Abo
  • Services:
Anzeige
Foto eines älteren Baikal-T1
Foto eines älteren Baikal-T1 (Bild: Baikal Electronics)

Baikal Electronics: Russland plant 32-Kern-CPU mit Stapelspeicher

Foto eines älteren Baikal-T1
Foto eines älteren Baikal-T1 (Bild: Baikal Electronics)

Der russische Prozessorentwickler Baikal Electronics arbeitet an drei neuen Chips: Alle basieren auf 64-Bit-Kernen von ARM und sind je nach Modell mit einer integrierten Grafikeinheit, 10-GBit-Ethernet oder Microns Hybrid Memory Cubes ausgestattet.

Baikal Electronics hat vergangene Woche eine Roadmap mit Prozessorplänen vorgelegt. Noch 2016 soll ein als Baikal-S bezeichnetes System-on-a-Chip mit ARM-Kernen und integrierter Grafikeinheit erscheinen, etwas später möchte der Hersteller die ersten Muster eines Netzwerkprozessors ausliefern. Für 2017 ist eine Server-CPU mit 32 Kernen, hoher Energieeffizienz bei 50 Watt Leistungsaufnahme und schnellem Stapelspeicher angesetzt.

Anzeige

Die ARMv8 soll es richten

Der Baikal-M ist für heimische Desktoprechner oder Embedded-Systeme in der Industrie gedacht und basiert auf bis zu acht ARM-Kernen mit ARM-v8-Architektur. Baikal Electronics verrät nicht, ob es sich um Lizenzkerne wie den Cortex A72 handelt oder um eine Eigenentwicklung wie AMDs K12-, Apples A- oder Samsungs M1-Kerne. Mit im Baikal-S steckt eine Mali-T625-MP8-Grafikeinheit. Der Hersteller erwartet Testmuster im zweiten Halbjahr 2016, die Fertigung dürfte in einem 28-nm-Verfahren bei der TSMC erfolgen.

Für Microserver und ebenfalls das Embedded-Segment ist der Baikal-MS ausgelegt: Darin stecken wiederum bis zu acht ARM-v8-basierte CPU-Kerne, hinzu kommen zwei integrierte 10-GBit-Ethernet-Ports. Baikal Electronics geht davon aus, dass bis Ende 2016 Engineering Samples vorliegen. Vermutlich wird auch dieser Chip mit 28-nm-Technik bei der TSMC produziert.

32 Kerne gegen Intel und Co.

Unter dem Namen Baikal-S entsteht eine Server-CPU: Darin stecken bis zu 32 ARM-v8-Kerne und ein Speichercontroller, der mit Microns Hybrid Memory Cubes umgehen kann. Die HMCs ähneln vom Grundgedanken her dem High Bandwidth Memory, beide Stapelspeicher unterscheiden sich allerdings teils drastisch. Die thermische Verlustleistung des Baikal-S wird mit 50 Watt angegeben, hergestellt werden die Chips im 16FF(+)-Verfahren der TSMC. Samples sollen Ende 2017 verfügbar sein.

Mit dem Baikal-S will Baikal Electronics ein hart umkämpftes Segment betreten, in dem unter anderem Applied Micro (X-Gene), Cavium (ThunderX), Intel (Xeon D), das chinesische Startup Phytium (Mars) und neuerdings auch Qualcomm (Hydra) versuchen, ein paar Marktanteile zu erobern.


eye home zur Startseite
DebugErr 03. Feb 2016

Ich pack doch wieder die Ironie-Schalter in meine Posts ;)

Kleba 03. Feb 2016

Wie meinen?

picaschaf 02. Feb 2016

Selbstverständlich muss für ein genutztes ARM Design bezahlt werden. Was denkst du wovon...

bofhl 02. Feb 2016

Und "Elbrus" ist heute Intel! Jedenfalls wurde die Firma von Intel 2004 gekauft.

Lala Satalin... 02. Feb 2016

Ich denke nicht, dass sich alles so super parallelisieren lässt, dass so ein Prozessor...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Berlin
  2. Schenck Process Europe GmbH, Darmstadt
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.499,00€
  2. und 20€ Steam-Guthaben abstauben

Folgen Sie uns
       


  1. Knappe Mehrheit

    SPD stimmt für Koalitionsverhandlungen mit Union

  2. Gerichtspostfach

    EGVP-Client kann weiter genutzt werden

  3. DLD-Konferenz

    Gabriel warnt vor digitalem Schlachtfeld Europa

  4. NetzDG

    Streit mit EU über 100-Prozent-Löschquote in Deutschland

  5. Facebook

    Nutzer sollen Vertrauenswürdigkeit von Newsquellen bewerten

  6. Notebook-Grafik

    Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

  7. Gemini Lake

    Asrock und Gigabyte bringen Atom-Boards

  8. Eni HPC4

    Italienischer Supercomputer weltweit einer der schnellsten

  9. US-Wahl 2016

    Twitter findet weitere russische Manipulationskonten

  10. Die Woche im Video

    Das muss doch einfach schneller gehen!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  2. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar
  3. Raumfahrt 2017 Wie SpaceX die Branche in Aufruhr versetzt

Nachbarschaftsnetzwerke: Nebenan statt mittendrin
Nachbarschaftsnetzwerke
Nebenan statt mittendrin
  1. Hasskommentare Soziale Netzwerke löschen freiwillig mehr Inhalte
  2. Nextdoor Das soziale Netzwerk für den Blockwart
  3. Hasskommentare Neuer Eco-Chef Süme will nicht mit AfD reden

  1. Re: Ich verstehe die irischen Praktikanten

    teenriot* | 19:51

  2. Re: Evolution <> Sozialismus?

    mnementh | 19:49

  3. Re: Warum dieser Artikel / Clickbait ?

    teenriot* | 19:38

  4. Re: Haben die TV -Streamer denn endlich HD?

    Michael H. | 19:38

  5. Re: Wenn man sich anschaut, wie grade radikale...

    Der Held vom... | 19:35


  1. 16:59

  2. 14:13

  3. 13:15

  4. 12:31

  5. 14:35

  6. 14:00

  7. 13:30

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel