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Preiskrieg mit Intel: AMD weiter mit schweren Verlusten

600 Millionen US-Dollar Verlust im zweiten Quartal 2007

Mit einem leicht gesteigerten Umsatz aber weiterhin deutlichen Verlusten hat AMD das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2007 abgeschlossen. Der Chiphersteller erwartet sich durch neue Produkte Besserung in den kommenden Quartalen, die ersten neuen Halbleiter würden vom Markt bereits gut angenommen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das zweite Quartal gilt in der Halbleiterbranche traditionell als schwach. Dennoch konnte AMD seinen Umsatz um 12 Prozent auf 1,378 Milliarden US-Dollar gegenüber dem ersten Quartal 2007 steigern. Auch gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet das eine Steigerung um 13 Prozent. Unterm Strich steht jedoch ein Verlust von 600,- Millionen US-Dollar, nach ersten schweren Verlusten im Vorquartal von 611,- Millionen US-Dollar.

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AMD gibt den Anteil der Verluste die durch die Übernahme von ATI vor einem Jahr entstanden in der aktuellen Bilanz mit 130,- Millionen US-Dollar an. Der Umsatz mit Grafikprodukten blieb im zweiten Quartal 2007 mit 195,- Millionen auf dem Niveau des Vorquartals, laut AMD zögen aber die Verkäufe der neuen HD-2000-Serie bereits an.

Bei den Mikroprozessoren konnte AMD seinen Absatz und den Umsatz sogar kräftig steigern. Absolute Zahlen gibt das Unternehmen nicht an, will jedoch im zweiten Quartal 2007 ganze 38 Prozent mehr CPUs nach Stückzahlen geliefert haben als im ersten Quartal des Jahres. Damit wurde ein Umsatz von 1,098 Milliarden Dollar erzielt, was gegenüber den 918,- Millionen US-Dollar im ersten Quartal einer Steigerung von knapp 20 Prozent entspricht. Diese Zahlen deuten schon an, dass AMD vor allem unter dem anhaltenden Preiskrieg mit Intel leidet - das Unternehmen spricht auch in der Bilanz von einem "geringeren durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP)". Dieser "ASP" (average selling price) bildet den Mittelwert durch die gesamte Produktpalette und bestimmt in der Halbleiterbranche, wie teuer ein Unternehmen insgesamt seine Chips am Markt absetzen kann.

AMDs Finanzchef Robert Rivet sieht folglich auch nicht so rot, wie die Zahlen sind, gibt aber zu: "Obwohl wir im zweiten Quartal an vielen Fronten gute Fortschritte gemacht haben, müssen wir unsere finanziellen Ergebnisse verbessern." Rivet gibt für seine Zuversicht vor allem den gesteigerten Absatz von Prozessoren an, zudem habe AMD Marktanteile zurückgewonnen - Zahlen legte er dazu aber nicht vor. Als Neukunden gab Robert Rivet immerhin Toshiba bekannt. Zudem, so der Chief Financial Officer von AMD, sei die Nachfrage nach AMD-Produkten nicht nur bei PC-Herstellern sondern auch im Einzelhandel unverändert stark.

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Ryoga 21. Jul 2007

Nach der gleichen Logik müsste IBM schon längst zerschlagen worden sein. Immerhin haben...

ÖdemAmA 21. Jul 2007

Rechnet mal die Verluste des Quartals (exklusive ATI) so auf die Prozessorpreise um, dass...

Bruder Tuck 20. Jul 2007

Und das Ende von Apple! ;-)

DER GORF 20. Jul 2007

QIEK, du hast QIUEK vergessen.


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