Abo
  • Services:

Testlauf

Facebook setzt Gesichtserkennung ein

Facebook setzt in einem Test automatische Gesichtserkennung ein. Wenn Nutzer Bilder hochladen, werden bereits getaggte Menschen automatisch erkannt und ihr Name wird vorgeschlagen. Hamburgs Datenschützer sieht darin eine Gefahr.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Gesichtserkennung (Bild: Facebook)
Die neue Gesichtserkennung (Bild: Facebook)

Facebook startet einen Testlauf für automatische Gesichtserkennung für die Bilder seiner Nutzer. Das gab der Betreiber des sozialen Netzwerkes am 16. Dezember 2010 in seinem Unternehmensblog bekannt. "Wenn Sie oder einer Ihrer Freunde neue Fotos hochladen, setzen wir Gesichtserkennungssoftware ein, ähnlich dem, was man in vielen Foto-Editing-Werkzeugen findet, um Ihre neuen Fotos mit anderen Fotos, in denen Sie bereits getaggt wurden, zu vergleichen. Wir gruppieren ähnliche Fotos und schlagen, wo immer es möglich ist, den Namen des Freundes auf den Fotos vor", erklärte Facebook-Entwickler Justin Mitchell.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg und Dortmund
  2. ENERCON GmbH, Aurich

Wer nicht von der automatischen Gesichtserkennung erkannt werden wolle, könne die Vorschlagsfunktion mit automatischer Gesichtserkennung für seine Person in den Datenschutzeinstellungen abschalten. Zudem bleibe es dabei, dass nur Freunde sich gegenseitig in Fotos taggen könnten, betonte Mitchell. Die automatische Gesichtserkennung werde in den kommenden Wochen für einige Facebook-Nutzer in den USA freigeschaltet, kündigte er an.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar erklärte dem Handelsblatt, dies sei "eine beunruhigende Entwicklung. Es darf nicht sein, dass Nutzer des Dienstes befürchten müssen, künftig auf allen, gerade von dritten Personen eingestellten, Bildern aufgerufen zu werden". Ohne eine Einwilligung der Betroffenen dürfe dies nicht geschehen, sagte Caspar. Die Einführung der Gesichtserkennung in einem sozialen Netzwerk mit Millionen von Nutzern allein in Deutschland werde er genau beobachten, sagte der Hamburger Datenschützer.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. (u. a. Division 2: Standard Edition, Call of Duty: Black Ops 4, Red Dead Redemption 2)
  4. 8,49€

hgh 19. Dez 2010

Äpfel und Birnen.

testing 19. Dez 2010

Solange mein Leben nicht davon abhängt,ist Facebook und andere ähnliche Plattformen...

Misia 18. Dez 2010

Hast du schon wieder deinen Aluhut vergessen? Tut es eigentlich im Kopf weh, wenn man...

el3ktro 17. Dez 2010

Wo sammelt Facebook Daten von Nicht-Nutzern? Facebook bietet seinen Nutzern die...

el3ktro 17. Dez 2010

Ich persönlich tue das nicht. Ich finde FB nur für viele Dinge halt sehr praktisch. Mein...


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  2. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei
  3. Kritik an Eckpunkten Bitkom warnt vor deutschem Alleingang bei 5G-Sicherheit

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


      •  /