• IT-Karriere:
  • Services:

16 Nanometer FinFET: ARMs Cortex A57-Kern erreicht 2,3 GHz

Auftragsfertiger TSMC und Chip-Hersteller ARM haben die 64-Bit-Cortex-Kerne A57 und A53 im 16-Nanometer-Verfahren produziert. Bei steigender Geschwindigkeit soll die Leistungsaufnahme der Prozessoren deutlich sinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild: Wafer mit Chips
Symbolbild: Wafer mit Chips (Bild: TSMC)

Bisher fertigt TSMC nur Chips im planaren 20-Nanometer-Verfahren, beispielsweise Apples A8 aus dem iPhone 6. Gemeinsam mit ARM hat die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company nun anhand der 64-Bit-Cortex-Kerne A57 und A53 das neue 16-Nanometer-FinFET-Verfahren erprobt.

Stellenmarkt
  1. Modis, Karlsruhe
  2. Holtzmann & Sohn GmbH, Ronnenberg

So soll ein Cortex A57 mit dem 16FF-Prozess eine Taktfrequenz von bis zu 2,3 GHz erreichen - die meisten Designs mit dem Vorgänger A15 erreichen maximal 1,9 GHz bei zugleich langsamerer Architektur. Die nochmals verbesserte Variante 16FF+ soll die Geschwindigkeit um weitere elf Prozent erhöhen, ohne die Leistungsaufnahme zu steigern. Dies würde rund 2,55 GHz entsprechen.

Der ohnehin schon sparsamere Cortex A53 benötigt laut ARM und TSMC nur 75 Milliwatt bei "üblichen" Workloads, wenn er im 16-Nanometer-FinFET-Verfahren gefertigt wird. Vergleichswerte zu dem planaren 20-Nanometer-Prozess liefern die Hersteller jedoch nicht, eine frühere Angabe aber lautet "unter 100 Milliwatt" (28-Nanometer-Fertigung).

Wird der Cortex A53 im 16FF+ gefertigt, soll sich die Leistungsaufnahme um 35 Prozent verringern, wenn der Kern wenig rechenintensive Aufgaben abarbeitet. Wie das 16-Nanometer-FinFET-Verfahren basiert auch das 16FF+ auf 20-Nanometer-Technologie, es werden jedoch nicht alle Bestandteile mit verringerter Strukturbreite gefertigt. Einzig die FEOL (Front-End-of-Line) wird verkleinert, die MOL (Middle-of-Line) und BEOL (Back-End-of-Line) stagnieren.

Die Vorserienproduktion des 16FF-Prozesses ist bereits seit Ende 2013 verfügbar, die Serienfertigung soll Anfang 2015 starten. Der 16FF+ hingegen befindet sich noch in der Optimierungsphase, TSMC möchte diese bis Ende 2014 abgeschlossen haben und dann die Vorserienproduktion beginnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u.a. Transcend SDXC 64 GB für 10,79€ und Samsung microSDXC 256 GB für 42,99€)
  2. (u. a. Borderlands 3 - Epic Games Store Key für 38,99€ und GRID - Ultimate Edition für 32,99€)
  3. 207,99€
  4. 115,99€ (Bestpreis!)

angrydanielnerd 01. Okt 2014

Naja, der ARM ist aber auch nur in diesem spezifischen Anwendungsfall (HOG - Histogram of...

Anonymer Nutzer 01. Okt 2014

Bestimmt sind die 75mW des Fehlers Teufel.^^


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

    •  /