Bericht: AMDs 45-Nanometer-CPUs kompatibel zum Sockel AM2
Wie DigiTimes unter Berufung auf anonyme Quellen bei Mainboard-Herstellern auf der Hardware-Insel berichtet(öffnet im neuen Fenster), sollen die neuen CPUs über einen Speicher-Controller verfügen, der neben DDR2 auch DDR3 unterstützt. Der dafür nötige Sockel heißt "AM3", die Prozessoren dafür sollen aber auch in die Sockel AM2 und AM2+ passen. Letzterer ist der neue Steckplatz für die noch 2007 erwarteten Kerne Stars und Cities. Der AM2+ bietet zwei verschiedene Versorgungsspannungen, so dass neue Prozessoren darin sparsamer arbeiten können. Auch CPUs für den AM2+ sollen aber in den aktuellen AM2 passen, dort aber mehr elektrische Leistung aufnehmen.
Im AM3 sollen laut DigiTimes die Prozessoren für AM2 und AM2+ nicht funktionieren, AM3-CPUs arbeiten aber auch im AM2 und AM2+. Damit lassen sich ältere Systeme leicht aufrüsten, für die neuen Kerne ist nach gegenwärtigem Stand kein Mainboard-Wechsel nötig. Der steht erst an, wenn auch DDR3-Speicher zum Einsatz kommen soll, da AMDs Prozessoren stets einen eingebauten Speicher-Controller mitbringen.
Für den AM3 plant AMD die Kerne "Deneb" und "DenebFX", die jeweils als Quad-Core ausgeführt sind – vermutlich mit K10-Architektur. Das "FX" ist inzwischen als Codename für die schnellsten AMD-Prozessoren zu verstehen, der neue Markenname für diese Produkte lautet Phenom. Als Dual-Core stehen "Propus" und "Regor" auf der aktuellen Roadmap. Auch ein neuer Single-Core namens "Sargas" ist geplant. Alle genannten CPUs sollen im zweiten Halbjahr 2008 erscheinen, weitere Details – etwa zu Taktfrequenzen, Cache-Größen und Leistungsaufnahme – liegen noch nicht vor.
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