Abo
  • IT-Karriere:

Corelink CCI-550: ARMs neuer Interconnect und die Mimir-GPU sind kohärent

Zusätzliche Datentransferrate und schneller LPDDR4-RAM für Systems-on-a-Chip: ARMs neuer Interconnect und ein neuer Speichercontroller sollen sich für 4K-Smartphones eignen. Passend dazu hat ARM die Mimir-Grafikarchitektur vorgestellt, die kohärent arbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm des Corelink CCI-550
Blockdiagramm des Corelink CCI-550 (Bild: ARM)

ARM hat einen neuen Interconnect und einen neuen Speichercontroller vorgestellt: den Corelink CCI-550 und den Corelink DMC-500. Beide können mit Cortex-CPU-Kernen und einer Grafikeinheit aus der neuen Mimir-Familie gekoppelt werden, woraus ein System-on-a-Chip entstehen soll, dass sich ARM zufolge für Premium-Mobile-Geräte wie 4K-Smartphones und -Tablets eignet.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Berlin-Tempelhof
  2. RUAG Defence Deutschland GmbH, Wedel bei Hamburg

Basis eines SoC bildet der Corelink CCI-550, der dem CCI-500 nachfolgt und alle Bestandteile verknüpft - CCI steht für Cache Coherent Interconnect. Der neue CCI-550 bietet bis zu sechs statt vier ACEs (AXI Coherency Extension), an welche Kern-Cluster und die Grafikeinheit gekoppelt werden. Neu ist die volle Kohärenz, was allerdings aktuelle Mali-Grafikeinheiten mit Midgard-Architektur nicht unterstützen. Erst die angekündigte Mimir-Familie ist voll Cache-kohärent in den Snooping-Vorgang des Interconnects eingebunden, die GPU liest also immer die zuletzt geschrieben und somit identischen Daten ein.

  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
  • Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)
Präsentation zum Corelink CCI-550 und DMC-500 (Bild: ARM)

Passend dazu kann der CCI-550 nun sechs statt vier Speicherinterface-Blöcke ansprechen, etwa 192 statt der heute im High-End-Segment üblichen 128 Bit Busbreite. Daher spricht ARM von einer um 60 Prozent höheren Datentransferrate, die zu 50 Prozent auf das breitere Interface und zu 10 Prozent auf architektonische Verbesserungen wie eine geringere Latenz bei Speicherzugriffen der CPU-Kerne zurückzuführen ist.

Die hohe Bandbreite ist vor allem für die Grafikeinheit wichtig, was durch eine Speicherunterstützung von bis zu LPDDR4-2133 wie bei dem von Samsung gewährleistet wird. Bis erste SoCs mit den neuen Bauteilen erscheinen, dürfte es 2017 oder 2018 werden. Allerdings gehen immer mehr Hersteller dazu über, eigene Interconnects zu entwickeln, beispielsweise Mediatek.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


LG G8x Thinq - Hands on

Das G8x Thinq von LG kann mit einer speziellen Hülle verwendet werden, die dem Smartphone einen zweiten Bildschirm hinzufügt. Golem.de hat sich das Gespann in einem ersten Kurztest angeschaut.

LG G8x Thinq - Hands on Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
    Garmin Fenix 6 im Test
    Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

    Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
    2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
    FX Tec Pro 1 im Hands on
    Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

    Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
    2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
    3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

      •  /