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Project Skybridge: AMD plant Tablet-Chip Amur mit ARMs Cortex-A57-Kern

Einem Bericht zufolge arbeitet AMD am Mullins-Nachfolger Nolan mit x86-Architektur und an einem Amur getauften Tablet-Chip mit ARM-Technik. Beide sind Teil des Project Skybridge.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs aktuelles Referenz-Tablet Discovery 2 mit Mullins-APU
AMDs aktuelles Referenz-Tablet Discovery 2 mit Mullins-APU (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

AMDs bisherige ARM-Ambitionen beschränken sich auf das Micro-Server- und das Embedded-Segment, für die der Hersteller den Opteron A1100 und den Hierofalcon entwickelt hat. Für 2015 wird AMD den Einsatzbereich der von ARM lizenzierten Architektur auf das Tablet-Segment ausweiten.

  • Amur und Nolan sind Pin-kompatibel. (Bild: AMD)
  • Beide nutzen Puma+ Kerne, eine GCN-Grafik und werden in 20 nm gefertigt. (Bild: AMD)
  • Fingerzeig auf Amur: Mehr A57-Kerne für Low-Power-Chips (Bild: AMD)
Fingerzeig auf Amur: Mehr A57-Kerne für Low-Power-Chips (Bild: AMD)
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Die offizielle Roadmap des Skybridge-Projekts hatte es bereits angekündigt: Kommendes Jahr möchte AMD neue Produkte auf Basis des Cortex A57 anbieten, ARMs derzeit schnellstem 64-Bit-Prozessorkern mit ARM-v8-Architektur.

Der Codename für Low-Power-Geräte lautet Amur, dieser ist seit gut einem Jahr auf durchgesickerten AMD-Roadmaps zu finden. Die Embedded-Variante soll Lanner Falcon heißen.

Einem Bericht des Branchendienstes Digitimes zufolge soll Nolan den besagten Cortex A57 nutzen, vier Kerne plant AMD mit einer GCN-Grafikeinheit (HD-10000-Serie) sowie dem Fusion Controller Hub (also umgangssprachlich dem Chipsatz) in einem Chip zu vereinen - ein SoC also.

  • Amur und Nolan sind Pin-kompatibel. (Bild: AMD)
  • Beide nutzen Puma+ Kerne, eine GCN-Grafik und werden in 20 nm gefertigt. (Bild: AMD)
  • Fingerzeig auf Amur: Mehr A57-Kerne für Low-Power-Chips (Bild: AMD)
Beide nutzen Puma+ Kerne, eine GCN-Grafik und werden in 20 nm gefertigt. (Bild: AMD)

AMD fertigt dieses im 20-Nanometer-Prozess bei Globalfoundries oder TSMC, wenngleich theoretisch auch die Option bestünde, auf den 16- oder 14-Nanometer-FinFET-Prozess einer der beiden Auftragsfertiger zurückzugreifen.

Neben Amur arbeitet AMD auch an einem Chip namens Nolan: Dieses SoC setzt ebenfalls auf eine GCN-Grafikeinheit und einen integrierten Fusion Controller Hub, statt ARM-Kernen nutzt der Chip jedoch vier überarbeitete Puma-Kerne. Diese stecken derzeit im Mullins-Chip, sie basieren wiederum auf den Jaguar-Recheneinheiten.

  • Amur und Nolan sind Pin-kompatibel. (Bild: AMD)
  • Beide nutzen Puma+ Kerne, eine GCN-Grafik und werden in 20 nm gefertigt. (Bild: AMD)
  • Fingerzeig auf Amur: Mehr A57-Kerne für Low-Power-Chips (Bild: AMD)
Amur und Nolan sind Pin-kompatibel. (Bild: AMD)

Amur wie Nolan sollen Pin-kompatibel sein und werden auf den Sockel FT4 verlötet. Es ist aber durchaus denkbar, dass AMD sie für den Sockel AM1 als austauschbare Prozessoren verkaufen wird.

Beide Skybridge-Chips unterstützen die Heterogeneous System Architecture (HSA) und sollen im dritten Quartal 2015 in den Handel kommen. Die Ankündigung könnte wie so oft auf der Computex im Juni erfolgen.



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phre4k 04. Okt 2014

Nein, mal im Ernst: die Prozessorhersteller haben so viele Codenamen und Bezeichnungen...

nille02 04. Okt 2014

Eine Platine mit ARM Chip von AMD nach dem RPI Vorbild wäre schön. Bei der GPU gäbe es...

Anonymer Nutzer 04. Okt 2014

Nun ja, es gäbe auch noch folgende Möglichkeiten: - Gerade vom Oktoberfest...


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