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Google verhandelt über Kauf eines Filmempfehlungsdienstes

Google verhandelt offenbar über den Kauf der Website Fflick, die Tweets zu Kinofilmen zusammenfasst. Die Plattform, die auf Twitter zugreift, scheint dem Internetkonzern zehn Millionen US-Dollar wert zu sein.

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(Abbildung: Fflick)
(Abbildung: Fflick)

Google verhandelt über die Übernahme der Filmempfehlungswebsite Fflick. Wie Techcrunch berichtet, soll Google zehn Millionen US-Dollar für die Firma bieten, die Filmempfehlungen von Twitter-Nutzern zusammenfasst. Der Kauf könnte bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein.

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Fflick sammelt Filmbesprechungen und -bewertungen von Twitter-Nutzern. Wer sich mit seinen Twitter-Logindaten anmeldet, erhält Filmbewertungen von Menschen, denen der Nutzer auf Twitter folgt. Zu einzelnen Filmtiteln lassen sich zudem alle positiven und negativen Bewertungen bei Twitter anzeigen.

Fflick wurde von fünf ehemaligen Mitarbeitern der Social-Bookmarks-Plattform Digg gegründet. Gegenwärtig besteht das Team aus Kurt Wilms, Ron Gorodetzky, Dav Zimak und Marc Hemeon. Auch zu noch nicht angelaufenen Filmen sind Tweets und Trailer bei Youtube verfügbar. Fflick ermöglicht den Kauf von Kinokarten. Als das Unternehmen im Sommer 2010 den Betrieb aufnahm, wurde angekündigt, dass Filmkritiken nur der Anfang seien. Weitere Dienste seien geplant.

Bisher sei noch unklar, ob Google die Inhalte zum Film weiterhin veröffentlichen will, oder ob es dem Internetkonzern nur um die Programmierer und ihre Algorithmen für die Aggregation der nutzergenerierten Inhalte geht, berichtet Techcrunch. Möglich wäre, dass Google damit seine Filmempfehlungen bei Youtube verbessern will.

In den ersten sechs Monaten wertete Fflick nach eigenen Angaben 20 Millionen Tweets von zehn Millionen Twitter-Nutzern aus. Die am meisten kommentierten Filme waren Inception mit 2,3 Millionen Tweets und Toy Story 3 mit 1,5 Millionen Tweets.



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