Quartalsbilanz: IBM leidet in Europa weiter unter Umsatzrückgang

IBM hat im vergangenen Quartal eine Gewinnsteigerung um 9,2 Prozent auf 5,26 Milliarden US-Dollar (4,18 US-Dollar pro Aktie) erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 4,81 Milliarden US-Dollar (3,59 US-Dollar pro Aktie) erzielt. Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 29,02 Milliarden US-Dollar. Die Börsenexperten hatten nur einen Gewinn von 4,08 US-Dollar pro Aktie und einen Umsatz von 28,26 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
"Wir haben ein großartiges Jahr hinter uns, mit Rekorden beim Gewinn und Free Cash Flow. Wir haben das obere Ende unserer Zielvorgabe für den Gewinn pro Aktie übertroffen" , sagte Konzernchef Samuel J. Palmisano. IBM blicke auf ein Jahrzehnt zurück, in dem sich der IT-Konzern auf hochwertige Geschäftsbereiche konzentriert und 116 Unternehmen übernommen habe. Im neuen Jahrhundert der Unternehmensgeschichte konzentriere sich IBM weiter auf langfristige Wachstumsfelder wie Wachstumsmärkte, Smarter-Planet-Produkte, Cloud und Business Analytics, sagte Palmisano. In den Wachstumsländern Brasilien, Russland, Indien und China legte IBM beim Umsatz um 15 Prozent zu.
Der Umsatz auf dem amerikanischen Kontinent wuchs um 9 Prozent. Im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht, sackte der Umsatz für IBM erneut um 2 Prozent ab. In Asien legte Big Blue dagegen um 14 Prozent zu.
Im kommenden Geschäftsjahr soll der Gewinn pro Aktie bei mindestens 12,56 US-Dollar pro Aktie liegen. 2010 wurden 11,52 US-Dollar pro Aktie erzielt. IBM bekräftigte erneut die Zielvorgabe, bis 2015 einen Gewinn von 20 US-Dollar pro Aktie zu erreichen.