• IT-Karriere:
  • Services:

Zusammenarbeit

Vodafone bindet LTE über Glasfaser von RWE an

Vodafone will seine LTE-Standorte über schnelle Glasfasernetze des Energieversorgers RWE anbinden. Bei dem Pilotprojekt geht es auch um Festnetzinternet in einzelnen ländlichen Regionen. Doch bei den bereitgestellten Datenübertragungsraten bleibt Vodafone vorsichtig.

Artikel veröffentlicht am ,
Zusammenarbeit: Vodafone bindet LTE über Glasfaser von RWE an

Vodafone und der Energieversorgungskonzern RWE wollen bei Glasfaser als LTE-Anbindung zusammenarbeiten. Dafür haben die beiden Konzerne am 4. Januar 2011 eine Absichtserklärung unterzeichnet. "Für schnelle Datenanbindungen der nahen Zukunft steht der neue Mobilfunkstandard Long Term Evolution. Eine Hochgeschwindigkeitsanbindung für unsere Mobilfunkstandorte ist dafür unerlässlich", sagte Hartmut Kremling, Geschäftsführer Technik bei Vodafone in Deutschland.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Nürnberg
  2. Hays AG, Krailling

Zudem hat der britische Mobilfunkbetreiber in einem ersten Pilotprojekt bereits mit RWE ein Telekommunikationsnetz auf Glasfasertechnologie in Calenberg, einem Ortsteil von Warburg im Bundesland Nordrhein-Westfalen, aufgebaut. Als nächstes Projekt würden im Frühjahr 2011 drei Gemeinden und ein Gewerbepark in Rheinland-Pfalz mit einem Glasfasernetz erschlossen, gaben die Partner weiter bekannt. Beim Glasfaserausbau verursacht das Aufreißen von Straßen und Bürgersteigen, unter denen die Kabel verlegt werden müssen, 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten.

Vodafone-Sprecher Paul Gerlach sagte Golem.de: "Das hat Pilotcharakter. Wir eruieren hier entsprechende Grundlagen." Vodafone setze dabei auf klassische VDSL-Varianten und auf FTTH. "Wir schauen uns da unterschiedliche Technologien an. In Calenberg haben wir zunächst die üblichen Bandbreiten von 50 MBit/s realisiert. Da geht technisch mehr." Höhere Datenübertragungsraten seien technisch zwar machbar, "ließen sich jedoch nicht mit gängigen Tarifstrukturen anbinden", räumte Gerlach ein.

"Im Hinblick auf die flächendeckende Versorgung mit Glasfasertechnologie befindet sich Deutschland stark im Hintertreffen", sagte RWE-Deutschland-Chef Arndt Neuhaus. Eine leistungsfähige Datenübertragung über Lichtwellenleiter sei kein Luxus, sondern eine Aufgabe der Zukunft.

Für das Versorgungsunternehmen ist die Zusammenarbeit mit Vodafone nur ein Teil seiner Glasfaseraktivitäten, bei denen der Betreiber von Strom-, Gas- und Wassernetzen die Lichtwellenleiter in seine Leerrohre schiebt. Dazu hat der Konzern im Mai 2010 in Rheinland-Pfalz mit der Regierung eine Vereinbarung unterzeichnet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 304€ (Bestpreis!)
  4. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

Holzmodem 05. Jan 2011

Mobile LTE Endgeräte? Da find' ich den Treppenwitz von der baldigen Verfügbarkeit der...

Geschichte 05. Jan 2011

Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Ganz am Anfang eines der Vodafon-Vorgänger (des...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020

Ds Spiel soll für alle aktuellen Plattformen im November 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077 - Trailer Juni 2020 Video aufrufen
Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Artemis Accords: Mondverträge mit bitterem Beigeschmack
Artemis Accords
Mondverträge mit bitterem Beigeschmack

"Sicherheitszonen" zum Rohstoffabbau auf dem Mond, das Militär darf tun, was es will, Machtfragen werden nicht geklärt, der Weltraumvertrag wird gebrochen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

    •  /