Mini-PCs im Test: Der Kleine, der Gute und der Billige
Inhalt
Mini-PCs sind kompakt, günstig und mit für nahezu alle Office-Anwendungen ausreichender Hardware ausgestattet. Die kleinen Computer erfreuen sich zwar großer Beliebtheit, bei der Qualität gibt es aber teils deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellen.
Während sich unterschiedliche Hardwareausstattungen und Maße noch vom Datenblatt ablesen lassen, lässt sich die Qualität der übrigen Komponenten häufig nur durch die Erfahrungsberichte anderer Käufer abschätzen. Golem hat sich aus diesem Grund drei Mini-PCs verschiedener Anbieter angesehen und besonderes Augenmerk auf die Details gelegt.
Uns wurden Geräte von Geekom, Peladn und Nipogi zur Verfügung gestellt, die allesamt unterschiedliche Preisklassen und Hardwareanforderungen bedienen. Die technischen Daten lassen sich der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Zur Leistung der Mini-PCs kommen wir an späterer Stelle und betrachten sie vorerst von außen.
| Gerät | Geekom A5 Pro | Nipogi E3B | Peladn WO4 |
|---|---|---|---|
| Prozessor | AMD Ryzen 5 7530U (TDP 15 Watt) | AMD Ryzen Embedded V2748 (TDP 28 Watt) | AMD Ryzen 5 7640HS (TDP 45 Watt) |
| Grafikkarte (iGPU) | AMD Radeon RX Vega 7 | AMD Radeon RX Vega 7 | AMD Radeon 760M |
| Arbeitsspeicher | 2x 8 GB DDR4-3200 | 1x 16 GB DDR4-3200 | 1x 16 GB DDR5-5600 |
| Massenspeicher | 1 TB SSD PCIe 3.0 x4 | 1x 512 GB SSD SATA | 1 TB SSD PCIe 4.0 x4 |
| Anschlüsse (Vorderseite) | 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 3,5-mm-Headsetanschluss | 1x USB 3.2 Gen2 Typ-C, 2x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 3,5-mm-Audioanschluss | 1x USB-C 3.2 Typ-C, 2x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x 3,5-mm-Audioanschluss |
| Anschlüsse (Rückseite) | 2x USB 3.2 Gen2 Typ-C, 1x USB 3.2 Gen2 Typ-A, 1x USB 2.0 Typ-A, 2x HDMI 2.0, SD-Kartenleser (linke Seite) | 4x USB 3.2 Gen1 Typ-A, 1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4b | 1x USB 4 Typ-C, 2x USB 2.0 Typ-A, 1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 2x RJ45 (Gigabit-LAN) |
| Konnektivität | Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, 1x RJ45 (2.5-Gigabit-LAN) | Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2, 1x RJ45 (Gigabit-LAN) | Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2, 2x RJ45 (Gigabit-LAN) |
| Vesa-Adapter | ja | ja | ja |
| Leistungsaufnahme (Leerlauf/Volllast) | 9 Watt / 34 Watt | 6 Watt / 35 Watt | 12 Watt / 80 Watt |
| Preis (UVP) | 800 Euro | 400 Euro | 630 Euro |
Klein und robust mit zwei HDMI-Anschlüssen
Der Geekom A5 Pro ist mit einer Grundfläche von 11 × 11 cm und einer Höhe von 3,5 cm das kleinste unter unseren Testgeräten. Es hat ein Gehäuse aus Vollaluminium, lediglich die Unter- und die Rückseite bestehen aus Kunststoff.
Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, der A5 Pro wirkt äußerst stabil. An der Unterseite sind auch zwei Gewinde verbaut, in die sich die Abstandshalter zur Montage der Vesa-Bildschirmhalterung schrauben lassen.
Zum Öffnen des Gehäuses müssen vier Gummifüße an der Unterseite entnommen werden. Sie sind zwar geklebt, verfügen aber auch über Gumminasen, die ohne Kleber für Halt sorgen. Wurden die darunterliegenden Schrauben entfernt, lässt sich der Plastikboden des A5 Pro abnehmen.
Der Zugriff auf die Hardware wird aber erst frei, wenn noch die unter der Bodenplatte verbaute Metallplatte entfernt wurde. Zu beachten ist dabei, dass das dünne Kabel der WLAN-Antenne nicht beschädigt wird.
Im Inneren des A5 Pro ist ein M.2-Slot mit M-Key und PCIe-3x4-Anbindung, in den sich nur SSDs mit einer Länge von 80 mm einsetzen lassen. Darunter befindet sich ein M.2-2230-Slot (Typ A&E), in dem die WLAN-Karte verbaut ist. Hinzu kommt ein M.2-Slot mit B+M-Key und einer Verschraubung für 42 mm lange Sata-SSDs.
- Anzeige Hier geht es zu AMD-Prozessoren bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.