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Quartalsvergleich: Microsoft macht mehr Gewinn als Apple

Microsoft hat im Weihnachtsgeschäft mehr Gewinn erzielt als Apple . Das Unternehmen machte Kasse mit Kinect und Office. Beim Umsatz lag der weltgrößte Softwarehersteller jedoch weit hinter dem Konkurrenten.
/ Achim Sawall
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Microsofts Konzernzentrale
Microsofts Konzernzentrale

Microsoft hat in seinem zweiten Finanzquartal einen leichten Gewinnrückgang um 0,4 Prozent auf 6,66 Milliarden US-Dollar (77 Cent pro Aktie) verbucht. Der Umsatz ist um 4,9 Prozent auf 19,95 Milliarden US-Dollar gestiegen. Das gab das Unternehmen bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Analysten hatten lediglich einen Gewinn von 69 Cent pro Aktie errechnet. Beim Umsatz lagen die Prognosen bei 19,2 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Konkurrent Apple hat in seinem letzten Quartal sechs Milliarden US-Dollar Gewinn, aber mit 26,7 Milliarden US-Dollar einen erheblich höheren Umsatz gemacht.

Die Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 konnte Microsoft über acht Millionen Mal verkaufen. Die Xbox 360 konnte 6,3 Millionen Mal abgesetzt werden. Die Abonnements für Xbox Live stiegen im Jahresvergleich um 30 Prozent und auch die Spielenachfrage für die Konsole zog an. Die Xbox-Konzernsparte erzielte einen Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar. Microsoft begann erst im November 2010 mit dem Kinect-Verkauf.

Das neue Betriebssystem Windows 7 verkaufte sich im vergangenen Jahr 300 Millionen Mal und läuft inzwischen auf über 20 Prozent aller Computer im Internet. Der Umsatz der Microsoft-Sparte, zu der das Geschäft mit Windows gehört, fiel um 30 Prozent auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn sank um 40 Prozent. Im vergangenen Quartal wuchs der PC-Markt, gemessen an den Stückzahlen, weltweit nur um drei Prozent.

Die Konzernsparte, die den Großteil ihres Geschäfts mit der Büroanwendung Office macht und auch die Geschäftsplattform Sharepoint entwickelt, konnte dagegen den Umsatz um 24 Prozent auf sechs Milliarden US-Dollar steigern. Der Gewinn kletterte um 35 Prozent.

Die kleine Konzernsparte Online, mit der Suchmaschine Bing als Kernstück, machte 19 Prozent mehr Umsatz.

Das mobile Betriebssystem Windows Phone 7 lieferte Microsoft in dem Quartal zwei Millionen Mal aus.


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