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Sapphire zeigt Phenom-System mit RV670-Grafikkarten

Neues Mainboard erlaubt Regelung der Leistung für PCIe-2.0-Karten

Am Rande der "World Cybergames 2007" in Seattle hat der Hardware-Hersteller Sapphire den Kollegen der britischen News-Site "The Inquirer" ein Prototypen-System mit AMDs noch für 2007 erwarteten Komponenten vorgeführt. Darin steckten auch die noch nicht angekündigten 65-Nanometer-GPUs der Serie "RV670", zudem der neue Chipsatz RD790, der auf dem Demo-Mainboard einige interessante Funktionen bereitstellt.

Bereits zur Games Convention 2007 hatte AMD ein Phenom-System mit 3 GHz gezeigt - wie schnell der Quad-Core-Prozessor in der Sapphire-Maschine tickte, geht jedoch aus der Meldung beim Inquirer nicht hervor. Dafür war Sapphire recht freizügig, was den Chipsatz und Grafikkarten anging. Das Mainboard arbeitete mit dem PCI-Express-2.0-Getriebe "RD790", den AMD dem Vernehmen nach zusammen mit dem High-End-Prozessor Phenom vorstellen will.

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Phenom-System mit RD790 und RV670-Karten
Phenom-System mit RD790 und RV670-Karten
Über das BIOS-Setup des Boards lässt sich dabei auch die elektrische Leistung einstellen, welche eine Grafikkarte dem Slot abfordern kann. Für PCIe 2.0 sind dabei bis zu 255 Watt spezifiziert, die man aber auch beschränken kann. Das ist sinnvoll, wenn etwa das Netzteil über die Mainboard-Anschlüsse nicht genug Leistung bereitstellen kann. Für das von AMD noch nicht versprochene, aber recht wahrscheinliche "Triple-CrossFire" aus drei Grafikkarten im Verbund bringt das RD790-Board auch die drei PCIe-2.0-Slots mit. Offenbar will man damit Intels Gaming-Plattform Skull Trail kontern, in der gleich vier Nvidia-Karten zusammenspielen können.

Zwei RV670-Karten - nur noch ein Stromanschluss
Zwei RV670-Karten - nur noch ein Stromanschluss
Die hohe Leistung aus den Steckplätzen ist aber in dem vorgeführten System dem Inquirer zufolge gar nicht nötig. Die RV670-Grafikkarten sollen dank 55 Nanometern Strukturbreite deutlich sparsamer sein als die bisherigen R600-Karten, dennoch bringen die Karten noch einen - aber nicht zwei - externe Anschlüsse für die Stromversorgung mit. Über einen PCIe-1.1-Slot sind ja weiterhin nur 75 Watt möglich. Die neuen Grafikkarten ähneln äußerlich den Radeon 1950 XTX und waren mit 512 MByte GDDR4-Speicher ausgestattet.

Wann die Kombination aus RD790-Chipsatz, Phenom-Prozessor und RV670-Grafikkarten auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Zwar spricht AMD bisher immer noch vom Jahr 2007, doch das Zeitfenster schließt sich zügig: Intel will seine Plattform Skull Trail zusammen mit anderen 45-Nanometer-Penryns bereits am 12. November 2007 vorstellen.


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nie (Golem.de) 09. Okt 2007

Korrekt, jedenfalls inoffiziell ;) Die HD2900-Serie wird übrigens aktuell noch mit 90...

KeinName 08. Okt 2007

Nee, er bezieht sich doch auf den ersten Poster denk ich. Die Antwort auf anstatt für...

Metzlor 08. Okt 2007

Ich frage mich, warum nicht Notebook Chips, wenn diese auf dem Markt kommen auch für...



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