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Die Mali-T700-Serie erschien im Herbst 2013.
Die Mali-T700-Serie erschien im Herbst 2013. (Bild: ARM)

Tamil Driver: Freier Treiber für ARMs Mali-T-GPUs entsteht

Die Mali-T700-Serie erschien im Herbst 2013.
Die Mali-T700-Serie erschien im Herbst 2013. (Bild: ARM)

Für die Mali-T-GPUs von ARM entsteht, wie für ältere Generationen ebenfalls, ein freier Treiber per Reverse Engineering durch Luc Verhaegen. Ergebnisse des Tamil genannten Treibers sollen auf der Fosdem vorgestellt werden.

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Der Linux-Entwickler Luc Verhaegen will auf der kommenden Fosdem Ende Januar erste Ergebnisse zu seinem Tamil-Treiber vorstellen, wie aus der Ankündigung des Vortrages hervorgeht. Der freie Treiber soll für die GPU-Serie Mali-T von ARM genutzt werden können und damit vergleichbar zu dem Lima-Treiber für die ältere Mali-Generation sein.

Wie Lima auch, entsteht der Tamil-Treiber per Reverse Engineering hauptsächlich als Freizeit-Projekt. Das Vorgehen bei dem älteren Treiber ist aus der Sicht Verhaegens als durchaus erfolgreich zu bezeichnen. So schrieb der Entwickler, dass sein Treiber gegenüber dem bereitgestellten Binärtreiber deutlich besser funktioniere. Der Code ist allerdings nie in den Hauptentwicklungszweig der Grafikbibliothek Mesa aufgenommen worden.

Die Arbeiten an dem Tamil-Treiber begannen den Angaben Verhaegens zufolge bereits im September 2013, eine kontinuierliche Entwicklung findet offenbar aber nicht statt. Der Programmierer plant dennoch, auf der in wenigen Wochen stattfindenden Fosdem ein natives Rendering demonstrieren zu können.

Ein Großteil der Grafikchips für ARM-SoCs erhält durch die Hersteller keine freien Treiber, sondern proprietäre Binärtreiber, insbesondere für Android. Dies erschwert aber die Installation von Linux-Distributionen sowie eine Aktualisierung der Software, vor allem des Grafikstacks, durch die Nutzer auf ihren Geräten teils erheblich. Unter anderem deshalb entstehen freie Treiber für viele dieser Chips per Reverse Engineering.

Verhaegen hat die Hersteller, allen voran ARM, für dieses Verhalten in der Vergangenheit mehrfach teils heftig kritisiert. Die von den Unternehmen vorgebrachten Argumente seien oft nur Ausflüchte. Doch es gibt einige sehr prominente Ausnahmen im Bereich der ARM-Chips. So erstellt etwa Eric Anholt derzeit einen freien Grafiktreiber für den Raspberry Pi mit Unterstützung durch Broadcom.


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M.P. 09. Jan 2015

https://www.eff.org/de/issues/coders/reverse-engineering-faq Würde mich auf jeden Fall...

nille02 08. Jan 2015

Nur wenn der Treiber mindestens Gleichwertig in allen belangen ist. 3D ist da nicht...

Helites 08. Jan 2015

Danke für die Arbeit. Weiter so!



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