Für den Elektronikkonzern Sony nimmt die Bedeutung von physischen Speichermedien ab. Eine Fabrik in den USA, in der monatlich 15 Millionen CDs und Playstation Game Discs mit Verpackung hergestellt wurden, stellt die Produktion ein und entlässt alle Mitarbeiter.
Bei Foxconn in China hat es wieder eine Selbsttötung gegeben. Eine junge Frau war bei psychologischen Tests aufgefallen. Als die 25-Jährige deshalb von einem Aufseher rüde aufgefordert wurde zu kündigen, nahm sie sich das Leben.
Bei telefonischen Warteschleifen kassieren Firmen die Kunden weiterhin ab. Die Versprechungen von Verbraucherschutzministerin Aigner werden nicht umgesetzt, ergab ein aktueller Test des Büros der Grünen-Fraktionsvizechefin Bärbel Höhn.
SAP hat im letzten Quartal den Umsatz überraschend stark gesteigert. Doch die Rekordstrafe in den USA trifft den Softwarehersteller hart. Neueinstellungen soll es 2011 kaum geben.
Drei weitere deutsche Städte bekommen schnelle Internetzugänge von Kabel Deutschland mit Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s. Bis zum Sommer 2012 soll das gesamte für das Internet modernisierte Netz des Betreibers diese Geschwindigkeit bieten.
Chinesische Regierungsstellen wollen Skype in China doch nicht verbieten, obwohl sie dazu eine Anweisung erlassen haben. Nach dem Streit mit Google um Zensur und staatliche IT-Angriffe scheuen sie ein neues internationales Mediengewitter.
Die in Deutschland aktiven IT-Konzerne befürchten wegen der jüngsten Exportbeschränkungen Chinas für Seltene Erden eine Verteuerung und Verknappung ihrer Produkte. Sie suchen nach Auswegen durch besseres Recycling und alternative Materialien.
Google hat erreicht, dass ein millionenschwerer Auftrag des US-Innenministeriums an Microsoft neu geprüft werden muss. Bei dem Streit geht es darum, ob Microsofts Online Business Productivity Suite eingesetzt wird oder Google Apps.
Der Ansturm auf die Facebook-Anteile ist größer gewesen, als die Investmentbank Goldman Sachs erwartet hatte. Die Grenze von 2 Milliarden US-Dollar wurde schnell erreicht und der Deal heute beendet.
Befürworter der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland berufen sich gerne darauf, dass eine EU-Richtlinie diese vorschreibe. Eine Richterorganisation widerspricht.
HTC hat im letzten Quartal seinen Gewinn fast verdreifacht und den Umsatz mehr als verdoppelt. Laut Branchenkreisen werden 20 Prozent der Mobiltelefone, die HTC 2011 auf den Markt bringt, LTE oder Wimax unterstützen.
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström verteidigt ihren Plan für europaweite Internetsperren gegen Zensurvorwürfe. Die EU plane nicht, die Sperrungen wie in der Türkei auf politische Themen auszuweiten.
Vodafone will seine LTE-Standorte über schnelle Glasfasernetze des Energieversorgers RWE anbinden. Bei dem Pilotprojekt geht es auch um Festnetzinternet in einzelnen ländlichen Regionen. Doch bei den bereitgestellten Datenübertragungsraten bleibt Vodafone vorsichtig.
Das Landgericht Hamburg hat einen kommerziellen WLAN-Betreiber dazu verurteilt, für Filesharingaktivitäten seiner Kunden zu haften. Er muss entsprechende Ports sperren. Rechtsanwalt Christian Solmecke kritisiert das Urteil.
Qualcomm will offenbar Atheros Communications kaufen, um bei WLAN-, Ethernet und Bluetooth-Chipsätzen stärker zu werden. Für den CDMA-Experten wäre dies der größte Zukauf in der Firmengeschichte. Mittlerweile hat Qualcomm die Pläne offiziell bestätigt.
Dell kauft weiterhin Unternehmen zu. Heute hat der US-Computerhersteller mit Secureworks einen größeren Managed-Security-Services-Provider mit 700 Beschäftigten erworben.
Microsoft hat nach eigenen Angaben Probleme mit leeren Hotmail-Postfächern gelöst. Probleme bei der Lastverteilung zwischen Servern sollen die Ausfälle verursacht haben. Doch einzelne Nutzer klagen weiter über verlorene E-Mails.
Der deutsche Internetunternehmer und Werbeexperte Thomas Heilmann hat kurz vor Weihnachten seine Facebook-Anteile verkauft. Kurz danach wurde das Unternehmen mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.
Die News Corporation will möglicherweise die Belegschaft von Myspace um die Hälfte reduzieren und sucht nach einem Käufer für das soziale Netzwerk. Myspace macht Verluste und die Nutzer wandern weiter ab.
Apples Aktien haben einen Wert von 302 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit ist der Konzern das zweitwertvollste US-Unternehmen. Das wertvollste ist der Mineralölkonzern Exxon Mobil.
Auch wenn das Bundeskriminalamt verlangt, keine EC-Karten mit dem unsicheren Magnetstreifen mehr auszugeben, wird es noch Jahre dauern, bis die Umstellung erfolgt ist. Die Geldinstitute lassen sich Zeit.
Der Umsatz auf dem Markt für Personal Computer wird im neuen Jahr langsamer wachsen als 2010. Starke Einbußen gab es im vergangenen Jahr bei der Nachfrage für Netbooks, während 450.000 Tablet-PCs verkauft wurden.
Goldman Sachs und Digital Sky Technologies investieren in Facebook. Die Investmentbank blockiert für die eigenen Mitarbeiter jedoch weiter den Zugang zu dem sozialen Netzwerk.
China will Voice-over-IP-Dienste nur noch zulassen, wenn sie von den staatlichen Telekommunikationskonzernen angeboten werden. Davon würden China Mobile und China Telecom profitieren und eine Lücke im Zensursystem könnte geschlossen werden.
Der Blackberry-Hersteller RIM soll im Abhörstreit mit der indischen Regierung einen Kompromiss angeboten haben. Doch die Angaben von RIM und dem indischen Heimatministerium gehen weit auseinander.
Ein kalifornisches Bundesgericht hat SAP verurteilt, zusätzlich zu der verhängten Rekordstrafe von 1,3 Milliarden US-Dollar Zinsen an Oracle zu zahlen. Oracle wollte über 212 Millionen US-Dollar. Das Gericht stimmte dem nicht zu.
Groupon will die internationale Expansion vorantreiben und braucht fast eine Milliarde US-Dollar. Dafür sollen neue Vorzugsaktien ausgegeben werden. Das Unternehmen wäre damit 7,8 Milliarden US-Dollar wert. Ein Kaufangebot von Google soll die Gruppenrabattplattform zuvor ausgeschlagen haben.
Einheitliche Micro-USB-Ladegeräte für Mobiltelefone sollten eigentlich 2010 kommen. Nun sind die EU-Normen fertig und die Ladegeräte werden für 2011 erwartet, verspricht die EU-Kommission. Wenn denn die Hersteller endlich mitziehen.
EBay will mit seinem Zahlungsabwickler Paypal nach China expandieren und eröffnet ein neues Zahlungsabwicklungszentrum in der Megacity Chongqing. Ausländische Kunden sollen darüber sicher bei chinesischen Unternehmen einkaufen können.
Laut Auftragsherstellern in Asien soll es drei Versionen des kommenden iPad 2 geben. Das Apple-Tablet komme mit WLAN, UMTS und CDMA. Apples Aufträge für die iPad-Displayhersteller für 2011 liegen um circa 20 Millionen höher als erwartet.
Die 01018-GmbH wehrt sich gegen die Abschaltung der ehemaligen Bahn-Auskunftsnummer 11861 durch die Bundesnetzagentur. Das Unternehmen hatte Anrufern für die Weitervermittlung zu einem Reiseauskunftsdienst 1,99 Euro pro Minute berechnet. Rückforderungen würden in den meisten Fällen nicht erfolgreich sein.
Fujitsu steigt aus seinem Festplatten-Joint-Venture mit Toshiba aus. Alle Anteile gingen an den Partner, der bereits circa 340 Millionen Euro für die Übernahme eines Mehrheitsanteils gezahlt hatte.
Alcatel-Lucent zahlt eine Strafe an die US-Börsenaufsicht, weil der Konzern Schmiergelder an Regierungsvertreter gezahlt habe, um Aufträge zu bekommen. Die Gelder flossen über Consultingfirmen.
Apple wird wegen der heimlichen Weitergabe von Nutzerdaten an Werbenetzwerke verklagt. Apps auf Apple-Endgeräten und Android-Smartphones leiten ungefragt Daten zum Aufenthaltsort des Nutzers und Angaben zu Alter und Geschlecht weiter.
Amazon Deutschland konnte am 13. Dezember 2010 den besten Verkaufstag in der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Doch weil bis zu 30 Prozent der Weihnachtsgeschenke umgetauscht werden, hat Amazon eine Technik gegen ungewollte Präsente zum Patent angemeldet.
Eutelsats Internetsatellit Ka-Sat ist in der vergangenen Nacht erfolgreich gestartet. Er soll Endkunden eine Datentransferrate von bis zu 10 MBit/s bieten. Die Trägerrakete hatte zuvor versagt und der Start musste verschoben werden.
Foxconn will offenbar die Mehrheit an einem Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Canon übernehmen, das kleinere Displays für Handys und andere mobile Geräte herstellt. Damit würde Foxconn zum Weltmarktführer in dem Bereich aufsteigen.
Toshiba will seine verlustbringende System-on-a-Chip-Produktion an Samsung auslagern. Der japanische IT-Konzern will sich in der Fertigung auf NAND-Flashspeicher konzentrieren.
Die Bundesnetzagentur hat die Auskunftsnummer 11861 abschalten lassen. Lange Zeit habe es dort keine Preisansage gegeben. Später wurde der Anrufer mit überflüssigen Ausführungen über fast zwei Minuten hingehalten und abkassiert, so die Begründung.
Nach langer Zeit des Abbaus benötigt Sony jetzt wieder mehr Produktionskapazität. Eine vor zwei Jahren an Toshiba verkaufte Fabrik geht zurück an Sony. Dort sollen künftig CMOS-Sensoren gefertigt werden.
Macrovision/Rovi hat Sonic Solutions gekauft. Erst vor einigen Monaten hatte Sonic Solutions den Codecsoftwarehersteller DivX Inc. übernommen. Rovi stellt Kopierschutzsoftware und DRM-Produkte her.
US-Präsident Obama hat Steve Jobs' Reichtum als einen Ansporn für den amerikanischen Traum bezeichnet. Jobs habe revolutionäre Produkte geschaffen und verdiene es deshalb, reich zu sein.
QSC übernimmt die Netzbetreibergesellschaft Plusnet komplett von dem schwedischen Partner Tele2. Der Backbonebetreiber bietet ADSL2+- und SHDSL-Internetzugänge.
Der Streit um das De-Mail-Gesetz verschärft sich. Die De-Mail könnte sich wegen der Forderung des Bundesrats nach einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verzögern. Die Regierung will dies ausdrücklich nicht.
RIM-Co-Chef Balsillie legt starke Quartalszahlen vor. Der für das erste Quartal 2011 angekündigte Start des Blackberry Playbook werde die Anforderungen an ein Tablet neu definieren, sagte er.
Larry Ellison hat bei der Vorlage der Oracle-Quartalsergebnisse die Konkurrenz angegriffen. Dabei lagen die Serververkaufszahlen Oracles leicht unter den Analystenprognosen.
Facebook setzt in einem Test automatische Gesichtserkennung ein. Wenn Nutzer Bilder hochladen, werden bereits getaggte Menschen automatisch erkannt und ihr Name wird vorgeschlagen. Hamburgs Datenschützer sieht darin eine Gefahr.
eBay holt sich das Entwicklerteam von Critical Path Software. Die Experten für mobile Apps arbeiten künftig exklusiv für den Auktionsplattformbetreiber.