• IT-Karriere:
  • Services:

Programmierschnittstelle: Nvidias Cuda 6.5 für mehr Tempo und ARM64

Nur vier Monate nach Cuda 6.0 hat Nvidia Version 6.5 veröffentlicht. Die Schnittstelle läuft nun auch in Entwicklungsumgebungen für 64-bittige ARM-SoCs wie dem Tegra K1 Denver und soll auf allen Plattformen mehr Leistung bei doppelter Genauigkeit bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Tegra K1 Denver mit zwei 64-Bit-Kernen
Der Tegra K1 Denver mit zwei 64-Bit-Kernen (Bild: Nvidia)

In seinem Entwicklerblog hat Nvidia Cuda 6.5 angekündigt. Die neue Version der Programmierschnittstelle ist nicht nur für GPUs und x86-Prozessoren vorgesehen, sie unterstützt nun auch ARM-SoCs mit 64-Bit-Fähigkeiten. Ein Beispiel ist der Tegra K1 Denver mit zwei Kernen, der nicht mit dem K1 des Shield Tablet verwechselt werden sollte. Dieser Quad-Core arbeitet noch mit den Cortex-A15-Kernen, die nur 32 Bit beherrschen. Sie lassen sich schon seit Cuda 5 mit der Nvidia-Schnittstelle programmieren.

Stellenmarkt
  1. awinia gmbh, Freiburg im Breisgau
  2. sepp.med gmbh, Röttenbach

Vor allem eine neue Funktion soll für mehr Leistung bei Berechnungen mit doppelter Genauigkeit sorgen, Nvidia nennt sie "device callback". Damit können beispielsweise bei einer FFT-Berechnung Daten vor oder nach der eigentlichen Transformation ohne neue Speicherzugriffe verändert werden. Das erlaubt die Behandlung mehrerer Schritte ohne zeitraubendes neues Laden und Speichern. Insbesondere bei GPUs ist der nicht aufrüstbare Speicher oft der Flaschenhals bei Rechenanwendungen.

Weiterhin gibt es nun mehr Unterstützung für Fortran-Umgebungen in Form eines Debuggers und eines Profilers. Ebenso kann Microsofts Visual Studio 13 als Host-Compiler für den eigentlichen Cuda-Compiler verwendet werden. Durch Änderungen an diesem Compiler sollen manche Funktionen bis zu 15 Prozent schneller werden, ohne dass der Quelltext angepasst werden muss.

Die Cuda-Komponenten können auf den Entwicklerseiten von Nvidia heruntergeladen werden, weitere Informationen gibt es in den Release Notes sowie der Online-Dokumentation, in der auch viele Codebeispiele zu finden sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€ (Bestpreis!)
  2. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)

Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

    •  /