• IT-Karriere:
  • Services:

Geomerics: Enlighten beleuchtet 25 km²

Große Welten mit globaler Beleuchtung: Geomerics hat die Enlighten-Middleware mit einem LoD-System ausgestattet, um Spiele mit hoher Sichtweite auszuleuchten. Eine UE4-Demo zeigt das anschaulich.

Artikel veröffentlicht am ,
Seastack Bay
Seastack Bay (Bild: Geomerics)

Die ARM-Tochter Geomerics hat auf der Spieleentwicklermesse GDC eine neue Techdemo für die Enlighten-Middleware gezeigt. Die gemeinsam mit dem Entwicklerstudio Ninja Theory erstellte Szene basiert auf der Unreal Engine 4 und zeigt ein 25 km² großes Gebiet. Die neue Version von Enlighten soll sich für den PC und die Playstation 4 eignen und Open-World-Spiele mit großen Maps mit einer globalen Beleuchtung versehen, etwa Ninja Theorys Hellblade.

Stellenmarkt
  1. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin

Hierzu hat Geomerics das auf Light Probes basierende System erweitert: Die Middleware kann mit vertikalen, sich verdeckenden Landschaften umgehen - wie die in der Demo gezeigten Klippen und enge Schluchten. Für Wälder und Wiesen wurde ein fünstufiges LoD (Level of Detail) implementiert, das auf große Distanzen weniger Light Probes verwendet. Obendrein können Lichtstrahlen für eine bessere Ausleuchtung auch mehrmals reflektiert werden.

Enlighten ist eine Middleware zur Berechnung einer dynamischen globalen Beleuchtung (Global Illumination). Die wird jedoch anders als eine oft unterstützend verwendete Umgebungslichtverdeckung (Ambient Occlusion) nicht von der Grafikkarte, sondern von der CPU abgewickelt. Der Vorteil zu einer statischen (pre-baked) Beleuchtung ist etwa die Unterstützung von fließenden Tag- und Nachtzyklen. Enlighten ist nicht an die Bildrate gekoppelt, sondern kann mit 15 oder 30 statt 60 Hz aktualisiert werden.

Viele Engines wie die Frostbite 4 oder Unreal Engine 4 (per Integrated Partners Program) unterstützen Enlighten, in der Unity3D 5 ist die Middleware bereits als GI-Lösung von Haus aus integriert. Enlighten dürften die meisten Spieler kennen, ohne es zu wissen: Die globale Beleuchtung wird unter anderem in Dragon Age Inquisition, im Remake von Final Fantasy 7 und in Star Wars Battlefront verwendet. Seit Ende 2013 gehört Geomerics zu ARM.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. 419,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)

Anonymer Nutzer 16. Mär 2016

Meinst du nicht das es auf dem weg zu einem leuchtmittel für 25km² noch diverse...

unbuntu 16. Mär 2016

Ist ja auch logisch, was soll ein Konsolenspieler denn sonst auch kaufen?


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /