Hartree Center: Lenovos Supercomputer besteht aus tausenden ARM-Kernen

ARM statt x86: Der neue Supercomputer des Hartree Center packt 1.152 Cortex-Kerne mit 64-Bit-Technik und 12 TByte Arbeitsspeicher in einen Nextscale-Server. Wie viele von diesen Systemen im finalen Supercomputer stecken, lässt das Hartree Center aber offen.

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Nextscale-Gehäuse
Nextscale-Gehäuse (Bild: IBM)

Das Hartree Center des britischen Science & Technology Facilities Council hat zusammen mit Lenovo einen Supercomputer auf Basis von ARMs aktueller 64-Bit-Technik angekündigt. Das High-Performance-Computing-System soll aus insgesamt 1.152 nicht näher benannten Kernen bestehen. Das Hartree Center plant, den Supercomputer für die Entwicklung von Software und Compilern mit Fokus auf eine möglichst hohe Effizienz einzusetzen.

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Als einzigen Hinweis auf die verbaute Technik nennt Lenovo die ThunderX-Chips von Cavium. Als Basis des HPC-Systems dient eine unbekannte Anzahl an Nextscale-Servern: Ausgehend von den zwölf Racks mit einer Bauhöhe von nur sechs Racks dürften in jedem Nextscale 24 ThunderX-CP stecken (PDF). Diese Systems-on-a-Chip bestehen aus 48 Kernen vom Typ Cortex A57 und takten mit bis zu 2,5 GHz.

Jedes Cavium-SoC integriert 16 MByte L2-Cache für die Kerne und kann 512 GByte DDR3- oder DDR4-Arbeitsspeicher ansprechen. Das macht 1 TByte pro eingesetztem Dual-Sockel-Mainboard und somit 12 TByte RAM für einen Nextscale-Server des Hartree Center. Aus wie vielen Nextscale-Servern das HPC-System bestehen soll, hat das Science & Technology Facilities Council noch nicht offengelegt.

Lenovo hatte die Nextscale-Server im Herbst 2013 veröffentlicht und bisher nur mit x86-Prozessoren angeboten. So bietet beispielsweise die M5-Variante Platz für 24 Xeon E5-2600 v3. Das entspricht bis zu 423 Kernen und 192 RAM-Slots für 18 TByte Arbeitsspeicher pro Nextscale-Server.

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