Goldman Sachs

Investoren stürzen sich auf Facebook-Anteile

Der Ansturm auf die Facebook-Anteile ist größer gewesen, als die Investmentbank Goldman Sachs erwartet hatte. Die Grenze von 2 Milliarden US-Dollar wurde schnell erreicht und der Deal heute beendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Goldman Sachs: Investoren stürzen sich auf Facebook-Anteile

Goldman Sachs muss wegen starker Nachfrage den Verkauf der Facebook-Anteile am 6. Januar 2011 einstellen. Die Investmentbank hatte Kaufanfragen mit einem Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar erhalten und konnte deshalb nicht alle Kunden bedienen. Das berichtet die britische Financial Times aus informierten Kreisen. Die US-Investmentbank verkaufte die Anteile an vermögende Privatkunden, Hedgefonds und ihre eigenen Führungskräfte.

Stellenmarkt
  1. Specialist (m/w/d) Software Support 3rd Level
    Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. IT Application Manager (m/w/x) POS Software / Kassensysteme
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim
Detailsuche

Anfang der Woche wurde bekannt, dass Goldman Sachs und der russische Investor Digital Sky Technologies in Facebook investieren. Goldman Sachs wollte zudem von seinen Großkunden weitere 1,5 bis 2 Milliarden US-Dollar für Facebook einsammeln. Goldman kassiert von neuen Facebook-Anlegern Gebühren von vier Prozent am Kaufpreis und fünf Prozent an den Spekulationsgewinnen. Mit der neuen Investitionsrunde wurde das soziale Netzwerk mit 50 Milliarden US-Dollar bewertet.

Die US-Börsenaufsicht SEC fordert von Unternehmen mit mehr als 499 Investoren die Offenlegung ihrer Finanzen. Indem Goldman Sachs die einzelnen Einlagen verwaltet, will Facebook diese Regelung umgehen, auch wenn tausende einzelne Investitionen von der Bank verwaltet werden. Die SEC hatte im Dezember 2010 eine Untersuchung gestartet, um den sogenannten zweiten Markt für Anteile an Privatunternehmen zu untersuchen. Der Pakt zwischen Facebook und Goldman habe hier neue Fragen aufgeworfen.

Goldman habe den Anteilsverkauf jetzt geschlossen, weil die Bank die ursprüngliche Vorgabe einhalten wolle, berichtet die Financial Times. Die Investoren müssen jeweils mindestens drei Millionen US-Dollar in Facebook anlegen und die Anteile bis 2013 halten.

Golem Akademie
  1. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    9–13. Mai 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Potenziellen Investoren offerierte Goldman Sachs nicht mehr als Ausschnitte zu Serverstatistiken zu den Nutzerströmen bei Facebook und Informationen zur Entwicklung des Anzeigengeschäfts der sozialen Plattform, so das Wall Street Journal. Facebook erzielte danach 2009 einen Nettogewinn von 200 Millionen US-Dollar und einem Umsatz von 777 Millionen US-Dollar. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 habe Facebook einen Gewinn von 355 Millionen US-Dollar und einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg

Tesla will sein neues Werk in Grünheide besser an den öffentlichen Nahverkehr anbinden und kauft ein Schienenstück für einen eigenen Zug.

Giga Factory Berlin: Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg
Artikel
  1. EU und Verbraucherschützer: Aufklärung zu Datenschutz bei Whatsapp gefordert
    EU und Verbraucherschützer
    Aufklärung zu Datenschutz bei Whatsapp gefordert

    Die EU-Kommission fordert Aufklärung über die Datenschutzerklärung von Whatsapp und einem Datenaustausch mit Facebook.

  2. Wiz Squire und Hero im Test: Smart-Home-Lampen mit ein paar Schwächen zu viel
    Wiz Squire und Hero im Test
    Smart-Home-Lampen mit ein paar Schwächen zu viel

    Eine der beiden Wiz-Lampen strahlt gleichzeitig nach oben und nach unten. Schöne Idee, doch leider klappt bei der Smart-Home-Steuerung einiges nicht.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  3. Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
    Naomi "SexyCyborg" Wu
    Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

    Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13 Pro 128GB 1.041,25€ • RTX 3080 12GB 1.539€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /