• IT-Karriere:
  • Services:

Cortex-Kern: ARMs kleiner M7 ist superskalar

Für das Internet der Dinge hat ARM einen neuen CPU-Kern namens Cortex-M7 entwickelt. Um die Rechenleistung bei gleichbleibendem Energiebedarf deutlich zu steigern, besitzt er eine superskalare Architektur mit einer mehrstufigen Pipeline.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm des Cortex-M7
Blockdiagramm des Cortex-M7 (Bild: ARM)

Nach M4 kommt M7 - ARM hat für seinen neuen 32-Bit-Kern gleich zwei Versionsnummern übersprungen. Wie bei den bisherigen Kernen dieser Serie basiert auch das neue Design auf der Architektur ARM-v7M. Sie wird in der Regel für Embedded-Systeme eingesetzt, früher nannte man solche Chips wegen ihrer einfachen Steuer- und Regelaufgaben auch schlicht Mikrocontroller.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Chemnitz
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Solche Anwendungen sind auch weiterhin für den M7 vorgesehen, dazu kommt aber eine höhere Rechenleistung, die beispielsweise auch die Bildverabeitung für die zahlreichen Sensoren eines Fahrzeugs ermöglichen soll. Die Leistung für DSP-Verarbeitungen hat ARM eigenen Angaben nach sogar verdoppelt.

Dafür besitzt der M7 nun eine superskalare Architektur: Zwei Befehle können bei jedem Takt parallel ausgeführt werden, beim M4 ist es nur eine Instruktion. Hierfür benötigt das neue Design eine Pipeline mit sechs Stufen, ob darin auch Befehle umsortiert werden können (out-of-order), hat ARM noch nicht erklärt.

Da kleine Embedded-SoCs massenhaft und sehr billig hergestellt werden müssen, gibt ARM für die Taktraten nur Werte für einen älteren Fertigungsprozess an: 400 MHz sollen es bei 40-Nanometer-Herstellung sein. Mit kleineren Strukturbreiten sind auch höhere Takte zu erwarten. Eine neue GPU gibt es für den M7 nicht, da sie bei seinen Anwendungen in der Regel nicht benötigt wird. Ein Sensor- oder Regelsystem auf Basis des M7 gibt dann seine Daten an einen übergeordneten Rechner wieder, der bei Bedarf die Ausgabe erledigt.

In ARMs Baukastensystem sind auch andere Bestandteile eines SoCs auf Basis der M7-Kerne optional, dazu gehören verschiedene Bussysteme und die Caches. Sie können ganz weggelassen werden oder für Befehle und Daten je 64 KByte groß sein. Erste Unternehmen, die den M7 in ihren SoCs verwenden sollen, sind Atmel, Freescale und STMicro. Wann entsprechende Geräte auf den Markt kommen sollen, gaben bisher weder ARM noch seine Partner an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,49€
  2. Gratis
  3. 7,29€
  4. (u. a. Angebote zu Spielen, Gaming-Monitoren, PC- und Konsolen-Zubehör, Gaming-Laptops uvm.)

pica 25. Sep 2014

Zum einen ist der Cortex M7 keine Bastler CPU. Zum anderen gibt es für embedded design...


Folgen Sie uns
       


Der Konsolen-PC - Fazit

Seit es AMDs RDNA-2-Grafikkarten gibt, kann eine Next-Gen-Konsole leicht nachgebaut werden. Wir schauen, was es dazu braucht und ob der Konsolen-PC etwas taugt.

Der Konsolen-PC - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /