AMDs bisheriger Chief Technology Officer, Fred Weber, verlässt das Unternehmen mit unbekanntem Ziel. Der mehrfach ausgezeichnete Ingenieur war zuletzt für die Entwicklung der "Hammer"-Architektur zuständig. Seinen Posten übernimmt der neu zu AMD gestoßene Newisys-Gründer Phil Hester.
Kaum hat Intel erstmals zu den Vorwürfen AMDs Stellung bezogen, schon legt der Konkurrent nach. In einer Pressemitteilung zeigt sich AMD von Intels Replik unbeeindruckt und erwartet zuversichtlich einen positiven Prozessausgang.
Intel hat AMDs Vorwürfe, Intel missbrauche seine Marktstellung, um Unternehmen weltweit mit illegalen Anreizen davon abzuhalten, Chips von AMD zu kaufen, nun auch formell zurückgewiesen und damit auf die Klage von AMD reagiert. Bereits in einer ersten Stellungnahme hatte Intel-CEO Paul Otellini AMDs Anschuldigungen widersprochen.
AMDs Opterons mit zwei Prozessorkernen werden günstiger - jedenfalls die Modelle, die für Server mit zwei oder acht Sockeln gedacht sind. Die Prozessoren, die nur alleine rechnen können, bleiben vorerst im Preis unverändert. Auslöser dürften neue Server von Fujitsu Siemens sein.
Auf dem IDF kündigte Intel in der vergangenen Woche mit "Viiv" Marke und Konzept zur Eroberung der Wohnzimmer mit PC-Technik an. Auch AMD will in diesem Markt mitmischen, setzt dabei aber eher auf seine Geode- und Alchemy-Prozessoren. Letztere kommen auch in der Referenzplattform "Sailfish II" zum Einsatz, die auf der in dieser Woche beginnenden IFA zu sehen sein soll.
Mit Blick auf die aktuellen Dual-Core-Prozessoren für Server fordert AMD seinen Konkurrenten Intel zum Duell. Intel soll seine Produkte in einer öffentlichen Live-Veranstaltung gegen AMDs Prozessoren antreten lassen, um zu klären, wer die besseren Chips herstellt.

Averatec komplettiert mit dem Modell 4155 seine September-Kollektion an Notebooks. Mit dem 4155 stellt das Unternehmen sein erstes Turion-Notebook vor - mit einem 13,3-Zoll-Display im Breitbildformat.

AMD beschleunigt seinen Notebook-Prozessor Turion 64 und bringt zwei neue Modelle auf den Markt: MT-37 und MT-40. Die Chips laufen mit Taktraten von 2,0 und 2,2 GHz und sollen maximal einen Stromverbrauch von 25 Watt (Thermal Design Power) haben.
Als Vize-Präsident für Silizium-Design soll Jeff VerHeul künftig die Entwicklung aller künftigen AMD-Chips leiten, einschließlich der Roadmaps und Design-Aktivitäten von AMD weltweit. VerHeul arbeitete zuvor bei IBM.
AMD und IBM wollen ihre Chip-Partnerschaft erweitern und gemeinsam an neuen Technologien sowie Produktionsprozessen forschen. Bereits zuvor hatten die beiden Unternehmen vereinbart, gemeinsam neue Herstellungstechnologien für künftige Prozessorgenerationen in 65- und 45-Nanometer-Technik zu entwickeln.
AMD beschleunigt seinen Mobile Athlon 64 und bringt ein Modell mit dem Rating 4000+ auf den Markt. Der Chip soll in großen und leistungsstarken Notebooks zum Einsatz kommen.
AMD macht seiner defizitären Tochter Spansion Beine: Das zusammen mit Fujitsu gegründete Joint Venture wird demnächst seine MirrorBit-Bausteine auch beim taiwanesischen Auftragshersteller TSMC fertigen lassen.
AMD will Entwickler mit SimNow möglichst früh mit seiner Virtualisierungstechnik unter dem Codenamen "Pacifica" vertraut machen. Die Software stellt schon Funktionen zum Testen bereit, die im nächsten Jahr in AMDs Prozessoren integriert werden sollen.
Wortmann hat mit dem "Terra Aura M 1710K AS-ML30 Turion64" ein preisgünstiges Notebook mit einem 17 Zoll großen Display angekündigt, das mit einem Turion-64-Prozessor von AMD ausgestattet ist. Der Mobilprozessor ist mit 1,8 GHz getaktet und weist einen Cache von 1 MByte sowie einen mit 800 MHz getakteten Front-Side-Bus auf.
AMD bietet seine Dual-Core-Prozessoren der Opteron-Reihe nun auch im Rahmen das "AMD64 Longevity Program" an, das eine langfristige Verfügbarkeit der Chips sichern und diese so für den Server-Einsatz im High-End und Embedded-Bereich rüsten soll. Mit dabei sind auch stromsparende Dual-Core-Chips, die unter 55 Watt verbrauchen sollen.
Zwei Tage nach Intel hat auch AMD seine turnusmäßigen Preissenkungen vollzogen. Bei den Brot- und Butter-Chips für den Desktop ergeben sich nur moderate Änderungen, vor allem der Notebook-Prozessor Turion64 ist vom aktuellen Preisrutsch betroffen.
AMD erweitert seine Server- und Workstation-Prozessoren der Opteron-100-Serie um Unterstützung für ungepufferten ECC-Speicher (Error-Correcting Code) (ECC). Die Chips sind für Systeme mit maximal einer CPU ausgelegt.

Mit dem DK88 stellte Iwill ein Extended-ATX-Board für Workstations und Server vor, für die zwei Opteron-Prozessoren im Sockel 940 und zudem besonders viel Speicher benötigt werden. So können die beiden Opterons - unterstützt werden auch Dual-Core-Modelle - jeweils bis zu 32 GByte DDR-Speicher ansprechen.
Einige Händler listen den Athlon 64 X2 3800+ schon länger, nun ist der Dual-Core-Prozessor auch offiziell von AMD angekündigt worden.
Anfang Juli 2005 reagierte AMD auf Intels kurz zuvor erfolgte Einführung des mit der AMD64-kompatiblen 64-Bit-Erweiterung EM64T versehenen Celeron D mit der Ankündigung von 64-Bit-Semprons. Zum 1. August 2005 kommt noch ein neuer Sempron mit aktiviertem AMD64 hinzu - und auch die Preise der kleineren Modelle senkte der Chiphersteller.
Die ersten Online-Händler listen bereits den lang erwarteten Athlon 64 X2 3800+. Der neue Prozessor wird demnach zu Preisen um 370,- Euro angeboten, und ist deutlich günstiger als bisherige Ausgaben des X2.
In einer nun aufgetauchten inoffiziellen Roadmap von AMD zeichnen sich deutliche Änderungen ab. Mit dem Socket M2, der dem Socket 939 im Jahr 2006 folgen soll, dürfen Athlons in Zukunft deutlich mehr Strom verbrauchen als bisher.
AMD hat weltweit mit der Auslieferung von Mikroprozessoren mit reduziertem Bleianteil begonnen. Das Unternehmen will damit die Vorschriften der RoHS- Richtlinie (Reduction of Hazardous Substance) der Europäischen Kommission erfüllen, die ab 1. Juli 2006 einige gefährliche Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten verbietet.
AMD hat im zweiten Quartal 2005 mehr Prozessoren verkauft als jemals zuvor, insgesamt lag der Umsatz mit 1,26 Milliarden US-Dollar aber auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei verbucht AMD überraschend einen Gewinn von 11 Millionen US-Dollar.
Die Pressemitteilung ließ nicht lange auf sich warten: AMD freut sich unverhohlen über die gestrigen Durchsuchungen von Intel-Büros durch die Europäische Kommission. Der Mitbewerber erhofft sich nun nicht nur handfeste Beweise für seine Vorwürfe, sondern auch eine Offenlegung von Intels Geschäftspraktiken.
Die geplante Abwanderung großer Teile von AMDs Niederlassung in Dresden ist abgewendet. Das Unternehmen verpflichtete sich gegenüber Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Verbleib in Sachsen und darf im Gegenzug einen Technologie-Transfer nach Singapur vornehmen.
Intels Ende Juni 2005 erfolgte Einführung des mit der AMD64-kompatiblen 64-Bit-Erweiterung EM64T versehenen Celeron D hat AMD nicht lange auf sich sitzen lassen und listet nun in seiner Onlinepreisliste plötzlich auch 64-Bit-Semprons. Damit kann Intel nun nicht mehr damit werben, im Desktop-Bereich als einziger Hersteller in allen Preisbereichen 64-Bit-Unterstützung zu bieten.
AMD meldet einen ersten kleinen Erfolg im Rechtsstreit mit Intel, nachdem AMD seinen Konkurrenten am 1. Juli 2005 wegen wettbewerbswidriger Geschäftspraktiken verklagt hatte. In der Klage benannte Unternehmen müssen von AMD angeforderte Unterlagen bereithalten.
AMD hat nun in Japan zwei Klagen gegen seinen Konkurrenten Intel eingereicht - und fordert 50 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Intels Verstößen gegen das japanische Kartellrecht. AMD beruft sich dabei auf eine Entscheidung der japanischen Wettbewerbskommission "JFTC" vom 8. März 2005, in der es heiße, dass Intels japanische Niederlassung das Kartellrecht verletzt habe. Darauf bezieht sich AMD auch in seiner jüngst gegen Intel eingereichten Kartellrechtsklage in den USA.
Intels Präsident und CEO Paul Otellini hat die von AMD angestrengte Kartellklage kommentiert und wies die Beschwerden des kleineren Konkurrenten zurück: "Wir konkurrieren fair, aber hart, um Endkunden die meisten Vorteile zu bringen. Das wird sich nicht ändern."
Der Chip-Hersteller AMD hat eine Kartellklage gegen seinen großen Rivalen Intel eingereicht, da der Chip-Riese nach Ansicht von AMD Unternehmen weltweit mit illegalen Anreizen davon abgehalten hat, Chips von AMD zu kaufen. Damit habe Intel sein Monopol im Markt für x86-Prozessoren in illegaler Art und Weise behauptet.
AMD hat dem Athlon64 FX eine höhere Taktrate spendiert. Eine Dual-Core-Version des Athlon64 FX will der Hersteller erst dann auf den Markt bringen, wenn genügend davon profitierende Spiele verfügbar sind.
Mit dem Modell ML-40 erweitert AMD die Reihe seiner Turion64-Notebook-Prozessoren um ein neues Spitzenmodell. Der Chip läuft mit 2,2 GHz Taktfrequenz und verfügt über einen Level-2-Cache von 1 MByte.
AMD errichtet derzeit seine zweite Chip-Fabrik in Dresden, es könnte aber durchaus noch eine dritte hinzukommen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach darf sich Dresden "berechtigte Hoffnungen auf eine dritte Fertigungsstätte" des Halbleiterherstellers machen.
Mit Slamd64 ist eine inoffizielle Portierung der altehrwürdigen Linux-Distribution Slackware in der Version 10.1 für AMDs 64-Bit-Plattform "x86-64" erschienen.
Vor Analysten hat AMD bereits am vergangenen Freitag ein starkes Bekenntnis zu seiner AMD64-Architektur abgegeben. Termine für neue Prozessoren gab es nicht, wohl aber ein paar interessante Funktionen, die AMD demnächst einbauen will.

Am 11. Juni 2005 wird das so genannte "Volks-Notebook" von Fujitsu Siemens in den Handel kommen. Das Amilo-Notebook mit AMD-Turion-64-Mobilprozessor ist laut Fujitsu Siemens besonders für Anwender zu empfehlen, die ihr Notebook für klassische Computeranwendungen wie Office und Multimedia nutzen möchten.
Rund 700 Millionen Euro haben Bund, das Land Sachsen sowie die Unternehmen AMD und Infineon in das neue "Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien" in Dresden gesteckt, das nun eröffnet wurde. Wissenschaft und Wirtschaft sollen hier im Rahmen einer Public-Private-Partnership gemeinsam neue Prozesstechnologien für die Nanoelektronik entwickeln.
Laut des britischen News-Magazins The Register hat Intel anlässlich der Computex 2005 die Auslieferung neuer Celeron-D-Prozessoren mit der AMD64-kompatiblen 64-Bit-Erweiterung EM64T angekündigt. Damit stellt Intel - anders als AMD, deren Semprons bisher kein 64 Bit unterstützen - nun auch im Low-End-Bereich 64-Bit-Prozessoren zur Verfügung.
Wie bereits berichtet, hat AMD wieder einmal den Start der Computex für den Launch eines neuen Prozessors genutzt. Der Athlon64 X2 mit Toledo-Kern wird jetzt ausgeliefert - zu Preisen von bis zu 1.001,- US-Dollar.
AMD hat auf dem LinuxWorld Summit die Spezifikation für seine Virtualisierungstechnik "Pacifica" vorgelegt. Ähnlich wie Intels "Vanderpool" sollen Pacifica-Prozessoren die parallele Nutzung mehrerer Betriebssysteme auf einem System direkt unterstützen. Dabei soll die Technik in Server, Workstations Desktops und auch Notebooks zum Einsatz kommen.
Wie bereits berichtet, will Intel dem Vernehmen nach noch im Mai 2005 seinen Pentium D auf den Markt bringen. AMD will da offenbar gegenhalten und einem US-Bericht zufolge sein Pendant am 31. Mai 2005 auf den Markt bringen.

AMD hat einen neuen x86er-Prozessor vorgestellt, der weniger als 1 Watt Strom benötigt. Der neue Geode LX 800@0.9W soll neue Mobil- und Embedded-Geräte ohne Lüfter ermöglichen und mit Microsofts Windows XP sowie XP Embedded genutzt werden können.

Endlich ist es so weit: Die lange in Aussicht gestellte 64-Bit-Version von Far Cry ist nun verfügbar, nachdem Microsoft kürzlich mit der Auslieferung der "Windows XP Pro x64 Edition" begonnen hat. Optimiert wurde das Spiel für AMDs Athlon-64- und Opteron-Prozessoren, dürfte aber auch auf Intels zum AMD64-Befehlssatz kompatiblen CPUs mit EM64T laufen.
Dass sich im Dschungel der AMD-Prozessoren mit gleicher Bezeichnung, aber unterschiedlichen Eigenschaften niemand mehr auskennt, hat nun auch AMD endlich eingesehen. Seit kurzem gibt es eine ausführliche Liste, in der man seinen Wunsch-Prozessor leicht finden kann.
Heimlich, still und leise bringt AMD derzeit neue Versionen des Athlon 64 auf den Markt. Die Prozessoren sind nochmals deutlich sparsamer in der Leistungsaufnahme geworden und können SSE3-Befehle verarbeiten.
AMD hat zum 2. Mai 2005 einige Prozessor-Preise gesenkt. Während die sowieso schon recht günstigen Sempron-CPUs um bis zu 8,- US-Dollar günstiger wurden, fiel die Preissenkung bei den beiden Athlon64-Top-Modellen 3800+ und 4000+ naturgemäß deutlicher aus.
AMD freut sich über Maßnahmen der japanischen, französischen und amerikanischen Regierungen, die mit neuen Richtlinien für öffentliche Ausschreibungen von IT-Equipment dafür sorgen, dass nicht länger explizit Prozessoren vom AMD-Konkurrenten Intel ausgeschrieben werden. Künftig soll die Nennung von Markennamen in öffentlichen Ausschreibungen unterbleiben.

Nur drei Tage nach Intels Vorstellung des ersten PC-Prozessors mit zwei Kernen hat AMD gekontert. Drei neue Opterons will man sofort ausliefern, die Desktop-CPU Athlon 64 X2 kommt jedoch erst im Juni.
Mit dem Mobile AMD Athlon 64 Prozessor 3700+ bietet AMD nun einen neuen High-End-Chip für Notebooks an, der vor allem in voll ausgestatteten Geräten zum Einsatz kommen soll. Erste Notebooks auf Basis des neuen Chips sollen ab sofort zu haben sein.