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Mini-PCs im Test: Der Kleine, der Gute und der Billige

Golem hat von drei Mini-PC-Anbietern Geräte angefordert und nicht nur die Leistung, sondern auch alle anderen Eigenschaften betrachtet.
/ Mike Faust
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Die Mini-PCs in unserem Test kommen von Geekom, Nipogi und Peladn (von oben nach unten). (Bild: Mike Faust/Golem)
Die Mini-PCs in unserem Test kommen von Geekom, Nipogi und Peladn (von oben nach unten). Bild: Mike Faust/Golem
Inhalt
  1. Mini-PCs im Test: Der Kleine, der Gute und der Billige
  2. Auf Nebengeräusche achten
  3. Langsame Komponenten stören flüssigen Betrieb
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Mini-PCs sind kompakt, günstig und mit für nahezu alle Office-Anwendungen ausreichender Hardware ausgestattet. Die kleinen Computer erfreuen sich zwar großer Beliebtheit, bei der Qualität gibt es aber teils deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellen.

Während sich unterschiedliche Hardwareausstattungen und Maße noch vom Datenblatt ablesen lassen, lässt sich die Qualität der übrigen Komponenten häufig nur durch die Erfahrungsberichte anderer Käufer abschätzen. Golem hat sich aus diesem Grund drei Mini-PCs verschiedener Anbieter angesehen und besonderes Augenmerk auf die Details gelegt.

Uns wurden Geräte von Geekom, Peladn und Nipogi zur Verfügung gestellt, die allesamt unterschiedliche Preisklassen und Hardwareanforderungen bedienen. Die technischen Daten lassen sich der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Zur Leistung der Mini-PCs kommen wir an späterer Stelle und betrachten sie vorerst von außen.

Mini-PCs - Technische Daten
GerätGeekom A5 ProNipogi E3BPeladn WO4
Prozessor AMD Ryzen 5 7530U (TDP 15 Watt)AMD Ryzen Embedded V2748 (TDP 28 Watt)AMD Ryzen 5 7640HS (TDP 45 Watt)
Grafikkarte (iGPU)AMD Radeon RX Vega 7 AMD Radeon RX Vega 7AMD Radeon 760M
Arbeitsspeicher2x 8 GB DDR4-32001x 16 GB DDR4-32001x 16 GB DDR5-5600
Massenspeicher1 TB SSD PCIe 3.0 x41x 512 GB SSD SATA1 TB SSD PCIe 4.0 x4
Anschlüsse (Vorderseite)2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 3,5-mm-Headsetanschluss1x USB 3.2 Gen2 Typ-C, 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 3,5-mm-Audioanschluss1x USB-C 3.2 Typ-C, 2x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x 3,5-mm-Audioanschluss
Anschlüsse (Rückseite)2x USB 3.2 Gen2 Typ-C, 1x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 1x USB 2.0 Typ-A, 2x HDMI 2.0, SD-Kartenleser (linke Seite)4x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4b1x USB 4 Typ-C, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 2x RJ45 (Gigabit-LAN)
KonnektivitätWi-Fi 6, Bluetooth 5.2, 1x RJ45 (2.5-Gigabit-LAN)Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, 1x RJ45 (Gigabit-LAN)Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2, 2x RJ45 (Gigabit-LAN)
Vesa-Adapterjajaja
Leistungsaufnahme (Leerlauf/Volllast)9 Watt / 34 Watt6 Watt / 35 Watt12 Watt / 80 Watt
Preis (UVP)800 Euro400 Euro630 Euro

Klein und robust mit zwei HDMI-Anschlüssen

Der Geekom A5 Pro ist mit einer Grundfläche von 11 × 11 cm und einer Höhe von 3,5 cm das kleinste unter unseren Testgeräten. Es hat ein Gehäuse aus Vollaluminium, lediglich die Unter- und die Rückseite bestehen aus Kunststoff.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, der A5 Pro wirkt äußerst stabil. An der Unterseite sind auch zwei Gewinde verbaut, in die sich die Abstandshalter zur Montage der Vesa-Bildschirmhalterung schrauben lassen.

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Zum Öffnen des Gehäuses müssen vier Gummifüße an der Unterseite entnommen werden. Sie sind zwar geklebt, verfügen aber auch über Gumminasen, die ohne Kleber für Halt sorgen. Wurden die darunterliegenden Schrauben entfernt, lässt sich der Plastikboden des A5 Pro abnehmen.

Der Zugriff auf die Hardware wird aber erst frei, wenn noch die unter der Bodenplatte verbaute Metallplatte entfernt wurde. Zu beachten ist dabei, dass das dünne Kabel der WLAN-Antenne nicht beschädigt wird.

Im Inneren des A5 Pro ist ein M.2-Slot mit M-Key und PCIe-3x4-Anbindung, in den sich nur SSDs mit einer Länge von 80 mm einsetzen lassen. Darunter befindet sich ein M.2-2230-Slot (Typ A&E), in dem die WLAN-Karte verbaut ist. Hinzu kommt ein M.2-Slot mit B+M-Key und einer Verschraubung für 42 mm lange Sata-SSDs.


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