Abo
  • Services:

Bilanz

Seagate verkauft erneut weniger Festplatten als WD

Western Digital liegt gemessen an den Stückzahlen der verkauften Festplatten vor Seagate. Beide Unternehmen verzeichneten einen massiven Rückgang beim Gewinn.

Artikel veröffentlicht am ,
Bilanz: Seagate verkauft erneut weniger Festplatten als WD

Seagate Technology hat im vergangenen Quartal 48,9 Millionen Festplatten verkauft. Konkurrent Western Digital gab am 19. Januar bekannt, 52,2 Millionen Festplatten abgesetzt zu haben.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Krankenversicherung AG, Stuttgart
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, St. Wendel

Der Festplattenhersteller hat in seinem zweiten Finanzquartal 2011 einen Gewinnrückgang um 72 Prozent erlitten. Seagate Technology erzielte in dem Berichtszeitraum, der am 1. Januar 2011 endete, einen Gewinn von 150 Millionen US-Dollar (31 Cent pro Aktie), nach 533 Millionen US-Dollar (1,03 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor Sonderposten für Restrukturierungsausgaben lag der Gewinn bei 33 Cent. Der Umsatz gab um zehn Prozent auf 2,72 Milliarden US-Dollar nach. Die Analysten hatten einen Gewinn vor Sonderposten von 33 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 2,73 Milliarden US-Dollar erwartet.

Western Digital hatte einen Gewinnrückgang von 47 Prozent auf 225 Millionen US-Dollar (96 Cent pro Aktie) verzeichnet. Der Umsatz sank um 5,5 Prozent auf 2,48 Milliarden US-Dollar. Damit ist Seagate Technology gemessen am Umsatz weiter die Nummer 1. Gemessen am Gewinn und an den verkauften Stückzahlen ist Western Digital Weltmarktführer. Western Digital gab aber einen schwachen Ausblick auf das laufende Quartal. Die Unternehmen unterliegen stärkeren Schwankungen durch Überproduktionswellen im Festplattenbereich.

In November 2010 hatte Seagate erklärt, dass die Gespräche mit Finanzinvestoren um eine Übernahme des Unternehmens abgebrochen worden seien. TPG Capital und Kohlberg Kravis Roberts boten zusammen 16 US-Dollar pro Aktie, was den Festplattenhersteller mit 7,55 Milliarden US-Dollar bewertete. Der Börsenwert von Seagate liegt bei circa 6 Milliarden US-Dollar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 4,99€
  2. (-72%) 16,99€
  3. (-58%) 12,49€
  4. 72,99€

tribal-sunrise 20. Jan 2011

Manche Meldungszusammenhänge sind schon absurd: https://www.golem.de/1101/80801.html ;-)

WinnerXP 20. Jan 2011

Soweit ich gehört habe, verkraften konventionelle HDs deutlich mehr Schreibzyklen als...

Mario Kart 20. Jan 2011

Nach der Geschichte Anfang 2009 mit der defekten Firmware bei den großen Platten kaufe...

Trollpower 20. Jan 2011

Ich würde aus diesen Gründen nicht generell die Qualität verurteilen. Es kommt immer mal...


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /