Xperia-Produkte: Sony Ericsson setzt mehr Smartphones ab

Sony Ericsson hat im vierten Quartal 2010 einen kleinen Gewinn erwirtschaftet. Das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen erzielte 8 Millionen Euro, nach einem Verlust von 167 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz sank von 1,75 Milliarden Euro auf 1,53 Milliarden Euro. Der operative Gewinn lag bei 39 Millionen Euro, nach einem operativen Verlust von 181 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
"Die Anzahl der ausgelieferten Geräte lag bei 11,2 Millionen, damit wurde im Jahresvergleich ein Zuwachs um 23 Prozent erreicht, durch die Konzentration unseres Angebots auf Smartphones im oberen Preissegment" , erklärte das Unternehmen.
Konzernchef Bert Nordberg sagte: "2010 brachte die Wende für Sony Ericsson." Sony Ericsson gelang nach einer langen Verlustphase die Rückkehr in die Gewinnzone. Die Xperia-Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem wurden vom Markt angenommen. Im Januar 2011 wurde das neue Spitzenmodell Xperia Arc angekündigt. Sony Ericsson will das Xperia Arc mit Android 2.3 bis Ende März 2011 zum Preis von 600 Euro auf den Markt bringen. Im Oktober 2010 hatte Nordberg erklärt, dass das Unternehmen die globale Nummer eins für Android-Mobiltelefone werden wolle.
Für 2011 werde ein leichtes Wachstum des globalen Marktanteils von Sony Ericsson erwartet, sagte Nordberg. Apple konnte dagegen im letzten Quartal auf dem Smartphonemarkt einen Zuwachs um 86 Prozent auf 16,2 Millionen iPhones ausweisen .
Der durchschnittliche Verkaufspreis der Sony-Ericsson-Smartphones stieg von 120 Euro auf 136 Euro. Der weltweite Marktanteil sank jedoch von 5 auf 3 Prozent.



