Statt Lizenzen für Cortex-Prozessorkerne an ARM zu zahlen, scheint sich Samsung der Open-Source-Architektur RISC-V zuzuwenden. Ein entsprechender Mikrocontroller befinde sich bereits in Arbeit, die Industrie wartet gespannt auf erste Resultate.
Die Raspberry Pi Foundation sorgt dafür, dass auf der Version 3 ihres Minirechners ein 32-Bit-Linux startet - und das, obwohl der neue Raspberry Pi eine reinrassige 64-Bit-CPU hat. Echte Linux-Kern-Techniker lässt die angezogene Handbremse nicht ruhen.
Für die Mali-G51 genannte Grafikeinheit legt ARM den Fokus auf eine kompakte Chipfläche und eine hohe Effizienz. Gepaart wird sie mit der Mali-V61, einer Videoeinheit für H.265- und VP9-Inhalte mit HDR.
Laut Hersteller das erste System-on-a-Chip mit 14-nm-Technik für Wearables: Samsungs Exynos 7270 kombiniert CPU-Kerne, Grafikeinheit, RAM, Flash-Speicher, LTE-Modem und PMIC in einem.
Für Datacenter bis hin zu Supercomputern: Der Corelink verbindet Dutzende ARM-Kerne oder Beschleuniger in einem Mesh, auch DDR4-Speichercontroller und Caches werden eingeklinkt.
Hot Chips Das beste Quadcore-Design für Smartphones: Samsung hat erklärt, wieso die M1-Prozessorkerne des Exynos-Chips im Galaxy S7 so gut seien - und gibt zu, dass aufgrund der schnellen Entwicklung der Nachfolger deutlich verbessert werde.
Hot Chips Speziell für High Performance Computing: Eine neue Erweiterung bildet die Grundlage für ARM-basierte Supercomputer. Die ersten CPUs damit werden von Fujitsu entwickelt und sind breit ausgelegt.
IDF Zwei 14- und drei 10-nm-Prozesse: Intels Fertigungsverfahren entwickeln sich langsamer, dafür konnten wichtige Kunden für das eigene Foundry-Programm gewonnen werden. Durch die Partnerschaft mit ARM wird Intel zur Samsung- und TSMC-Konkurrenz.
Der britische SoC-Entwickler ARM dürfte am heutigen Montag für einen Rekordpreis nach Japan verkauft werden. Softbank hat die Übernahme seit einiger Zeit vorbereitet.
Decoding und Encoding von HEVC- sowie VP9-codierten Inhalten mit 10 Bit Farbtiefe: ARMs neuer Mali-Videokern Egil unterstützt HDR und 4K-UHD-Videos mit 120 fps, gedacht ist er für Smartphone-Chips.
Schwere Geschütze in Richtung Intels Xeon-D: Caviums neuer ThunderX2-Prozessor für ARM-Server nutzt 54 selbst entwickelte Kerne und wird in einem modernen Fertigungsverfahren hergestellt.
Computex 2016 Bis zu 32 Shader-Cluster, Abkehr von der veralteten VLIW-Technik und volle Kohärenz: ARMs neue Mali-G71 alias Mimir ist die erste Grafikeinheit mit der Bifrost-Architektur, die Effizienz und Leistung der GPU auf das Niveau von Notebook-Chips hieven soll.
Computex 2016 Effizienter, kompakter und sparsamer: ARMs neuer CPU-Kern Cortex-A73 für Smartphones schlägt den bisherigen Cortex-A72 in allen Belangen. Hintergrund ist neben der 10-nm-Fertigung eine in vielen Punkten überarbeitete Micro-Architektur.
Diverse große Hersteller wie ARM, IBM und Qualcomm entwickeln zusammen eine Verbindung: Der Cache Coherent Interconnect for Accelerators soll Prozessoren und Beschleuniger verknüpfen. Gerade für Data-Center soll das Effizienz und Leistung verbessern.
Unter dem Codenamen Artemis hat ARM einen neuen CPU-Kern entwickelt. Ein Testchip damit wurde bei der TSMC im 10FF-Verfahren gefertigt und weist interessante Merkmale auf.
Ein neues Arduino.org-Board verfügt über einen kraftvollen ARM-Cortex-M4-Mikrocontroller, viel Speicher und ist vergleichsweise anschlussfreudig. Der Mikrocontroller kommt nicht wie üblich von Atmel, sondern von ST Microelectronics.
Pünktlich hat Linus Torvalds am Pfingstsonntag Kernel 4.6 freigegeben. Der Kernel bietet neben einem neuen Dateisystem unter anderem Energieeinsparungen für Intel-Chips und Verbesserungen bei den freien Grafiktreibern.
Einen Tag früher als erwartet hat Linus Torvalds das Zeitfenster für Einreichungen zu Kernel 4.6 geschlossen und die erste Testversion freigegeben. Sie bietet neben einem neuen Dateisystem unter anderem Energieeinsparungen für Intel-Chips und Verbesserungen bei den freien Grafiktreibern.
GDC 2016 Große Welten mit globaler Beleuchtung: Geomerics hat die Enlighten-Middleware mit einem LoD-System ausgestattet, um Spiele mit hoher Sichtweite auszuleuchten. Eine UE4-Demo zeigt das anschaulich.
Auch Einsteiger sollen mit der für Gamer und Let's Player gedachten Livestreaming-Software Cortex Gamecaster klarkommen. Nach längerem Betatest hat Razer nun eine kostenlose und eine Profiversion der Software veröffentlicht.
Chromium OS wird künftig außer dem Raspberry Pi 2 auch weitere Einplatinencomputer unterstützen. Raspberry Pi 3, Raspberry Pi Zero, Pine 64 und C.H.I.P. sind bereits in Planung.
Mit einem neuen Board schließt Udoo die Lücke zwischen Bastelrechner und NUC-Rechner. Dafür setzt der Hersteller auf Intel-Technik. Im Frühjahr 2016 soll eine Kickstarter-Kampagne den Verkauf ankurbeln.
ARMs neuer Cortex-A32 basiert zwar auf der ARMv8-A-Technik, allerdings nutzt er einzig das Aarch32-Subset und verzichtet auf eine 64-Bit-Unterstützung. Das macht ihn bei 32-Bit-Code und Verschlüsselung besonders effizient und obendrein extrem klein.
Das R steht für Realtime: ARMs Cortex-R8 ist ein neuer CPU-Kern für Festplatten- und SSD-Controller sowie für kommende Modems des LTE-Advanced-Pro- und des 5G-Mobilfunkstandards.
Schnelle Implementierung für preiswertere Systems-on-a-Chip: ARM hat sein Processor Optimization Pack für die 28HPCU-Technik des Auftragsfertigers UMC angekündigt. Ziel sind Smartphones.
Der russische Prozessorentwickler Baikal Electronics arbeitet an drei neuen Chips: Alle basieren auf 64-Bit-Kernen von ARM und sind je nach Modell mit einer integrierten Grafikeinheit, 10-GBit-Ethernet oder Microns Hybrid Memory Cubes ausgestattet.
ARMs kürzlich vorgestellter Display-Controller für Smartphones unterstützt die 2,5K-Auflösungen auf dem Gerät und streamt parallel 4K-Ultra-HD-Inhalte an einen Fernseher. Gedacht ist der neue Mali-DP650 für Mittelklasse-Smartphones des Jahres 2016.
ARM-Kerne verbindet der Nutzer normalerweise mit stromsparenden kleinen Prozessoren. AMDs Erstling Opteron A1100 (Seattle) hingegen braucht viel Energie und soll vor allem dauerhaft rechnen. Zudem bietet er 14 SATA-Anschlüsse und 2 10GbE-Ports für schnelle Netzwerke.
Die moderne Chip-Architektur RISC-V könnte eine Konkurrenz für ARM oder MIPS werden. Das akademische Forschungsprojekt bekommt nun starke Unterstützung durch Unternehmen wie Google oder Oracle. Chiphersteller und Zulieferer beteiligen sich ebenfalls.
Er soll in den nächsten Jahren in über einer Milliarde Smartphones stecken: ARM hat den Cortex A35 vorgestellt, einen besonders effizienten 64-Bit-CPU-Kern für Systems-on-a-Chip.
Zusätzliche Datentransferrate und schneller LPDDR4-RAM für Systems-on-a-Chip: ARMs neuer Interconnect und ein neuer Speichercontroller sollen sich für 4K-Smartphones eignen. Passend dazu hat ARM die Mimir-Grafikarchitektur vorgestellt, die kohärent arbeitet.
Die Effekte und Darstellungsqualität eines Smartphones auf der Smartwatch oder anderen Wearables: ARMs neue Grafikeinheit Mali-470 soll die Effizienz und Leistung deutlich steigern.
Auf der Linuxcon erklärte ein Mitarbeiter der Beratungsfirma Pengutronix, warum sich freie Linux-Treiber für ARM-SoC lohnten. Am Beispiel des Etnaviv-Treibers zeigte er, dass leichte Codepflege, Sicherheit sowie lange Support-Zeiträume vor allem im Sinne der Industrie seien.
Hot Chips Riesige 640 mm²-Chipfläche: Das chinesische Startup Phytium arbeitet an einem ARM-Serverprozessor mit 64 CPU-Kernen. Sollte das ambitionierte Projekt gelingen, wäre es absolut konkurrenzfähig.
Eigentlich ist er als Parodie gedacht, der Arduino-kompatible Bastelrechner in Bananenform könnte nun jedoch tatsächlich produziert und verkauft werden. Dabei ist der WTFDuino alles andere als bastlerfreundlich.
Computex 2015 Vier Mainboards mit je zwei Sockeln und insgesamt 384 Kerne: Gigabyte zeigt als einer der ersten Hersteller ein Rack mit Caviums ThunderX-Prozessoren, in dem bis zu 4 TByte DDR4-Speicher stecken.
Samsung versucht, sich mit einer eigenen Hardwareplattform für Bastler und Startups im Internet of Things zu etablieren. Trotz des Arduino-Certified-Labels hat die Hardware aber mit dem Arduino wenig gemeinsam.
Schneller als ein Atom-Chip und deutlich günstiger als ein flotterer Xeon D: Mit dem ARM-basierten Opteron-Prozessor A1100 plant AMD, eine Lücke in Intels Server-Angebot auszunutzen. Das könnte klappen - sofern Intel nicht an der Preisschraube dreht.
Nach Vorwürfen gegen Allwinner habe das Unternehmen in einem Update die LGPL-Verletzungen nun wohl noch weiter verschleiert, schreibt Luc Verhaegen. Die betroffenen Symbole im Binärcode seien lediglich entfernt worden, nicht aber der Code.
Der ARM-Hersteller Allwinner soll nicht nur gegen Copyleft-Lizenzen verstoßen, sondern das zusätzlich auch noch verschleiern, schreibt Linux-Entwickler Luc Verhaegen. Bei der Community sind die Chips von Allwinner besonders beliebt.
Der niederländische Chiphersteller NXP, eine Marktgröße bei Automotive, NFC und ARM, übernimmt den US-Konkurrenten Freescale, ebenfalls ein Hersteller von ARM-Chips. Damit kommen frühere Konzernbereiche von Philips und Motorola zusammen.
ARM-Kerne statt VLIW-Einheiten: Tileras neuer Netzwerk-Controller besteht aus 100 Cortex A53 und ist 64-Bit-fähig. Das Grundprinzip, ein Mesh-Netz innerhalb des Chips, behält die Firma bei.
ARM statt x86: Der neue Supercomputer des Hartree Center packt 1.152 Cortex-Kerne mit 64-Bit-Technik und 12 TByte Arbeitsspeicher in einen Nextscale-Server. Wie viele von diesen Systemen im finalen Supercomputer stecken, lässt das Hartree Center aber offen.
Doppelt so schnell oder halbierte Leistungsaufnahme: ARMs CPU-Kern Cortex A72 für Smartphones soll effizienter arbeiten als sein A57-Vorgänger. Hinzu kommt ein Quadchannel-Speicherinterface.
Man nehme Smartphone-Technik und packe sie in eine Maus, fertig ist die Mouse Box: Der Mini-PC wird mittels Micro-HDMI an einen Bildschirm angeschlossen und per Pad drahtlos aufgeladen.
Nach zwei Jahren Arbeit läuft X11 nun auch auf 64-Bit-ARM alias AArch64. Das größte Problem bei der Umsetzung ist die verfügbare Hardware gewesen. Doch der Red-Hat-Entwickler hat bereits weitere Pläne.
Nvidias ARM-SoC Tegra K1 bildet die Basis eines Minirechners mit Linux. Dieser wird vom Zotac-Mutterunternehmen vertrieben und hat einige Vorzüge gegenüber dem Entwicklerboard Jetson.
Für die Mali-T-GPUs von ARM entsteht, wie für ältere Generationen ebenfalls, ein freier Treiber per Reverse Engineering durch Luc Verhaegen. Ergebnisse des Tamil genannten Treibers sollen auf der Fosdem vorgestellt werden.