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Äußerlich ähnelt der GPD XD dem Nintendo 3DS XL.
Äußerlich ähnelt der GPD XD dem Nintendo 3DS XL. (Bild: Martin Wolf)

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz

Äußerlich ähnelt der GPD XD dem Nintendo 3DS XL.
Äußerlich ähnelt der GPD XD dem Nintendo 3DS XL. (Bild: Martin Wolf)

Sieht aus wie von Nintendo, läuft aber mit Android - und das auch noch gut: Die Konsole im Klappdesign von GPD wollten wir im Test kaum noch weglegen.
Von Martin Wolf

Schier unüberschaubar ist inzwischen die Menge an Android-Spielkonsolen, viele von namenlosen chinesischen Herstellern und zweifelhafter Qualität. Das GPD XD sticht durch sein Design heraus, das nicht nur bei Vielspielern ein Déjà-vu auslöst - denn es erinnert verdächtig an Nintendos 3DS. Wir haben im Test festgestellt, dass sich die Konsole nicht nur optisch von der Android-Konkurrenz abhebt.

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Klappt man das GPD XD auf, lässt es sich in drei Winkeln ausrichten: 90, 120 und 180 Grad. Dabei klickt es nicht so satt wie der 3DS XL. Die Scharniere sitzen fest, knarren aber ein wenig. Trotzdem macht die Verarbeitungsqualität schon hier einen guten Eindruck.

Die Vielzahl an Steuerungselementen fällt sofort ins Auge: 22 meist frei belegbare Eingabemöglichkeiten sind verbaut. Dazu gehören neben zwei Analogsticks und einem Digitalpad auch die klassischen vier Buttons unter dem rechten Daumen und vier digitale Schulterknöpfe.

  • Im Sonnenschein verblasst der Bildschirm des GPD XD gegenüber dem LCD-Panel des Nintendo Gameboy Advance SP. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mehrere Generationen Clamshell-Design ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... von links nach rechts: Gameboy Advance SP, Nintendo DS, Nintendo 3DS und GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm des GPD XD hat eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beschriftung der Buttons vereint Playstation- und Xbox-Symbole. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz und Analogstick sind sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die meisten Tasten des GPD XD sind frei belegbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf beiden Seiten gibt es zwei digitale Schultertasten mit hörbaren Mikroschaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Trageschlaufe gehört nicht zum Lieferumfang, kann aber angebracht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bildschirm liegt auf den Analogsticks und einigen Buttons auf - dadurch entstehen Fettspuren auf dem Display. Links Nintendo 3DS, daneben GPD XD. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des GPD XD (unten) löst wesentlich höher auf als der Bildschirm des Nintendo 3DS (oben). (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die "Gamepadtaste" blendet ein Menü ein, mit dem Toucheingaben auf die Hardwarebuttons umgelegt werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von links nach rechts: Miniklinke Kopfhörerausgang, Mini-HDMI-Buchse, Micro-USB-Schnittstelle und Micro-SD-Kartenslot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eins ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., zwei ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., drei Anstellwinkel sind möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Menü zur Simulation von Berührungseingaben ist übersichtlich und leicht verständlich. Die Elemente können frei auf dem Bildschirm platziert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Keine Glanzleistung: Im Benchmark erreicht die Rokchip-CPU keine hohen Werte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die GPU zählt nicht zur Spitzenklasse - für Retrogaming reicht sie aber allemal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 6.000 mAh starke Akku hält lange durch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Steuerkreuz und Analogstick sind sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Weil die Konsole auf Android basiert, sind die systemtypischen Tasten ebenfalls vorhanden. Die Anordnung ist jedoch für Smartphone- oder Tabletnutzer ungewohnt. Die Zurück- und die Home-Taste liegen rechts unten, die Menütaste in der Mitte unter dem Display. Auch die Lautstärkeregler und die Power-Taste sind hier zu finden. Zusätzlich gibt es einen Knopf mit einem stilisierten Gamepad als Symbol, damit können Spiele mit Berührungssteuerung angepasst werden.

Gut verarbeitet und anschlussfreudig

Auffallend ist die hohe Qualität der Analogsticks, ihre gummierten Oberflächen geben den Daumen guten Halt. Das digitale Steuerkreuz klickt nicht und hat einen weichen Druckpunkt. Dafür ist das Klicken der Schultertasten umso hör- und spürbarer. Beides ist Geschmackssache, uns stört es nicht.

Auf der Rückseite der Konsole befinden sich Kopfhörerbuchse, Micro-USB-Anschluss und ein Slot für eine Micro-SD-Karte. Zusätzlich kann das GPD XD das Video- und Audiosignal per Mini-HDMI ausgeben. Das funktioniert auch, wenn das System zugeklappt ist. Über USB OTG lässt sich ein externer Controller anschließen, Bluetooth ist nicht vorhanden.

Keine Spiele? 

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Nr.1 10. Aug 2016

Baut doch einfach eine RICHTIGE Tastatur ein! Mit der Pyra ist man ja leistungstechnisch...

eXistenZ1990 27. Jun 2016

Der Zoll will meinen GPD XD verschrotten, weil das Ladeteil keine CE-Kennung hat. Kann...

michael.knighter 09. Jun 2016

Tja. Ich muss berichten. Hab von obigem Shop bestellt. Kam auch dann bald. Aber. Nach 2...

Spiritogre 05. Jun 2016

Wenn du so große Hände hast, dann wirst du auch hier Probleme bekommen. Der 3DS XL ist...

Rubbelbubbel 05. Jun 2016

Einzelne Spiele per ADF zu starten geht ganz gut. Habe mal versucht mir eine Workbench...



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