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Offenheit

EU verhängt Auflagen zu McAfee und Intel

Intel darf McAfee übernehmen. Andere IT-Sicherheitsunternehmen dürfen aber nicht beim Zugang zu Intels Prozessoren und Chipsätzen behindert werden. Das hat die EU-Kommission mit dem US-Konzern ausgehandelt.

Artikel veröffentlicht am ,
EU-Kommission (Bild: EU-Kommission)
EU-Kommission (Bild: EU-Kommission)

Intel hat der EU-Kommission zugesichert, nach der Übernahme von McAfee konkurrierenden Sicherheitsanbietern weiterhin Zugang zu Prozessoren und Chipsätzen zu gewähren. Der Betrieb der Sicherheitslösungen der Wettbewerber auf Intel-Hardware darf nicht aktiv behindert werden. Zudem ist es Intel verboten, den Betrieb von McAfee-Produkten auf Hardware anderer Hersteller zu behindern. Durch die Zugeständnisse werde der Weg für die Übernahme frei, gab die Wettbewerbsbehörde am 26. Januar 2011 bekannt. Die EU-Kommission hatte befürchtet, dass der Weltmarktführer Intel nach dem Zusammenschluss die eigenen Sicherheitslösungen an seine Chips und Chipsätze koppeln wird.

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Intel hatte im August 2010 für rund 7,7 Milliarden US-Dollar McAfee gekauft. Mit der Übernahme wollte Intel Sicherheitssoftware und Hardware so aufeinander abstimmen, dass Endkunden, Unternehmen und Regierungen besser vor Gefahren geschützt werden könnten. "Die Genehmigung erfolgt vorbehaltlich einer Reihe von Zusagen, durch die der faire Wettbewerb zwischen den beteiligten Parteien und ihren Wettbewerbern im Bereich Computersicherheit gewährleistet werden soll", erklärte die EU-Kommission.

Die Behörde lobte die gute Zusammenarbeit mit Intel zum Ende der vorläufigen Untersuchung, wodurch die Genehmigung mit Auflagen ermöglicht wurde. Bei der Prüfung sei es um eine Reihe fachlich komplexer Fragen gegangen.

Synergien aus dem Zukauf soll Intel trotzdem ziehen können. "Die von Intel angebotenen Zusagen schaffen eine gute Ausgewogenheit, da dadurch sowohl der Wettbewerb als auch die positiven Auswirkungen des Zusammenschlusses erhalten bleiben", sagte der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Joaquín Almunia.



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