Unified Shader fürs Handy (Update)
Qualcomm wird die Unified-Shader-Grafik inkl. OpenGL-ES-2.0-Unterstützung in seine Mobile Station Modem (MSM) getauften Handy-Chipsätze integrieren. Bei den vereinheitlichten Shadern wird die Hardware nicht mehr - wie es zuvor üblich war - nach Pixel- und Vertex-Shadern aufgeteilt. Das soll einerseits zu einer effizienteren Verteilung der Rechenaufgaben führen, andererseits erlaubt es auch komplexere Berechnungen.
Ab wann Qualcomm entsprechende Chipsätze an Endgeräte-Hersteller liefern wird, wurde noch nicht angekündigt. Auch andere Anbieter von Mobilgeräte-Chipsätzen setzen auf ATI-Technik, erst im September 2007 kam beispielsweise Freescale hinzu, die mit Imageon-Grafikkernen ihr System-on-a-Chip-Design für mobile Endgeräte aufwerten wollen - hier werden ebenfalls vereinheitlichte Shader genutzt.
Dabei sind Freescale und Qualcomm eher Nachzügler, denn Texas Instruments (TI) kombiniert einen Teil seiner OMAP-3-Chips bereits mit einem PowerVR-SGX-Grafikkern. Auch dieser wartet bereits mit einer Unified-Shader-Architektur auf.