Führungsstreit

Eric Schmidt wegen Konflikten mit Google-Gründern abgetreten

Der Rücktritt von Schmidt von der Konzernführung bei Google ist nicht so unproblematisch erfolgt, wie es öffentlich dargestellt wird. Der Vorstandschef soll den Konzern nach einem Streit um Googles Kurs in China vor einem Jahr lustlos geführt haben.

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Page und Schmidt auf dem Cover des Time-Magazins (Bild: Times)
Page und Schmidt auf dem Cover des Time-Magazins (Bild: Times)

Googles Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt hat seinen Posten offenbar wegen Meinungsverschiedenheiten mit den Konzerngründern aufgegeben. Das berichtet Ken Auletta im Magazin New Yorker unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise. Auletta hatte im November 2009 das Buch "Googled: The End of the World As We Know It" veröffentlicht und gilt als Kenner des Internetkonzerns.

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Larry Page übernimmt ab April 2011 selbst die Konzernführung. Der 55-jährige Milliardär Schmidt plant laut Auletta, seinen neuen Job als Aufsichtsratschef binnen eines Jahres aufzugeben, um sich ein neues Betätigungsfeld zu suchen.

Schmidt soll verärgert darüber gewesen sein, dass die Google-Gründer Sergey Brin und Page vor einem Jahr den Suchmaschinenmarkt in China aufgegeben haben. Die Entscheidung, keine zensierten Suchergebnisse nach den Vorgaben der chinesischen Machthaber mehr bereitzustellen, sollen Page und Brin gegen den entschiedenen Widerstand von Schmidt durchgesetzt haben. Im März 2010 hatte Google alle Zensurmaßnahmen seiner chinesischen Ausgaben von Google Search, Google News und Google Images eingestellt. Nutzer von Google.cn werden seitdem auf Google.com.hk und damit auf Server in Hongkong umgeleitet, wo ihnen unzensierte Suchergebnisse präsentiert werden. Google hatte im Januar 2010 erklärt, Opfer hochentwickelter Angriffe auf seine Infrastruktur in China geworden zu sein, deren Ursprung offenbar in China lagen.

Schmidt habe sich oft selbst scherzhaft als "erwachsene Aufsichtsperson" für Page und Brin bezeichnet, berichtet der New Yorker. In den elf Interviews, die Autor Auletta mit Schmidt für sein Buch führte, nannte dieser die Firmengründer "zwei Genies" und sich selbst deren Manager.

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Seit seiner Niederlage im Chinastreit habe Schmidt als Vorstandschef lustlos agiert. So konnte er die Abwanderung vieler talentierter Programmierer und Werbeverkäufer zu Facebook nicht verhindern. Laut Informationen des Wall Street Journal vom November 2010 wurden zehn Prozent aller Facebook-Beschäftigten bei Google abgeworben. Eigene Versuche Googles, ein soziales Netzwerk aufzubauen, scheiterten bisher weitgehend. Klagen über bürokratische Abläufe bei Google und Konflikte mit der Regierung wegen Datenschutzverstößen nahmen zu. Die Gründer begannen, sich Sorgen zu machen, obwohl das Unternehmen unter Schmidts Führung Gewinn und Umsatz stetig weiter steigerte.

Dass Page eines Tages selbst die Führung über Google übernehmen würde, war bereits länger vermutet worden. Laut Auletta wird das für Page eine Herausforderung. Der künftige Konzernchef sei bei öffentlichen Ansprachen eher unsicher, hasse einen vollen Terminkalender und halte Konferenzen mit Journalisten und Politikern eher für Zeitverschwendung.

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ChinaWorldWayne 25. Jan 2011

glaub du hast da was nicht verstanden??? hyperinflation wäre doch grad ein segen für...

xoxo 25. Jan 2011

verstehst du den zusammenhanglosen kaese den du da mit 90% offtopic zutat vermischst...

Eric Däneken 24. Jan 2011

Widerstand braucht Phantasie Keine Ahnung, ob das gut kommt, aber gute Dinge brauchen...

LH_ 24. Jan 2011

Naja, mal schaun. Das wurde schon oft behauptet. Aber solange niemand eine Alternative...



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