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Kernel: Linux 4.6-rc1 mit neuem Dateisystem OrangeFS

Einen Tag früher als erwartet hat Linus Torvalds das Zeitfenster für Einreichungen zu Kernel 4.6 geschlossen und die erste Testversion freigegeben. Sie bietet neben einem neuen Dateisystem unter anderem Energieeinsparungen für Intel-Chips und Verbesserungen bei den freien Grafiktreibern.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Linux 4.6-rc1 verzeichnet viele Pull Requests.
Linux 4.6-rc1 verzeichnet viele Pull Requests. (Bild: Flickr/CC-BY 2.0)

In seiner Ankündigung zu Linux 4.6-rc1 erklärt Linus Torvalds, warum er das Zeitfenster für Code-Einreichungen diesmal einen Tag früher als erwartet geschlossen hat. Neben Reisevorbereitungen ist ein weiterer Grund, dass so viel Code für das Merge-Window für 4.6 eingereicht worden sei wie selten in letzter Zeit. Somit verhinderte die verfrühte Schließung weitere Commits. Trotz der Menge an Code beschreibt Torvalds den Weg zu 4.6-rc1 als "ziemlich schmerzfrei" und "ohne größere Konflikte".

Nouveau unterstützt Maxwell

Inhalt:
  1. Kernel: Linux 4.6-rc1 mit neuem Dateisystem OrangeFS
  2. 13 neue ARM-SoCs werden unterstützt

Wie so oft machen auch bei 4.6-rc1 diverse Treiber-Updates rund zwei Drittel der Änderungen aus. Bei den Grafiktreibern wurden Verbesserungen bei AMD, Nvidia und Intel erreicht. Die Aktualisierung der Nouveau-Treiber bringt die lange erwarteten signierten Firmware-Images und den zugehörigen Code, um die aktuellen Chips der Geforce-GTX-900-Maxwell-Serie mit 3D-Unterstützung zu versehen. Dies betrifft die GPUs GM200/GM204, die von Grafikkarten wie der Geforce GTX Titan X und den Geforce GTX 9xx genutzt werden.

Der Tegra X1 erhält durch einen Reclocking-Treiber für die GM20B-GPU die Möglichkeit der Taktanpassung, was sich in verbesserter Leistung sowie optimiertem thermischem Verhalten ausdrückt.

Intel-Grafik spart Energie mit FBC

Für Intel-Grafikchips der Plattformen Haswell und Broadwell wird mit Kernel 4.6-rc1 die energiesparende Frame Buffer Compression (FBC) eingeschaltet. Für Skylake wird an der Unterstützung von FBC noch gearbeitet. Ebenfalls zur Energieeinsparung reichte Daniel Vetter Patches zur Aktivierung von Panel Self Refresh (PSF) ein. Diese seit Jahren in der Vesa-Spezifikation vorgesehene Optimierung wirkt sich besonders aus, wenn der PC untätig ist und das Display statisch bleibt.

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Seitens AMD fließen viele kleine Änderungen besonders für den AMDGPU-Treiber ein. So wurde die Unterstützung für einen kompletten Reset im Fall von Problemen initial eingeführt. Ferner werden Audio-Co-Prozessoren (ACPs) bei i2s-Audio auf Carrizo-APUs unterstützt. Eine neue Schnittstelle für Powerplay erlaubt die Auswahl verschiedener Taktraten.

Raspberry Pi mit weiter verbesserter 3D-Leistung

Kernel 4.4 führte Broadcoms Open-Source-Treiber für die Videocore-GPU (VC4) ein, mit 4.5 erhielt sie 3D-Unterstützung. Diese glaubt Eric Anhold für Linux 4.6 nochmals signifikant verbessern zu können, wie er in seinem Pull Request schreibt. Zudem wird ein Fehler bei der Erkennung von HDMI-Hotplug-Ereignissen behoben.

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13 neue ARM-SoCs werden unterstützt 
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Linuxschaden 30. Mär 2016

1. Quellcode reagiert zunächst mal auf gar nichts, das ist der Compiler, der auf...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2016

Ausgereift, na ja... Gab es da nich vor 2 Jahren (oder so) einen Bug bei dem mehrere...

AntonAusTirol 29. Mär 2016

Das hat der Welt gerade noch gefehlt.

Kabbone 29. Mär 2016

Es war hier kein Vergleich zwischen reinem OpenSource und proprietären Nvidia. AMD GPU...

deadeye 29. Mär 2016

Die Hersteller bekommt man nur dazu OpenSource-Treiber zu entwickeln, wenn man sie dafür...


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