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2010

Eco kann Kindesmissbrauchsbilder schneller löschen lassen

Den Inhope-Beschwerdestellen ist es 2010 gelungen, Abbildungen von Kindesmissbrauch schneller entfernen zu lassen. In Deutschland gehostete Bilder waren binnen eines Tages gelöscht, im Ausland dauerte es meist eine Woche.

Artikel veröffentlicht am ,
2010: Eco kann Kindesmissbrauchsbilder schneller löschen lassen

Der Providerverband Eco hat seine Bilanz für den Kampf gegen Abbildungen von Kindesmissbrauch im Internet für das Jahr 2010 vorgelegt. Danach gingen bei den nationalen Beschwerdestellen, die im internationalen Netzwerk Inhope organisiert sind, 656 Hinweise auf illegale Abbildungen ein, 208 davon betrafen das Ausland. 652 dieser Websites sind inzwischen abgeschaltet.

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"Lagern die Inhalte auf Servern in Deutschland, gelingt die Abschaltung sogar regelmäßig binnen eines Werktags", gab der Eco-Verband bekannt. Lagen die Missbrauchsabbildungen auf Servern im Ausland, gelang bei 84 Prozent der ins Ausland gemeldeten Websites binnen einer Woche die Löschung. Nach zwei Wochen soll die Erfolgsquote bei 91 Prozent gelegen haben. Von den übrigen vier Fällen entpuppten sich zwei als falscher Alarm, da die zuständigen Behörden das Material prüften und als legal einschätzten. Ein Betreiber versuchte, die Website vor der Löschung von Kanada in die USA zu verlegen. Aber auch dort wurden die Inhalte entdeckt und gelöscht. Nur ein Fall blieb 2010 offen, die gemeldeten Bilder konnten wegen des späten Meldezeitpunkts nicht mehr in dem Jahr beseitigt werden.

"Manchmal hört man noch die falsche Behauptung, im Ausland gehostete Inhalte ließen sich nicht löschen. Ganz im Gegenteil können wir diese Bilder immer schneller abschalten lassen, egal wo sie lagern. Denn kein Land der Erde will sich nachsagen lassen, es biete einen Hafen für Kinderpornografie", sagte Oliver Süme, Vorstand für Recht und Regulierung beim Eco-Verband. Die internationale Abstimmung der Löschverfahren hatte erst im Herbst 2009 begonnen. Nach dem Notice-and-Takedown-Verfahren informieren die Beschwerdestellen zu illegalen Inhalten nicht nur die Polizei, sondern zugleich und direkt den hostenden Provider. Dieser entfernt dann das beanstandete Material und sichert Beweise für die Strafverfolgung.

"2010 konnten wir die ersten Erfolge einfahren; wenn 2011 noch die Zusammenarbeit zwischen Hotlines und Behörden besser wird, werden wir dabei noch schneller werden", erklärte Süme.



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Der Kaiser! 30. Jan 2011

Würde mich auch mal interessieren. Kontrolle ist eben keine Lösung.

Der Kaiser! 30. Jan 2011

psycho 18. Jan 2011

Was auf Seiten mit solchen Bildern ist wird auch untersucht. Schließlich sind hier keine...


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