Twitter macht nur 50 Millionen US-Dollar Umsatz, hat aber einen Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar. Das ergab die neue Finanzierungsrunde des Microblogging-Dienstes.
Googles Youtube verhandelt über den Kauf der erfolgreichen Webvideo-Produktionsfirma Next New Networks. Damit würde die Videoplattform erstmals eigenen Content anbieten.
Die Redaktion des Nachrichtenmagazins Time hat Mark Zuckerberg den Titel "Mensch des Jahres" verliehen. Von den Lesern war zuvor Wikileaks-Chefredakteur Julian Assange zum einflussreichsten Mann des Jahres 2010 ernannt worden.
Durch den Verkauf der Siemens-IT-Sparte Solutions and Services (SIS) an den französischen Konkurrenten Atos Origin sollen 1.750 Jobs wegfallen. Doch in Deutschland hat SIS betriebsbedingte Kündigungen für drei Jahre verbindlich ausgeschlossen.
Die DDos-Attacken von Wikileaks-Unterstützern sind grober Vandalismus, sagt Golem-Redakteur Nico Ernst. Kollege Achim Sawall hält sie für virtuelle Sitzstreiks zum Schutz der Meinungsfreiheit. Beide stellten nach hitziger Diskussion überrascht fest: Sie kommen mit völlig verschiedenen Argumenten zum selben Ergebnis.
In den USA ist in einen Apple Retail Stores in Greenwich, Connecticut, eingebrochen worden. Der Einbruchdiebstahl ist der vierte innerhalb kürzerer Zeit.
Erst jetzt wurde bekannt, dass Google das kanadische Unternehmen Zetawire gekauft hat, das auf mobile Zahlungssysteme mit Near Field Communication spezialisiert ist. Diese Technik unterstützt das neue Google-Smartphone Nexus S.
Julian Assange kann auf Kaution freigelassen werden. Die schwedischen Behörden haben gegen den Entscheid aber offenbar Berufung eingelegt, weshalb der Chefredakteur von Wikileaks im Gefängnis bleibt.
Michael Moore steht mit den Anwälten des Wikileaks-Chefredakteurs Julian Assange in Verbindung, um dessen Kaution zu bezahlen. Der Filmemacher bietet Wikileaks auch jede weitere denkbare Unterstützung mit seinen Servern an.
Bei Yahoo fürchten kurz vor Weihnachten 650 Mitarbeiter, die Kündigung zu erhalten. Während Google die Löhne erhöht, Neueinstellungen vornimmt und mit Facebook um Programmierer konkurriert, setzt Yahoo laut Medienberichten wieder mal auf Stellenabbau.
Toshiba Mobile Display soll Displays für künftige iPhone-Modelle für Apple fertigen. Apple hilft laut einer japanischen Zeitung dem Partner beim Bau einer neuen LCD-Fabrik für 900 Millionen Euro.
Dell hat es im zweiten Anlauf geschafft, einen Hersteller von Enterprise-Storage zu kaufen. Mit dem SAN-Produzenten Compellent Technologies wurde schon länger verhandelt. Zuvor war der Kauf von 3Par durch Dell gescheitert.
Paul Allens Patentklage gegen Google, Apple und Facebook ist so allgemein gehalten, dass ein Gericht sie erst einmal abgewiesen hat. Doch Allens Firma Interval Licensing will nachbessern.
Amazon ist in der vergangenen Nacht in vier Ländern eine Zeit lang nicht erreichbar gewesen. Während eine britische Zeitung Wikileaks-Unterstützer dafür verantwortlich macht, spricht Amazon selbst von Hardwareproblemen.
Ein ranghoher Sicherheitsbeamter hat die Körperscanner am Flughafen Hamburg als Totalausfall bezeichnet. Auch das bevorstehende Softwareupdate werde die Probleme wahrscheinlich nicht lösen können.
Die Post verweigert der Telekom und United Internet die Nutzung ihres Postident-Verfahrens zur Identifikation der De-Mail-Nutzer. Damit will die Post ihrem Konkurrenzprodukt E-Postbrief einen Vorteil verschaffen.
Der Jugendliche, der wegen seiner Beteiligung an der Operation Payback zur Unterstützung von Wikileaks festgenommen wurde, bleibt für 13 weitere Tage in Polizeigewahrsam und wird verhört. Auch danach ist es nach niederländischem Recht möglich, ihn festzuhalten.
Oracle reicht die Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar, die SAP an den Konkurrenten zahlen soll, nicht aus. Darauf seien zusätzlich 212 Millionen US-Dollar Zinsen fällig, fordern die Anwälte jetzt. SAP will sich wehren.
Verdi rechnet im nächsten Jahr mit Arbeitskämpfen bei der Deutschen Telekom. Die Tarifrunde 2011 beginnt Mitte Januar. Die Gewerkschaft will 6,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigen. Auch rückt die Telekom offenbar von dem bisherigen Konzept für Standortschließungen ab.
Die Deutsche Telekom gehört zu den Kaufinteressenten der Telekom Srbija. Der serbische Staat verkauft 51 Prozent des Unternehmens für mindestens 2,43 Milliarden Euro. Doch mehrere große Konkurrenten wollen ebenfalls kaufen, darunter die France Télécom und der mexikanische Mobilfunkkonzern América Móvil.
Ein ranghoher Microsoft-Manager hat Berichte bestätigt, nach denen der Softwarekonzern vor Jahren 15 Milliarden US-Dollar für Facebook geboten hat. Eines Tages könne das soziale Netzwerk mehr Wert sein als Microsoft, sagte der Übernahmechef Fritz Lanman.
Dell bietet wieder für einen Unternehmensspeicherhersteller. Für Compellent Technologies hat Dell jedoch ein Gebot vorgelegt, das unter dem aktuellen Börsenwert des SAN-Herstellers liegt. Bei der Übernahme von 3Par war Dell im Bieterwettstreit mit Hewlett-Packard spektakulär gescheitert.
EU-Vizepräsidentin Kroes wirft den Mobilfunkbetreibern vor, beim Roaming weiterhin zu kräftig zuzulangen. Weil sie keine Lösung weiß, wurde nun eine weitere Konsultation gestartet.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg unterstützt das Bill-Gates-Projekt Giving Pledge. Er forderte dazu auf, nicht erst im Alter philanthropisch aktiv zu werden, sondern beizeiten einen Großteil seines Vermögens zu spenden.
Der Onlinefilmversender Lovefilm bietet in Deutschland nun ebenfalls ein Video-on-Demand-Angebot an, allerdings noch in Form eines offenen Betatests. Die im Browser laufenden Filmtitel sind zwar noch älteren Datums, das Unternehmen versprach aber, dass ständig neue Titel nachrücken werden.
Die Telekom stellt einer Familie in Dresden für einige Monate einen Internetzugang mit einer Datenübertragungsrate von 1 GBit/s zur Verfügung. Perspektivisch seien mit FTTH Datenraten möglich, die um ein Vielfaches höher liegen, erklärte der Konzern.
Realnetworks meldet sich mit einem neuen Cloud-Produkt zurück. Mit Unifi könnten alle Medieninhalte online abgelegt werden, alle Endgeräte können darauf zugreifen. Kopierschutzvorrichtungen würden beachtet, sagt Firmenchef Kimball.
Zum heutigen 5. Nationalen IT-Gipfel in Dresden hat Staatssekretär Stadelmaier bemängelt, dass es keinen konkreten Umsetzungsplan für den Breitbandausbau mit einer Kapazität von 50 MBit/s gebe. Der Wirtschaftsminister verwies auf den Wettbewerb, der dies regeln werde.
Vier Liberale im Deutschen Bundestag wenden sich gegen ihre europäische Fraktionskollegin, EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Deren Verteidigung der Vorratsdatenspeicherung lasse die Menschen an der europäischen Idee zweifeln.
Zwei Männer aus Kalifornien verklagen den Youporn-Betreiber Midstream Media. Nutzern der Pornoplattform wurde per Javascript der Browserverlauf ausgelesen.
Ende Februar 2011 will Foxconn die erste große Lieferung des iPads 2 für Apple fertiggestellt haben, wie die Branchenzeitung Digitimes berichtet. Der Auftragshersteller produziere bis zu 600.000 iPads 2 in seiner Fabrik in Shenzhen.
Die Europäische Kommission hat die Beratungen über europaweit gültige Telefonnummern aufgenommen. Besonders für europaweiten E-Commerce wären einheitliche Rufnummern für Firmen nützlich. Die EU-Kommission schlägt vor, diese unter 115 oder +3883 einzurichten und ruft dazu auf, Ideen und Vorschläge einzureichen.
Die Internetanwender in Deutschland fürchten sich vor Botnet-Infektionen. Die Sicherheitssoftware DE-Cleaner des Anti-Botnet-Beratungszentrums wurde bereits über 330.000-mal abgerufen. Jetzt soll eine neue Software folgen.
Die IT-Sicherheit hat im Jahr 2009 rund elf Prozent der Unternehmen in Deutschland akute Probleme bereitet. Bei 28 Prozent der Betroffenen wurden Daten zerstört, bei drei Prozent waren vertrauliche Informationen betroffen.
Google kauft den Kopierschutzanbieter Widevine. Der Internetkonzern will mit der DRM-Software seine "Youtube-Videodienste verbessern". Am Wochenende scheiterten zugleich die Übernahmeverhandlungen von Google und Groupon.
SAP-Chef Snabe wirft der alten Konzernführung vor, den Kunden aus dem Auge verloren zu haben. Das Unternehmen sei vielleicht sogar arrogant geworden, Bürokratie und Hierarchien hätten die Mitarbeiter gehemmt. Ex-SAP-Chef Léo Apotheker ist jetzt Vorstandchef von HP.
Microsoft hat in aller Stille in das Open-Source-Unternehmen TurboHercules investiert. Die französische Firma will mit Hercules, einem quelloffenen Emulator für IBM-Mainframe-Betriebssysteme, Geld verdienen. Vor der Europäischen Kommission streitet Microsoft deshalb mit Big Blue.
EBay kauft das Startup Milo. Das Unternehmen bietet über das Internet Zugang zum realen Warenbestand im Einzelhandel. Dem Kunden bleibt so die zeitraubende Suche nach einem Artikel erspart.
Amazon kauft für 175 Millionen US-Dollar Anteile an Livingsocial. Während Google bis zu sechs Milliarden US-Dollar für Groupon bietet, kann der E-Commerce-Konzern sich so Einfluss auf die Nummer 2 auf dem Markt für Gruppenrabatte im Internet sichern.
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) will weiterhin keine Vorratsdatenspeicherung zulassen - im Gegensatz zu Bundesdatenschützer Schaar und Schleswig-Holsteins Landesdatenschützer Weichert. Einen Eingriff in die Privatsphäre von unbescholtenen Bürgern dürfe es nicht geben.
Die US-Politikerin Sarah Palin fordert die US-Regierung auf, Wikileaks-Sprecher Julian Assange als Terroristen zu jagen und die Plattform mit Cracker-Werkzeugen dauerhaft lahmzulegen. Sie könnte bei der nächsten Präsidentschaftswahl die Macht dazu bekommen.
Das BSI behauptet, zusammen mit Siemens und Openlimit Signcubes die Schwachstellen in der AusweisApp für den elektronischen Personalausweis beseitigt zu haben. Eine Testversion für Firmen kommt am 10. Dezember 2010, die Bürgerversion folgt Anfang Januar 2011
Rambus geht mit einer neuen Reihe von Beschwerden gegen Broadcom, LSI, Mediatek, Freescale, STMicroelectronics und Nvidia vor und will ein Importverbot durchsetzen. Bei Nvidia hatte Rambus schon einen Teilerfolg erzielt und erhält Patentgebühren.
Für Telekom-Aufsichtsrat Lothar Schröder ist nach dem Urteil gegen den früheren Chef der Konzernsicherheit die Bespitzelungsaffäre noch nicht zu Ende. Er will den früheren Konzernchef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel zivilrechtlich belangen.