftliche Umfeld noch schlechter wird, wenn der Abschwung länger dauert als wir erwarten und unsere Performance sinkt, werden wir eine Neubewertung durchführen müssen", kündigte Hurd weiter an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Betatester 19. Feb 2009

Mal die Kirche im Dorf lassen. "Widerwärtig" mögen die damaligen Freislerschen Urteile...

funkymonkey 19. Feb 2009

wilkommen im zeitalter der gewinnmaximierung! früher hieß es: rohstoffe -> unternehmen...

Die_Garage_stinkt 19. Feb 2009

Es geht darum das der Gerwerkschatsbazillus bei HP und in der gesamt Branche um sich...

Andreas Heitmann 19. Feb 2009

Das ist doch eine Spirale abwärts. Sind die Löhne erstmal gekürzt, könnte es der Firma HP...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Quartalsbericht: Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder
    Quartalsbericht
    Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder

    Besonders im Bereich Cloud erzielt Huawei wieder Zuwächse.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /