Sinneswandel

E-Plus macht mobiles Internet zum Schwerpunkt

Mobiles Internet ist jetzt für E-Plus zum Schwerpunkt geworden. Der Netzbetreiber will in die vierte Generation des Mobilfunks hineinwachsen. Das bedeutet aber nicht zwingend LTE.

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E-Plus-Antenne (Bild: E-Plus)
E-Plus-Antenne (Bild: E-Plus)

E-Plus-Chef Thorsten Dirks sieht das "Geschäft mit mobilen Daten als Schwerpunkt" für den Mobilfunkbetreiber. Das Tochterunternehmen des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN wolle "mobiles Internet für alle zur Realität werden lassen", sagte er heute bei der Bekanntgabe des Quartalsergebnisses. 31 Prozent der durchschnittlichen Kundenumsätze kämen inzwischen aus Diensten abseits der Gesprächsumsätze und über 50 Prozent der derzeit in den Shops verkauften Endgeräte seien Smartphones. Die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in die vierte Generation des Mobilfunks seien geschaffen.

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E-Plus-Sprecher Guido Heitmann erläuterte Golem.de: "4G bedeutet nicht zwingend LTE. Damit ist eine schnelle Datengeschwindigkeit gemeint. Uns ist die Technologie egal, Hauptsache es funkt. Auf absehbare Zeit werden wir aber auch LTE machen. Wann wir LTE in unserem Netzwerk aktivieren, entscheiden wir aber nach der Nachfrage und dem Vorhandensein von Endgeräten." E-Plus war beim Datennetzwerkausbau lange sehr zurückhaltend. Wer sein Netz mit viel Aufwand für schnelle Datenübertragung aufrüste, laufe Gefahr, die Kosten nicht wieder hereinzuholen, hieß es zur Begründung. "Die meisten Mobilfunknutzer benötigen gar keine schnelle Datenverbindung", sagte Dirks noch im Oktober 2008.

E-Plus hat in seinem vierten Quartal die Zahl der Kunden um 7,6 Prozent auf 20,4 Millionen gesteigert. Der Umsatz stieg um 4 Prozent von 791 Millionen Euro auf 820 Millionen Euro. Das EBITDA fiel um 2,7 Prozent 322 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 331 Millionen Euro erzielt. Ursache für den Rückgang seien höhere Werbeausgaben sowie die Absenkung der Terminierungsentgelte für Vermittlung in andere Netze durch die Regulierungsbehörden. Der durchschnittliche Umsatz je Kunde und Monat stagnierte bei 13 Euro.

Das operative Betriebsergebnis stieg im Gesamtjahr um 3,1 Prozent auf 1,374 Milliarden Euro. "2010 war das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte", sagte Dirks.

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Der Mutterkonzern KPN hat im vierten Quartal operativ weniger erwirtschaftet als von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg nur um ein halbes Prozent auf 3,39 Milliarden Euro. Das EBITDA wuchs um vier Prozent auf 1,359 Milliarden Euro. Wachsen konnte der Konzern nur durch seine Auslandstöchter.

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