Playbook: RIM will das Tablet neu definieren

Research-In-Motion-Co-Chef Jim Balsillie hat sich bei der Vorstellung der Geschäftszahlen des Unternehmens angriffslustig gezeigt. "Ich denke, das PlayBook wird neu definieren, was ein Tablet können muss" , sagte Balsillie am 16. Dezember 2010 in der Telefonkonferenz mit Analysten.
Das Blackberry Playbook will RIM in den USA im ersten Quartal 2011 anbieten . Die erste Auslieferungswelle richte sich schwerpunktmäßig an Unternehmenskunden, sagte Balsillie. Firmenkunden bevorzugten das Playbook wegen seiner hohen Sicherheitsstandards und der Integrationsfähigkeit in die Unternehmens-IT.
In den vergangenen Wochen hatte RIM demonstriert, dass das Playbook Flash-Videos und andere Applikationen gleichzeitig abspielen kann, und auf die fehlende Flashunterstützung des iPads verwiesen.
RIM erzielte in seinem dritten Finanzquartal einen um 45 Prozent gestiegenen Gewinn von 911,1 Millionen US-Dollar (1,74 US-Dollar pro Aktie) nach 628,4 Millionen US-Dollar (1,10 US-Dollar pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 5.49 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten nur einen Gewinn pro Aktie von 1,65 US-Dollar erwartet. Der Umsatz RIMs traf dagegen die Analystenprognose. Bei der Gewinnung von Neukunden für die Blackberry-Dienste verfehlte der kanadische Konzern jedoch erneut die Ziele. 5,1 Million konnte der Blackberry-Hersteller hier ausweisen. Die Analystenprognose lag bei 5,2 Million.
RIM lieferte im Berichtszeitraum 14,2 Millionen Blackberrys aus, und legte damit im Jahresvergleich um 40 Prozent zu. Damit konnte RIM zum sechsten Mal in Folge Rekorde bei den Auslieferungszahlen feiern. Für das neueste Modell, das BlackBerry Torch, legte Balsillie keine Verkaufszahlen offen.
Im laufenden vierten Finanzquartal werde der Gewinn bei 1,74 bis 1,80 US-Dollar pro Aktie liegen. Beim Umsatz würden 5,5 bis 5,7 Milliarden US-Dollar erreicht, sagte er.



